Zum Inhalt springen

Saint-Florent (Korsika)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Saint-Florent
San Fiurenzu
Datei:Blason ville fr Saint-Florent (Haute-Corse).svg
Saint-Florent (Frankreich)
Saint-Florent (Frankreich)
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Korsika
Département (Nr.) Haute-Corse (2B)
Arrondissement Calvi
Kanton Biguglia-Nebbio
Gemeindeverband Nebbiu Conca d’Oro
Koordinaten 42° 41′ N, 9° 18′ OKoordinaten: 42° 41′ N, 9° 18′ O
 {{#coordinates:42,680833333333|9,3025|primary
dim=20000 globe= name=Saint-Florent region=FR-2B type=city
  }}
Höhe 0–356 m
Fläche
Einwohner 1.694 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 20137
INSEE-Code 2B298
Website mairiedesaintflorent.fr
Datei:Saint-Florent (5739737410).jpg
Saint-Florent vom Gelände der Zitadelle aus

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Saint-Florent ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); italienisch San Fiorenzo) ist eine französische Gemeinde und die Hauptstadt der Region Nebbio auf der Mittelmeerinsel Korsika mit 1694 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023).

Lage

Saint-Florent wird wegen seines mediterranen Flairs auch als „das korsische Saint-Tropez“ genannt. In den 1970er-Jahren war Saint-Florent ein Ort des Jetsets.<ref>Schwimmen, schnorcheln, sonnen: 7 Traumstrände auf Korsika. American Express Europe, abgerufen am 28. August 2022.</ref><ref>Stefanie Bisping: Korsika: Der Hang zum Eigenständigen. In: Die Presse. Die Presse Verlags-Gesellschaft, 18. Januar 2018, abgerufen am 28. August 2022.</ref> Der Ort liegt hoch im Nordwesten der Insel Korsika am Golf gleichen Namens zwischen dem fast unbesiedelten Désert des Agriates und dem Cap Corse.

Geschichte

Saint-Florent geht auf eine kleine Siedlung zurück, die einst im Schutzbereich der genuesischen Rundfestung entstand. Die Zitadelle wurde 1440 von den Genuesen erbaut und diente bis zum 18. Jahrhundert als Sitz des Bischofs von Nebbio und Gouverneurspalast. Die kleine pianesische Kirche aus dem 12. Jahrhundert, Santa Maria Assunta, wurde als Kathedrale für das damalige Bistum Nebbio errichtet.

Obwohl die Malaria verheerend wütete, wurde der Ort im 16. Jahrhundert von den Franzosen, Genuesen und den Korsen heftig umkämpft. Von der 1439 errichteten Festung ist allerdings außer dem runden Donjon nur noch wenig zu sehen. Die Festung selbst wurde im 17. Jahrhundert geschleift, als Genuas Herrschaft gesichert schien und Saint-Florent keine strategische Bedeutung mehr besaß. Einen neuen Wachstumsschub bekam die Stadt, nachdem Napoleon III. die Trockenlegung der Sümpfe befahl und damit die Ursache der Malaria ausrottete.

Vorlage:Démographie

Sehenswertes

Weblinks

Commons: Saint-Florent (Haute-Corse) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Algajola | Aregno | Avapessa | Barbaggio | Belgodère | Calenzana | Calvi | Cateri | Corbara | Costa | Farinole | Feliceto | Galéria | Lama | Lavatoggio | L’Île-Rousse | Lumio | Manso | Mausoléo | Moncale | Montegrosso | Monticello | Murato | Muro | Nessa | Novella | Occhiatana | Oletta | Olmeta-di-Tuda | Olmi-Cappella | Palasca | Patrimonio | Pietralba | Piève | Pigna | Pioggiola | Poggio-d’Oletta | Rapale | Rutali | Saint-Florent | San-Gavino-di-Tenda | Sant’Antonino | Santa-Reparata-di-Balagna | Santo-Pietro-di-Tenda | Sorio | Speloncato | Urtaca | Vallecalle | Vallica | Ville-di-Paraso | Zilia Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein