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Bloom-Syndrom-Protein

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Bloom-Syndrom-Protein
[[Datei:|250x200px|Bloom-Syndrom-Protein]]
Bloom-Syndrom-Protein

Vorhandene Strukturdaten: 2KV2, 2MH9, 2RRD, 3WE2, 3WE3, 4CDG, 4CGZ, 4O3M

Eigenschaften des menschlichen Proteins
Masse/Länge Primärstruktur 1417 Aminosäuren
Kofaktor Mg2+
Bezeichner
Gen-Name
Externe IDs
Enzymklassifikation
EC, Kategorie
Substrat verdrillte DNA + ATP + H2O
Produkte entdrillte DNA + ADP + Pi
Vorkommen
Homologie-Familie Hovergen
Übergeordnetes Taxon Lebewesen<ref>IPR002121 Helicase/RNase D C-terminal, HRDC domain. In: InterPro. EBI, abgerufen am 26. Oktober 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Orthologe
Mensch Hausmaus
Entrez 641 12144
Ensembl ENSG00000197299 ENSMUSG00000030528
UniProt P54132 O88700
Refseq (mRNA) NM_000057 NM_001042527
Refseq (Protein) NP_000048 NP_001035992
Genlocus Chr 15: 90.72 – 90.82 Mb Chr 7: 80.45 – 80.54 Mb
PubMed-Suche 641 12144

Das Bloom-Syndrom-Protein (RecQ2) ist ein Enzym, das in vielen Lebewesen im Zellkern vorkommt. Es ist Teil des Mechanismus, der DNA-Schäden feststellt und die DNA-Reparatur einleitet. Mutationen im BLM-Gen sind Ursache für das Bloom-Syndrom, eine seltene Erbkrankheit. RecQ2 gehört zu den DEAD-Box-Helikasen und bindet an G-Quadruplexe.

Als Antwort auf Schäden an der DNA wird RecQ2 von bestimmten Proteinkomplexen phosphoryliert. Es ist selbst Teil des BRCA1-associated genome surveillance complex (BASC) und des RAD50-MRE11-NBS1-Komplexes. RecQ2 interagiert mit RMI1. Die Gesamtheit der Funktionen des Proteins ist Gegenstand momentaner Forschung.<ref>UniProt P54312</ref>

Literatur

Einzelnachweise

<references />