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Adalbert-Stiftung

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Adalbert-Stiftung
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Rechtsform Stiftung bürgerlichen Rechts
Gründung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) in Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Auflösung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Stifter Paul Kleinewefers
Sitz Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Gradzahl-Fehler: NS: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) EW: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Vorläufer Kleinewefers-Stiftung
Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Zweck Völkerverständigung
Vorsitz Armin Laschet, Dieter Gobbers , Stephan J. Holthoff-Pförtner
Geschäftsführung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Stiftungskapital Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
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Freiwillige Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Website adalbert-stiftung.de

Die Adalbert-Stiftung ist eine in Krefeld ansässige gemeinnützige deutsche Stiftung.<ref>Stiftungsverzeichnis NRW: Adalbert-Stiftung. Abgerufen am 27. Juni 2019.</ref> Namensgeber ist Adalbert von Prag. Sie wurde von dem Krefelder Industriellen und Senator Paul Kleinewefers (1905–2001) unter dem Eindruck der friedlichen Revolutionen in Ostmitteleuropa 1989 als Kleinewefers-Stiftung gegründet. Aufgrund der umstrittenen Vergangenheit des Stifters erfolgte später die Umbenennung zur Adalbert-Stiftung. Gründungsvorstand und Ehrenvorsitzender war Hans Friedrich Dickel (1928–2009).

Ziele

Die Stiftung will einen Beitrag zum geistig-kulturellen Zusammenwachsen ganz Europas leisten. Hierzu zählen insbesondere die Perspektiven einer gesamteuropäischen Gemeinsamkeit mit besonderer Blickrichtung auf Mittel- und Osteuropa. An einem dauerhaften Zusammenwachsen Europas will die Stiftung mitwirken.<ref>Bundesverband Deutscher Stiftungen: Adalbert-Stiftung. Abgerufen am 27. Juni 2019.</ref><ref>Homepage der Stiftung</ref>

Vertreten wird die Stiftung durch den Vorstand, dem Armin Laschet (Vorsitzender),<ref>Homepage der Stiftung</ref> H. Dieter Gobbers und Stephan J. Holthoff-Pförtner angehören. Der Vorstand wird durch das Kuratorium beraten, das aus folgenden Mitgliedern besteht: Leo Peters (Ehrenvorsitzender), Hans Hecker, Hans Hermann Henrix, Gregor Maria Hoff, Ferenc Holczer (Ungarn), Marcus Optendrenk (Vorsitzender), Wolfgang Radau, Martin Sloboda (Slowakei), und Rita Süssmuth.

Die Ziele der Stiftung verfolgt sie durch:

  • Internationale Foren
  • Politische Dialoge
  • Seminarwochen
  • Verleihung der Adalbert-Preise

Internationaler Adalbert-Preis

Datei:Verleihungsurkunde Adalbert-Preis 1074.jpg
Urkunde zur Verleihung des Adalbert-Preises an Hanna Suchocka 2015

Namenspatron des Preises ist der Heilige Adalbert (956–997), der als Missionsbischof auf den heutigen Territorien der Republiken Polen, Slowakei, Tschechien und Ungarn gewirkt hat. Der Internationale Adalbertpreis wird jeweils an eine Persönlichkeit vergeben, die sich im Sinne des Stiftungszwecks hervorragend verdient gemacht hat. Der jeweiligen Preisträger wird von dem aus Repräsentanten der „Adalbert-Ländern“ bestehenden internationalen Preiskomitee ausgewählt. Derzeit gehören dem Preiskomitee an:

Der Preis ist zurzeit mit € 10.000 dotiert. Neben dem Preisgeld erhalten die Preisträger eine Urkunde und eine Medaille. Die Preisverleihung findet jeweils in einem anderen der Adalbert-Länder statt. Der Preis wird vom Staatspräsidenten an den Preisträger überreicht.

