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Fawaz Jneid

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Fawaz Jneid (arabisch فواز جنيد, DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); * 1964 in Tripoli (Libanon)) ist ein ehemaliger Imam der salafistischen As-Soennah-Moschee in Den Haag. Er wurde zwar im Libanon geboren, besitzt aber die syrische Staatsangehörigkeit; er hat zudem einen niederländischen Pass.<ref name=blog><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Sache mit dem Hass-Imam aus Den Haag (Memento vom 20. Dezember 2015 im Internet Archive) taz-blog, 3. November 2006</ref>

Leben

Fawaz Jneid arbeitete als Imam in Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten; im letzteren Land hatte man wegen seiner extremistischen Reden über ihn ein Predigtverbot verhängt.<ref name=blog /> Nach dem Golfkrieg bekam er Probleme auf Grund seiner antiamerikanischen Haltung und zog im Jahr 1992 in die Niederlande. Fawaz spricht Niederländisch, lässt sich aber in der Öffentlichkeit von einem Dolmetscher unterstützen.<ref>Tweede Kamer: stop het salafistisch gevaar - Zweite Kammer: stoppt die salafistische Gefahr Elsevier, 25. April 2008</ref>

Einige Wochen vor dem Mord an Theo van Gogh sprach er in einer Predigt Flüche auf Ayaan Hirsi Ali und Theo van Gogh aus:<ref>Transcriptie preek. (PDF (134 kB)) De Volkskrant, S. 10, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 21. Oktober 2010; abgerufen am 10. November 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), „Grobe Übersetzung“ aus dem Arabischen ins Niederländische).</ref><ref name=taz>Wilders scheitert vor Gericht Die Tageszeitung, 4. Februar 2010</ref>

„Oh Gott, hier sind Ayaan Hirsi Ali und van Gogh (Gemeinde sagt Amen),
Du sollst sie belasten mit Deiner Wut und Verachtung (Amen),
Oh Gott, gebe van Gogh eine Krankheit, die kein Mensch dieser Erde heilen kann (Amen),
Er soll dadurch vergeblich den Tod verlangen und nicht bekommen,
Oh Gott, besorge van Gogh ein Elend, bei dem er den Tod verlangt und nicht bekommt,
(…) Oh Gott, verblende das Augenlicht von Ayaan Hirsi Ali, wie Du ihr Herz verblendet hast,
(…) Oh Gott, besorge ihrem Gehirn Krebs,
Oh Gott, besorge ihr Zungenkrebs,
Oh Gott…“

Im November reichte Ayyan Hirsi Ali eine Beschwerde gegen ihn wegen Drohungen ein.

Im April 2008 bezeichnete Fawaz den niederländischen Abgeordneten Ahmed Marcouch als Munāfiq (Heuchler), da Marcouch muslimischen Jugendlichen empfohlen haben soll, auf eine bestimmte islamische Kleiderordnung zu verzichten.<ref>Marcouch beledigd door heftige aanval imam - Marcouch von Imam-Angriff beleidigt De Volkskrant, 19. April 2008</ref> Marcouch bezeichnete die Äußerung von Fawaz als Fatwa und forderte die Einführung eines gesetzlichen Verbots zum Aussprechen von Fatwas.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.elsevier.nlMarcouch: Wetboek moet verbod fatwa opnemen - Marcouch: Gesetz zum Verbot von Fatwas aufnehmen (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot Elsevier, 25. April 2008</ref> Der marokkanschstämmige Bürgermeister von Rotterdam Ahmed Aboutaleb forderte die Entlassung des umstrittenen Imams. Aboutaleb meinte, Fawaz schade der marokkanischen Gemeinde und bringe die Marokkaner in Verruf, so dass Unternehmen keine Marokkaner einstellen würden und deshalb marokkanischstämmige Jugendliche Schwierigkeiten bei der Jobsuche hätten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Aboutaleb: ontsla Haagse imam Fawaz - Aboutaleb: Den Haager Imam Fawaz entlassen (Memento vom 27. April 2008 im Internet Archive), NOS Nieuws, 26. April 2008</ref> Jneid kritisierte ferner die niederländische Politikerin Femke Halsema wegen ihrer Aufforderung, das Kopftuch abzulegen; seiner Ansicht nach schütze es vor Vergewaltigungen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Imam Fawaz Jneid: Hoofddoek voorkomt verkrachting - Imam Fawaz Jneid: Kopftuch verhindert Vergewaltigung (Memento vom 21. Oktober 2010 im Internet Archive) Elsevier, 11. September 2009</ref>

Im Strafprozess gegen den antiislamischen Politiker Geert Wilders war Jneid einer der 18 von diesem angefragten Zeugen, eine entsprechende Vorladung wurde vom Amsterdamer Gerichtshof allerdings nicht wahrgenommen.<ref name=taz />

Einzelnachweise

<references />