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Teso District

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Teso District
Einwohner
• Bevölkerungsdichte
181.491 Einw. <ref name="EinwohnerRef">statoids.com, abgerufen am 27. Oktober 2010</ref>
325 Einw./km²
Fläche 559 km²
Koordinaten 0° 37′ N, 34° 16′ OKoordinaten: 0° 37′ N, 34° 16′ O
 {{#coordinates:0,61666666666667|34,266666666667|primary
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Ehemalige Provinz Western
Teso District (Kenia)
Teso District (Kenia)

Teso District war ein Distrikt in der kenianischen Provinz Western. Die Hauptstadt war Malaba. Im Westen grenzte der Distrikt an Uganda. Im Rahmen der Verfassung von 2010 wurden die kenianischen Distrikte aufgelöst. Das Gebiet gehört heute zum Busia County.

Gliederung

Teso District unterteilte sich in vier Divisionen, die sich in 30 Locations und 82 Sub-Locations unterteilten.<ref name="ncapd-ke" details="S. 10">@1@2Vorlage:Toter Link/www.ncapd-ke.orgDistrict Strategic Plan 2005–2010 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2018. Suche im Internet Archive ) (PDF); abgerufen am 27. Oktober 2010.</ref>

Divisionen<ref name="ncapd-ke" details="S. 10" />
Division Einwohner Fläche in km²
Amagoro 036.670 091,2
Amukura 052.287 181,8
Angurai 048.648 145,6
Chakol 059.780 139,9
Gesamt 197.395 558,5

Wirtschaft

Im Jahr 2002 lebten 56 % der Einwohner im Teso District unterhalb der Armutsgrenze und verdienten weniger als einen US-Dollar am Tag. 65 % der Menschen leben von der Landwirtschaft, es wurden hauptsächlich Mais, Bohnen, Hirse, Tabak, Kaffee, Baumwolle und Zuckerrohr angebaut. Im Distrikt fehlte es an Industrie.<ref name="ncapd-ke" details="S. 17" />

Gesundheitswesen

Im Teso District gab es 13 staatliche Einrichtungen des Gesundheitswesens. Hauptsächlich wurden Malaria, Atemwegsinfektionen und Krankheiten des Verdauungsapparates behandelt. Das Arzt-Patienten-Verhältnis betrug 1:45.372. Die Säuglingssterblichkeit lag bei 7,5 %, den fünften Geburtstag erlebte jedes elfte Kind nicht. Ungefähr jeder vierte Einwohner im Teso District war HIV-positiv oder an Aids erkrankt, der Distrikt hatte damit eine der höchsten HIV-Prävalenzen in Kenia. Die Gründe dafür wurden mit der ständig steigenden Anzahl von Waisenkindern angegeben und dem damit verbundenen Anstieg von Kinderprostitution und Kinderarbeit bei gleichzeitig sinkenden landwirtschaftlichen Erträgen.<ref name="ncapd-ke" details="S. 15/16" />

Einzelnachweise

<references />