Preisträger

Jahr Ort Preisträger Foto Preisträger überreicht durch Laudator
1995 Prag Tadeusz Mazowiecki, Ministerpräsident a. D., Polen Datei:Tadeusz Mazowiecki 80th birthday.jpg Václav Havel, Staatspräsident, Tschechien Richard von Weizsäcker, Bundespräsident a. D., Deutschland
1996 Gnesen József Antall, Ministerpräsident, Ungarn Datei:Portrait of József Antall, Jr.tif Aleksander Kwaśniewski, Staatspräsident, Polen Hans-Dietrich Genscher, Außenminister, Deutschland
1997 Budapest František Kardinal Tomášek, Prag Datei:František Tomášek.jpg Árpád Göncz, Staatspräsident, Ungarn Michal Kováč, Staatspräsident, Slowakei
1998 Magdeburg Franz Kardinal König, Wien Datei:Kardinal koenig.jpg Roman Herzog, Bundespräsident, Deutschland Miloslav Kardinal Vlk, Prag
1999 Bratislava Václav Havel, Staatspräsident, Tschechien Datei:Vaclav Havel cropped.jpg Rudolf Schuster, Staatspräsident, Slowakei Kurt Biedenkopf, Ministerpräsident Sachsens
2004 Warschau Helmut Kohl, Bundeskanzler a. D., Deutschland Datei:Bundesarchiv B 145 Bild-F074398-0021, Bonn, Pressekonferenz Bundestagswahlkampf, Kohl.jpg Aleksander Kwaśniewski, Staatspräsident, Polen Władysław Bartoszewski, Außenminister a. D., Polen
2005 Budapest František Mikloško, Parlamentspräsident a. D. Datei:František Mikloško 5660.jpg Ferenc Mádl, Staatspräsident, Ungarn Katalin Szili, Parlamentspräsidentin Ungarn
2007 Bratislava Władysław Bartoszewski, Außenminister a. D., Polen Datei:Władysław Bartoszewski 5641.jpg Ivan Gašparovič, Staatspräsident Slowakei Helmut Kohl, Bundeskanzler a. D. Deutschland
2009 Prag Árpád Göncz, Staatspräsident a.D, Ungarn Datei:Arpad Göncz 5891 2.jpg Václav Klaus, Staatspräsident Tschechien František Mikloško
2011 Warschau Ján Čarnogurský Datei:Ján Čarnogurský.jpg Bronisław Komorowski, Staatspräsident Polen Tadeusz Mazowiecki
2013 Budapest Petr Pithart Datei:János Áder 5830 2.jpg János Áder, Staatspräsident Ungarn Rudolf Chmel
2015 Bratislava Hanna Suchocka Datei:Hanna Suchocka 1135.jpg Andrej Kiska, Staatspräsident Slowakei Karel Schwarzenberg
2017 Berlin Imre Kónya Datei:Imre Kónya 1862.jpg Frank-Walter Steinmeier, Bundespräsident Deutschland Gábor Erdödy
2019 Prag Peter Zajak Datei:Peter Zajak 02364.jpg Miloš Zeman, Staatspräsident Tschechien František Mikloško
2021 Warschau Joachim Gauck Datei:MSC 2014 Gauck Kleinschmidt MSC2014.jpg Andrzej Duda, Staatspräsident Polen Andrej Kiska

Preisträger 2005

Der Preis wurde 2005 zum siebten Mal verliehen. Überreicht wurde der Preis am 11. Juni 2005 durch den ungarischen Staatspräsidenten Ferenc Mádl in Budapest. Preisträger des Jahres 2005 ist František Mikloško, der ehemalige Präsident des Slowakischen Nationalrats. Der Preisträger, der bis heute für die Rechte der Minderheiten eintritt, hat sich langjährig in der „Kirche im Untergrund“ und in der Bürgerrechtsbewegung engagiert.

Die Laudatio hielt Katalin Szili, Präsidentin der Ungarischen Nationalversammlung. Die Rede des Preisträgers anlässlich der Preisübergabe fand insbesondere in den Ländern Ungarn und Slowakei sehr große Beachtung.

Die Preisverleihung fand im Kuppelsaal des ungarischen Parlaments statt.

Preisträger 2007

Am 9. Juni 2007 wurde der Preis zum achten Mal verliehen. Neuer Preisträger ist der früheren polnischen Außenminister, Historiker und Essayist Władysław Bartoszewski aus Warschau. Überreicht wurde der Preis in der Burg von Bratislava durch den Präsidenten der Slowakischen Republik, Ivan Gašparovič. Der Laudator und Preisträger des Jahres 2004, Helmut Kohl, würdigte in einer sehr persönlich gehaltenen Rede seinen Freund Bartoszewski.

Preisträger 2009

Der neunte Preis wurde dem früheren ungarischen Ministerpräsidenten Árpád Göncz zugesprochen. Die Preisübergabe erfolgte am 13. Juni 2009 in der Rudolfsgalerie der Prager Burg durch den tschechischen Präsidenten Václav Klaus an Kinga Göncz, da der Preisträger aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein konnte.

