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Nagybajom

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Nagybajom
Datei:HUN Nagybajom Címer.svg
Basisdaten
Staat: UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ungarn
Region: Südtransdanubien
Komitat: Somogy
Kleingebiet bis 31.12.2012: Kadarkút
Kreis: Kaposvár
Koordinaten: 46° 24′ N, 17° 30′ OKoordinaten: 46° 23′ 57″ N, 17° 30′ 29″ O
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Fläche: 108,77 km²
Einwohner: 3.140 (1. Jan. 2025)
Bevölkerungsdichte: 29 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+36) 82
Postleitzahl: 7561
KSH-kód: 21652
Struktur und Verwaltung (Stand: 2018)
Gemeindeart: Stadt
Bürgermeisterin: Józsefné Czeferner (Fidesz-KDNP)
Postanschrift: Fő u. 40
7561 Nagybajom
Website:
(Quelle: II. Detailed data of localities In: Detailed Gazetteer of Hungary. Hungarian Central Statistical Office)

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Nagybajom ist eine ungarische Stadt im Kreis Kaposvár im Komitat Somogy.

Geografische Lage

Nagybajom liegt ungefähr 15 Kilometer westlich des Komitatssitzes und der Kreisstadt Kaposvár. Nachbargemeinden sind Pálmajor, Jákó und Kutas.

Geschichte

Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1197. Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Großgemeinde 801 Häuser und 5034 Einwohner auf einer Fläche von 20.760 Katastraljochen.<ref></ref> Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Kaposvár im Komitat Somogy. Im Zweiten Weltkrieg war Nagybajom im Jahr 1945 vier Monate Frontstadt. 2001 erhielt die ehemalige Großgemeinde die Stadtrechte.

Europäisches Storchendorf

Seit 1996 ist Nagybajom Europäisches Storchendorf.<ref>EuroNatur: Europäische Storchendörfer</ref> 1998 brüteten hier 33 Storchenpaare gegenüber 4 im Jahre 1958. Im gesamten Bezirk Somogy waren es 2003 noch 380 Paare. Somogy grenzt im Süden an das 7933 ha große Boronka-Schutzgebiet, wo noch Seeadler und Fischotter anzutreffen sind. Anfang Juni jedes Jahres wird ein Storchenfest gefeiert. Es besteht eine ökologische Städtepartnerschaft mit Schortens in Niedersachsen.

Städtepartnerschaften

Es bestehen folgende Städtepartnerschaften:<ref>Nemzetközi kapcsolatok. In: nagybajom.hu. Abgerufen am 24. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Söhne und Töchter der Stadt

  • Péter Boross (* 1928), Politiker und ehemaliger Ministerpräsident

Sehenswürdigkeiten

  • István-Sárközy-Múzeum (Sárközy István Múzeum)
  • Reformierte Kirche, erbaut 1786–1787
  • Römisch-katholische Kirche Jézus Szíve, ursprünglich 1736 im Barockstil erbaut. Die Kirche wurde 1945 durch deutsche Truppen gesprengt und 1950 neu errichtet. Die Glasfenster der Kirche wurden von der Künstlerin Ágnes Kertészfi gestaltet. In der Kirche befindet sich eine Orgel mit 14 Registern von Frigyes Paulus.
  • Weltkriegsdenkmal (Világháborús emlékmű)

Verkehr

Durch Nagybajom verläuft die Hauptstraße Nr. 61, auf die die Landstraßen Nr. 6618 und Nr. 6619 treffen. Die nächstgelegenen Bahnhöfe befinden sich südöstlich in Kiskorpád und westlich in Böhönye, jeweils in gut sechs Kilometer Entfernung.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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