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Negenborn (Einbeck)

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Negenborn
Stadt Einbeck
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(124)&title=Negenborn 51° 50′ N, 9° 55′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(124) 51° 49′ 44″ N, 9° 55′ 28″ O
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Höhe: 159 m ü. NHN
Fläche: 3,67 km²<ref name="destatis1973" />
Einwohner: 124 (1. Okt. 2025)<ref name="Einw." />
Bevölkerungsdichte: 34 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 37574
Vorwahl: 05561
Lage von Negenborn in Niedersachsen
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Negenborn ist eine Ortschaft der Stadt Einbeck im südniedersächsischen Landkreis Northeim.

Geografie

Das Dorf Negenborn befindet sich im östlichen Teil der Stadt Einbeck. Es liegt am Südostrand des Höhenzugs Hube.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte in den Corveyer Traditionen zwischen 890 und 900.

Die St.-Laurentius-Kirche, deren älteste Teile wahrscheinlich noch aus dem 14. Jahrhundert stammen, gehörte einst zum Alexandristift und bekam 1883 aufgrund von Einsturzgefahr einen neuen Turm.<ref name="Portrait" /> Urkundlich als erster Geistlicher wurde im Jahre 1386 Florinus de Hupeden als Plebanus (= Leutpriester) in Negenborn ernannt.<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982" /> Wann genau die Kirche gestiftet wurde, ist unbekannt. Johannes Letzner erwähnt ein adliges Junkergeschlecht, das unweit des Dorfes auf einem Bergfried gewohnt hat, und als Stifter der Kirche in honorem St. Laurentii in Betracht kommt.<ref name="Letzner" /> Als dieses verstarb, fiel der Ort als ein losgelöstes Lehen an das Amtshaus Salzderhelden. 1494 trägt die Kirche Negenborns die Bezeichnung einer Pfarrkirche.

Auf dem nördlich des Dorfes gelegenen, 325 m hohen Burgberg des Hubewaldes befinden sich die Überreste eines Ringwalls. Die dort ausgeführten Grabungen erbrachten zahlreiche Funde aus verschiedenen Epochen. Die ursprüngliche Anlage wurde in der vorrömischen Eisenzeit angelegt. Funde und eine Datierung mit der Radiokarbonmethode ergaben eine Wiederverwendung der Wallburg im Mittelalter.<ref name="Cosack" /> Östlich des Ringwalls lag die mittelalterliche Siedlung Kugenhusen. Die Befestigung besteht aus einem hufeisenförmigen Wall mit vorgelagertem Graben von ca. 330 × 260 m Ausdehnung. Im Osten war aufgrund des dortigen Steilhangs keine Befestigung notwendig. Der Erhaltungszustand ist im Nordwesten und Westen deutlich besser als im Süden. Durch den dortigen Hanggraben führt heute ein Waldweg. Die Gesamtbreite der Wall-Graben-Anlage beträgt max. 15 m, der Höhenunterschied zwischen Grabensohle und Wallkrone max. 4 m. Eine kleine Ausgrabung ergab, dass der Wall in typischer Manier der Vorrömischen Eisenzeit als Pfostenschlitzmauer mit Steinverblendung ausgeführt wurde.<ref name="Ebidat" />

Im Zuge der Gebietsreform in Niedersachsen, die am 1. März 1974 stattfand, wurde die zuvor selbständige Gemeinde Negenborn durch Eingemeindung zur Ortschaft der Stadt Einbeck.<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982" />

Politik

Ortsrat

Der Ortsrat, der die Ortschaften Negenborn und Volksen gemeinsam vertritt, setzt sich aus sieben Ratsmitgliedern zusammen:<ref>Ergebnis Ortsrat 2021. Abgerufen am 11. Juli 2022.</ref>

  • Wgem. Negenborn-Volksen: 7 Sitze

(Stand: Kommunalwahl 2021)

Ortsbürgermeister

Der Ortsbürgermeister ist Matthias Cohrs (WG).<ref name="Rat" />

Wappen

Das Ortswappen zeigt einen Brunnen, weil früher die meisten Häuser zentral an einem Brunnen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), vergleiche auch Mækensborre)<ref name="Schambach" /> standen.<ref name="Wappen" />

Wirtschaft und Infrastruktur

Vereine

Öffentliche Einrichtungen

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="Cosack">

Erhard Cosack: Latènezeitliche Fundhorizonte auf den Höhen der Niedersächsischen Mittelgebirge und deren Interpretation vor dem historischen Hintergrund ihrer Zeit. Hrsg.: Römisch-Germanisches Zentralmuseum (= Jahrbuch des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz. Band 54). Eigenverlag, Mainz 2007, S. 297–394.

</ref> <ref name="destatis1973">

Niedersächsisches Landesverwaltungsamt (Hrsg.): Gemeindeverzeichnis für Niedersachsen. Gemeinden und Gemeindefreie Gebiete. Eigenverlag, Hannover 1. Januar 1973, S. 29, Landkreis Einbeck (Digitalisat [PDF; 21,3 MB; abgerufen am 14. September 2021]).

</ref> <ref name="Ebidat">

Gudrun Pischke und Stefan Eismann: Negenborn in der wissenschaftlichen Datenbank „EBIDAT“ des Europäischen BurgeninstitutsVorlage:Abrufdatum.

</ref> <ref name="Einw.">Zahlen, Daten, Fakten. (PDF; 2,5 MB) In: Webseite Stadt Einbeck. 28. Februar 2021, S. 2, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. Juni 2021; abgerufen am 14. September 2021.</ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"> </ref> <ref name="Letzner">

Johannes Letzner u. a.: Dasselische und Einbeckische Chronica. Band 1. Johann Beck Verlag, Erfurt 1596, OCLC 263648355, Kap. 19, S. 490, S. 18 (Digitalisat in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 14. September 2021]).

</ref> <ref name="Portrait">

Portrait der Ortschaft Negenborn. In: Webseite Stadt Einbeck. Abgerufen am 14. September 2021.

</ref> <ref name="Rat">Ortsrat Negenborn/Volksen. (PDF; 33 kB) In: Webseite Stadt Einbeck. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. September 2021; abgerufen am 14. September 2021.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.einbeck.de</ref> <ref name="Schambach">

Georg Schambach: Wörterbuch der niederdeutschen Mundart der Fürstenthümer Göttingen und Grubenhagen oder Göttingisch-Grubenhagen’sches Idiotikon. Carl Rümpler Verlag, Hannover 1858, OCLC 873951355, S. 30, 129 (323 S., Digitalisat in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 14. September 2021]).

</ref> <ref name="Wappen">

Wappen Negenborn. In: Webseite Stadt Einbeck. Abgerufen am 14. September 2021.

</ref> </references>

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