Preisträger 2011

In Warschau wurde im Juni 2011 der zehnte Preis an den ehemaligen Premierminister und Justizminister der Slowakischen Republik Jan Čarnogurský durch den polnischen Staatspräsidenten Bronisław Komorowski überreicht.

Preisträger 2013

Am 8. Juni 2013 wurde in Budapest der Preis an den früheren tschechischen Premierminister Petr Pithart durch den ungarischen Staatspräsidenten János Áder überreicht. Die Laudation hielt Rudolf Chmel.

Preisträgerin 2015

In Bratislava wurde am 15. Juni 2015 der Preis an die polnische Politikerin und erste Ministerpräsidenten der Republik Polen Hanna Suchocka überreicht.<ref>Preisverleihung 2015</ref>

Preisträger 2017

Datei:Adalbert Preis 2017 00386.jpg
Preisübergabe 2017

Der Preisträger ist Imre Kónya aus Ungarn.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Preisträger 2017 (Memento vom 11. Juni 2017 im Internet Archive)</ref> Der Preis wurde am 8. Dezember 2017 durch Bundespräsident Steinmeier in Berlin übergeben.<ref>wz.de</ref>

Preisträger 2019

Am 13. Juni 2019 wurde der Preis an den Slowaken Peter Zajac durch den tschechischen Staatspräsidenten Miloš Zeman in Prag überreicht.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />rtl.de (Memento vom 17. Juni 2019 im Internet Archive)</ref> Anlässlich dieser Preisübergabe wurde ein Original Mauerstein aus der Berliner Mauer an Dominik Duka für den Veitsdom übergeben.<ref>Datei:Prag Adalbert Veitsdom 02384.tif</ref>

Preisträger 2021

Der Preisträger 2021 war Bundespräsident a. D. Joachim Gauck. Den Preis übergab am 26. Juni 2021 der polnische Präsident Andrzej Duda in der Königlichen Theater<ref>https://adalbert-stiftung.de/ HP der Stiftung</ref> in Warschau. Die Laudation hielt der slowakische Staatspräsident a. D. Andrej Kiska.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Joachim Gauck erhält Adalbert-Preis (Memento vom 28. Juni 2021 im Internet Archive), Deutschlandfunk Kultur, 26. Juni 2021.</ref>

Bilder

Verleihungsurkunde Medaillon Adalbert-Preis Stein aus der Berliner Mauer

Publikationen

  • Hans Süssmuth: Árpád Göncz – Ungarischer Freiheitskämpfer und Staatspräsident. 2013, ISBN 978-3-943460-39-1.
  • Basil Kerski: Die Dynamik der Annäherung in den deutsch-polnischen Beziehungen. 2011, ISBN 978-3-940671-66-0.
  • Hans Hermann Henrix: Kardinal Miloslav Vlk – eine Persönlichkeit von europäischem Rang und ein Bischof der Communio. 2010, ISBN 978-3-923140-09-1.
  • Hans Süssmuth (Hrsg.): Polen 2008, Kurswechsel mit Donald Tusk. 2008, ISBN 978-3-940671-03-5.
  • Hans Hermann Henrix (Hrsg.): Freiheit und Verpflichtung, Polen in Europa – von der Maiverfassung 1791 zur EU-Verfassung. 2007, ISBN 3-923140-96-7.
  • Jürgen Hoffmann: Vita Adalberti Früheste Textüberlieferungen der Lebensgeschichte Adalberts von Prag. 2005, ISBN 3-89861-387-9.
  • Hans Hecker (Hrsg.): Grenzen Gesellschaftliche Konstitutionen und Transfigurationen. 2006, ISBN 3-89861-386-0.
  • Hans Hecker, Leo Peters, Hans Süssmuth: Der Internationale Adalbert-Preis für Frieden, Freiheit und Zusammenarbeit in Europa Preisträger 1995–2015. 2016, ISBN 978-3-95758-030-6.
  • Hans Süssmuth, Dieter Gobbers (Hrsg.): Das Denkmal in Berlin in Würdigung des Beitrags der Adalbert-Länder Polen, Slowakei, Tschechien, Ungarn zum Mauerfall. 2017, ISBN 978-3-95758-057-3.

Weblinks

Commons: Adalbert-Stiftung – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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