Adam Sultanowitsch Delimchanow
Adam Sultanowitsch Delimchanow ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 25. September 1969 in Benoi, Rajon Noschai-Jurt, Tschetscheno-Inguschetien)<ref>A PROFILE OF CHECHEN STRONGMAN ADAM DELIMKHANOV. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 19. September 2023.</ref> ist ein russischer Politiker, der seit 2007 Mitglied der Staatsduma für die Partei Einiges Russland ist.
Leben
Der Tschetschene Delimchanow absolvierte 1994 die Tschetschenisch-Inguschetische Staatliche Universität (heutige Tschetschenische Staatliche Universität). Laut der unabhängigen Zeitung Nowaja gaseta war er in den 1990er Jahren persönlicher Fahrer von Salman Radujew, einem tschetschenischen Rebellenführer. Während über die Beteiligung Delimchanows im Ersten Tschetschenienkrieg (1994–1996) nichts bekannt ist, fungierte er im Zweiten Tschetschenienkrieg (1999–2000) als einer der Anführer der Leibwächtergarde von Achmat Kadyrow.
Als ein enger Mitarbeiter sowie Cousin des moskaufreundlichen tschetschenischen Führers Ramsan Kadyrow leitete Delimchanow von 2003 bis 2006 die Polizeieinheit, die die tschetschenischen Ölförderanlagen sicherte. 2004 machte er seinen Studienabschluss in Rechtswissenschaften im Institut für Finanzen und Recht in Machatschkala.<ref>Делимханов, Адам. (lenta.ru [abgerufen am 1. Dezember 2017]).</ref>
Der im Januar 2009 ermordete tschetschenische Exilant Umar Israilow beschuldigte Delimchanow, ihn in Gegenwart Kadyrows verprügelt zu haben; Delimchanow verweigerte eine Stellungnahme bezüglich der Anschuldigungen. Im April 2009 beschuldigte die Polizei von Dubai Delimchanow, die Ermordung des tschetschenischen Kriegsherren und russischen Militärführers Sulim Jamadajew im Emirat angeordnet zu haben. Die Tatwaffe, eine vergoldete Pistole, die neben dem Körper des Toten lag, soll Delimchanow bereitgestellt haben.<ref>Chechen president admits stable-hand was arrested for Dubai murderThe Telegraph, 7. April 2009</ref> Dieser bestritt die Vorwürfe und behauptete, dies sei eine Provokation, um Tschetschenien zu destabilisieren;<ref>Dubai Police Link Murder of Chechen to Russian The New York Times, 5. April 2009</ref> zudem wolle er eine Verleumdungsklage gegen die Polizei von Dubai vorbereiten. Kadyrow bezichtigte die arabische Polizei der Lüge.<ref>Interpol fahndet nach Kadyrow-Vertrautem Delimchanow Russland-Aktuell, 27. April 2009</ref> Seit April 2009 wird von Dubai aus in Zusammenhang mit dem Mord an Sulim Jamadajew via Interpol nach Delimchanow sowie sechs anderen russischen Staatsbürgern gefahndet.
Mitte Juni 2023 soll Delimchanow, der am russischen Überfall auf die Ukraine teilnahm, Berichten zufolge in der Ukraine verwundet oder getötet worden sein.<ref>Ukraine war: Mystery over Chechen commander reported wounded in Ukraine. In: BBC News. 14. Juni 2023 (bbc.com [abgerufen am 15. Juni 2023]).</ref><ref>Adam Delimkhanov Was Either Killed or Wounded in Ukraine. In: Caucasus Watch. 14. Juni 2023, abgerufen am 10. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Weblinks
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Profil DELIMKHANOV vom The Central Asia-Caucasus Institute ( vom 13. Juni 2010 im Internet Archive) (englisch)
- Steckbrief von Adam Delimkhanov bei Interpol
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Delimchanow, Adam Sultanowitsch |
| ALTERNATIVNAMEN | Delimkhanov, Adam Sultanowitsch (vollständiger Name); Делимханов, Адам Султанович (russisch) |
| KURZBESCHREIBUNG | russischer Politiker |
| GEBURTSDATUM | 25. September 1969 |
| GEBURTSORT | Benoi, Rajon Noschai-Jurt, Tschetscheno-Inguschetien |