Zum Inhalt springen

Olmeta-di-Tuda

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 9. Juni 2024 um 03:47 Uhr durch imported>APPERbot (Bot: Normdaten korrigiert (Weiterleitende VIAF:1857169639233696580003 durch VIAF:1008148574339424430000 ersetzt), Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, http nach https umgestellt, Aliasparameter ersetzt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Olmeta-di-Tuda
[[Datei:{{#property:P94}}|115px|alt=|Wappen von Olmeta-di-Tuda]]
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Korsika
Département (Nr.) Haute-Corse (2B)
Arrondissement Calvi
Kanton Biguglia-Nebbio
Gemeindeverband Nebbiu Conca d’Oro
Koordinaten 42° 37′ N, 9° 21′ OKoordinaten: 42° 37′ N, 9° 21′ O
 {{#coordinates:42,611388888889|9,3538888888889|primary
dim=20000 globe= name=Olmeta-di-Tuda region=FR-2B type=city
  }}
Höhe 26–804 m
Fläche
Einwohner 583 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 20232
INSEE-Code 2B188
Datei:Oletta Padula 3.jpg
Der Padulasee (Lac de Padula) mit Olmeta-di-Tuda im Hintergrund

Olmeta-di-Tuda (korsisch und italienisch Olmeta di Tuda) ist eine Gemeinde mit 583 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Haute-Corse auf der französischen Insel Korsika.

Geografie

Olmeta-di-Tuda liegt im Nordosten von Korsika in der Landschaft Nebbio auf einer mittleren Höhe von 115 Metern über dem Meer, 13 Kilometer südwestlich von der Hafenstadt Bastia, dem Sitz der Präfektur des Départements Haute-Corse. Die Ortschaft ist von den Nachbargemeinden Vallecalle, Oletta und Rutali umgeben. Das Gemeindegebiet hat eine Fläche von 17,4 Quadratkilometern.<ref>Le village d’Olmeta-di-Tuda. In: Annuaire-Mairie.fr. Abgerufen am 26. September 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Geschichte

Der Ortsname Olmeta ist von dem korsischen Wort òlmu für ‚Ulmen‘ abgeleitet.<ref>Ernest Nègre: Toponymie générale de la France. Band 2. Librairie Droz, 1996, ISBN 978-2-600-00133-5, S. 1254 f. (in Google Books [abgerufen am 26. September 2011]).</ref>

Im Zweiten Weltkrieg (1939–1945) war Olmeta-di-Tuda Schauplatz einer Befreiungsschlacht. Am 30. September 1943 kämpfte dort die korsische Résistance gemeinsam mit dem 1. Regiment der Tirailleurs marocains (‚Tirailleure aus Französisch-Marokko‘) gegen die deutschen Besatzer. Am Ort der Schlacht wurde später ein Denkmal errichtet.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2017
Einwohner 191 204 150 221 247 291 328 488

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die Kirche de l’Assomption (‚Mariä Himmelfahrt‘) wurde im 17. Jahrhundert im Stil der klassizistischen Renaissance errichtet. Sie besitzt zwei kleine Glockentürme, die über der Eingangsfassade thronen. In der Kirche befinden sich drei Gemälde aus dem 17. Jahrhundert. „Die Verkündigung“ wurde 1627 von dem aus Bastia stammenden Künstler Nicolao Castigliani gemalt. Die „Opferung Isaaks“ wurde von Michelangelo Merisi da Caravaggio (1571–1610) gemalt. Das dritte Gemälde stellt die Jesus dar, der die Händler aus dem Tempel vertreibt. Die drei Bilder wurden als Monument historique (‚historisches Denkmal‘) klassifiziert.<ref>Eintrag Nr. 2B188 in der Base Palissy des französischen Kulturministeriums (französisch)</ref>

Datei:Olmeta-di-Tuda-mémorial RTM.jpg
Denkmal für die Gefallenen des 1. Regiments der Tirailleurs marocains

Das Schloss Château de Tuda besteht aus zwei Herrenhäusern aus dem 16. Jahrhundert, die ursprünglich der seigneurialen Familie Campocasso und dem Kammerprokurator Casale gehörten. Louis Visconti (1791–1853) verband die Gebäude im 19. Jahrhundert. Jean de Lattre de Tassigny (1889–1952) nutzte das Schloss 1943 während der Befreiung von Korsika als Hauptquartier. Das Schloss befindet sich heute im Privatbesitz und ist in das Zusatzverzeichnis der Monuments historiques eingetragen.

Es existieren noch einige Gebäude, die zu einer Kupfermine gehören, die im 19. Jahrhundert eingerichtet worden war. Der Betrieb wurde 1909 endgültig eingestellt.<ref>Eintrag Nr. 2B188 in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)</ref>

Persönlichkeiten

  • Jean Casale (1893–1923), Fliegerass im Ersten Weltkrieg (1914–1918)<ref>Jean Casale. In: theaerodrome.com. The Aerodrome, abgerufen am 10. September 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Anmerkungen

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Algajola | Aregno | Avapessa | Barbaggio | Belgodère | Calenzana | Calvi | Cateri | Corbara | Costa | Farinole | Feliceto | Galéria | Lama | Lavatoggio | L’Île-Rousse | Lumio | Manso | Mausoléo | Moncale | Montegrosso | Monticello | Murato | Muro | Nessa | Novella | Occhiatana | Oletta | Olmeta-di-Tuda | Olmi-Cappella | Palasca | Patrimonio | Pietralba | Piève | Pigna | Pioggiola | Poggio-d’Oletta | Rapale | Rutali | Saint-Florent | San-Gavino-di-Tenda | Sant’Antonino | Santa-Reparata-di-Balagna | Santo-Pietro-di-Tenda | Sorio | Speloncato | Urtaca | Vallecalle | Vallica | Ville-di-Paraso | Zilia Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein