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Ajka

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Ajka
[[Datei:{{#property:P94}}|rahmenlos|90px|alt=|Wappen von Ajka]]
Basisdaten
Staat: UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ungarn
Region: Mitteltransdanubien
Komitat: Veszprém
Kleingebiet bis 31.12.2012: Ajka
Kreis: Ajka
Koordinaten: 47° 6′ N, 17° 34′ OKoordinaten: 47° 6′ 24″ N, 17° 33′ 49″ O
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Fläche: 95,05 km²
Einwohner: 26.007 (1. Jan. 2025)
Bevölkerungsdichte: 274 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+36) 88
Postleitzahl: 8400
KSH-kód: 06673
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024)
Gemeindeart: Stadt
Bürgermeister: Béla Schwartz<ref>Helyi önkormányzati választások 2024. június 9. - Ajka. A Nemzeti Választási Iroda, 24. Juli 2024, abgerufen am 25. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (Közösen Ajkáért Egyesület - MSZP)
Postanschrift: Szabadság tér 12
8400 Ajka
Website:
(Quelle: II. Detailed data of localities In: Detailed Gazetteer of Hungary. Hungarian Central Statistical Office)

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Ajka [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈɒjkɒ] (deutsch Eikau) ist eine ungarische Stadt im gleichnamigen Kreis im Komitat Veszprém.

Geographie

Ajka liegt 27 Kilometer westlich des Komitatssitzes Veszprém am Rande des Bakonywaldes, 32 Kilometer nördlich des Plattensees, an dem Fluss Torna. In der Umgebung befinden sich Kohlevorkommen; beim Kohleabbau wurden fossile Harze gefunden, die nach der Stadt Ajkait benannt wurden.

Wirtschaft

Vor 1865 war die Region Ajka geprägt von Landwirtschaft, Handwerk und Handel. Mit Inbetriebnahme der ersten Braunkohlenmine im Jahr 1865 setzte in der Stadt die industrielle Entwicklung ein. 1910 wurde das erste Kraftwerk Ajkas gebaut. Einen erheblichen wirtschaftlichen Auftrieb bescherte der Stadt schließlich der Betrieb der Bauxitmine und des Aluminiumwerks. Unter der sozialistischen Planwirtschaft wurden die Fabriken verstaatlicht.

Der Zusammenbruch der sozialistischen Systeme und die damit einhergehende Auflösung des sowjetisch-ungarischen Bauxitabkommens stürzten das unter der sozialistischen Planwirtschaft monostrukturell ausgerichtete Ajka in die wirtschaftliche Krise. Im Agrarsektor gingen die meisten Produktionsgenossenschaften nach 1989 bankrott.

Datei:Biserică reformată, 2019 Ajka.jpg
Reformierte Kirche in Ajka

Bekannt ist Ajka auch durch seine Glas- bzw. Kristallproduktion. Die Marke „Ajka Kristaly“ kommt aber erst in den letzten Jahren mehr und mehr zur Geltung. Bisher arbeiteten die Glasmacher überwiegend für andere Hersteller/Markeninhaber, wie z. B. WMF, Bohemia Kristall, Marc Aurel oder auch das finnische Ittalla.

Seit 1994 gibt es in der Stadt Ajka eine Deutsche Minderheitenselbstverwaltung, die vor allem im Ortsteil Ajkarendek - Rendek aktiv ist.<ref>Ajkarendek – Rendek auf ungarndeutsche.de. Abgerufen am 19. November 2021.</ref>

Bei einem Chemieunfall, dem so genannten Kolontár-Dammbruch, in einer Aluminiumfabrik im Oktober 2010, bei dem ein Auffangbecken zerbarst, ergossen sich flussabwärts von Ajka ca. 1 Million m³ Rotschlamm über ca. 40 km² Land. Acht Menschen kamen bei dem Unfall ums Leben, 120 wurden verletzt.<ref>Ungarn: Aluminiumfabrik – Zahl der Toten steigt auf vier. Focus Online, 5. Oktober 2010</ref>

Sport

Datei:Ajka Icehockey Hall backside.jpg
Eishockey-Halle in Ajka

Der Fußballverein FC Ajka spielt aktuell in der Nemzeti Bajnokság II, der 2. Liga Ungarns.

Am Stadtrand gibt es eine Eishockeyhalle.

Städtepartnerschaften

Es bestehen folgende Städtepartnerschaften:<ref>Testvérvárosok. Ajka város, abgerufen am 24. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Literatur

Weblinks

Commons: Ajka – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Ajka

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