Zum Inhalt springen

Ron Johnson (Politiker)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 27. November 2025 um 09:05 Uhr durch imported>Ulanwp (4 fehlende Sprachparameter eingefügt; 1 Datumsformat konvertiert).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Ron Johnson portrait 117th Congress.jpg
Ron Johnson (2020)

Ronald Harold „Ron“ Johnson (* 8. April 1955 in Mankato, Minnesota) ist ein US-amerikanischer Unternehmer und Politiker der Republikanischen Partei und steht der Tea-Party-Bewegung nahe. Seit Januar 2011 vertritt er den Bundesstaat Wisconsin im US-Senat.

Familie, Ausbildung und Beruf

Ron Johnson ist väterlicherseits norwegischer Herkunft, seine Mutter ist deutscher Herkunft. Er studierte an der University of Minnesota Wirtschaftswissenschaften. Nach dem Studium heiratete er die Tochter des Geschäftsmanns Howard Curler, Mitgründer von Curwod Industries, die heute der Bemis Company gehört. Sein Schwager Jeff Curler ist Vorstandsvorsitzender und Aufsichtsratsvorsitzender von Bemis.<ref>Howard Curler and Robert Woods. University of Wisconsin–Madison, 24. November 2008 (englisch).</ref> Vor seinem Einstieg in der Politik war Johnson in der Privatwirtschaft tätig.

Johnson lebt mit seiner Frau in Oshkosh, Wisconsin. Sie haben drei Kinder.

Politische Laufbahn

Johnson trat bei der Wahl zum Senat der Vereinigten Staaten 2010 im Bundesstaat Wisconsin gegen den demokratischen Mandatsinhaber Russ Feingold an.<ref>Wisconsin Senate – Feingold vs. Johnson. In: Real Clear Politics, 2011 (englisch).</ref> In einem generell für die Republikaner günstigen Klima gewann Johnson gegen Feingold und übernahm dessen Sitz am 3. Januar 2011.<ref>Election results in Wisconsin. In: The New York Times (englisch).</ref> Bei der Senatswahl 2016 trat erneut Feingold gegen Johnson an. Entgegen den Erwartungen vieler politischer Beobachter, die Johnson als einen der am stärksten gefährdeten Senatoren bei dieser Wahl angesehen hatten,<ref>Burgess Everett, Kevin Robillard, Seung Min Kim: How Democrats blew the Senate majority they knew was theirs. In: Politico, 10. November 2016.</ref> wurde er in seinem Mandat bestätigt, das bis zum 3. Januar 2023 läuft. Johnson stimmte für eine Steuersenkung der Trump-Administration (Tax Cuts and Jobs Act), die unter anderem Richard Uihlein, Elizabeth Uihlein und Diane Hendricks zugutekam, die zusammen 20 Millionen US-Dollar für Johnsons Wiederwahlkampagne gespendet hatten.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL, ProPublica, 11. August 2021. Abgerufen am 17. März 2023 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Positionen

Johnson bestreitet den wissenschaftlichen Forschungsstand zur menschengemachten globalen Erwärmung. Er lehnt die Einführung einer allgemeinen öffentlichen Krankenversicherung ab.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Vorlage:Cite book/URL In: The Wall Street Journal, 23. März 2011 (english).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Johnson lehnt Abtreibung ab (Pro Life), außer bei Vergewaltigungen, Inzest oder Gefährdung der Gesundheit der Mutter.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Ron Johnson – The Jerry Bader Show – WTAQ News Talk 97.5FM and 1360AM.] Wtaq.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. November 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Er lehnt Stammzellenforschung ab.

Er unterstützt das Recht, Waffen zu tragen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig U.S. Senate Roll Call Votes 113th Congress – 1st Session.] In: Legislation & Records. United States Senate, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 30. Juli 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Im Herbst 2017 setzte sich Johnson vehement für eine Änderung der geplanten Steuerreform der Republikaner ein. Die bisherigen Pläne entlasten seiner Ansicht nach kleinere Unternehmen gegenüber großen Konzernen unverhältnismäßig wenig. Die Washington Post führt Johnsons Ablehnung darauf zurück, dass er 2016 während seines Senatswahlkampfs bereits als aussichtslos gegolten hatte und von der Bundespartei keine Mittel mehr erhalten hatte, weshalb er dieser keine Loyalität mehr schulde.<ref>Erica Werner: No feeling of party loyalty for Johnson, a key Senate holdout for the GOP tax bill. In: The Washington Post, 28. November 2017 (englisch).</ref>

Die Anhörungen beim ersten Amtsenthebungs-Verfahren gegen Präsident Trump brachten hervor, dass Johnson zum engen Kreis derjenigen gehört, die den ukrainischen Präsidenten unter Druck setzen sollten.<ref>https://www.thenation.com/article/ron-johnson-recuse-impeachment/</ref>

Im August 2020 sandte Johnson gemeinsam mit den Senatoren Tom Cotton und Ted Cruz an die Geschäftsführer der Mukran Port Fährhafen Sassnitz GmbH einen Brief, in denen ihnen massive Sanktionen aufgrund des Projekts Nord Stream 2 angedroht wurden.<ref>Daniel Wetzel: USA drohen deutschem Nord-Stream-2-Hafen mit wirtschaftlicher Vernichtung. welt.de vom 5. August 2020, abgerufen am 8. August 2020. (Faksimile des Briefes)</ref>

Im Februar 2021 bestätigte die Biden-Regierung die unter Trump eingeführten Sanktionen gegen russische Nordstream 2-Akteure, verschonte aber weiterhin die beteiligten deutschen Firmen, was Johnson kritisierte.

Nach dem Sturm auf das Kapitol suchte Johnson die Verantwortung bei Demokraten wie Nancy Pelosi<ref name="senate-Majority">Johnson: American People Deserve Answers About Capitol Security Breach. In: hsgac.senate.gov. 22. Januar 2021, abgerufen am 25. Februar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und gab in der Senatsdebatte einen Augenzeugenbericht zu Protokoll, der suggerierte, es habe sich bei den Angreifern nicht um Trump-Anhänger gehandelt.<ref name="thefeder-101146">J. Michael Waller: I Saw Provocateurs At The Capitol Riot On Jan. 6. In: thefederalist.com. 14. Januar 2021, abgerufen am 25. Februar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Commons: Ron Johnson – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein