Mount Elgon District
| Mount Elgon District | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner • Bevölkerungsdichte |
135.033 Einw. <ref name="EinwohnerRef">statoids.com, abgerufen am 26. Oktober 2010</ref> 143 Einw./km² | |||||
| Fläche | 944 km² | |||||
| Koordinaten | 0° 51′ N, 34° 43′ O
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dim=20000 | globe= | name=Mount Elgon District | region=KE | type=adm2nd
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| Ehemalige Provinz | Western | |||||
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Mount Elgon District war ein Distrikt in der kenianischen Provinz Western. Die Hauptstadt war Kapsokwony. Der Distrikt lag südöstlich des Mount Elgon, im Norden und Westen grenzte er an Uganda.<ref name=dsp10>District Strategic Plan 2005–2010 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2018. Suche im Internet Archive ) (PDF), S. 10; abgerufen am 26. Oktober 2010.</ref> Im Rahmen der Verfassung von 2010 wurden die kenianischen Distrikte aufgelöst. Das Gebiet gehört heute zum Bungoma County.
Gliederung
Der Distrikt gliederte sich in vier Divisionen: Kapsokwony, Kaptama, Kopsiro und Cheptais. Diese waren in 16 Locations und 40 Sub-Locations unterteilt. Der Mount Elgon District bildete einen Wahlbezirk.<ref name=dsp10/>
| Divisionen<ref name=dsp10/> | ||
| Division | Einwohner | Fläche in km² |
|---|---|---|
| Kapsokwony | 24.526 | 255,66 |
| Kaptama | 23.885 | 209,95 |
| Kopsiro | 46.553 | 248,78 |
| Cheptais | 40.069 | 222,36 |
| Gesamt | 135.003 | 936,75 |
Gesundheitswesen
Der Mount Elgon District verfügte über ein Krankenhaus, drei Gesundheitszentren und sechs Dispensaries. Auf einen Arzt kamen mehr als 144.000 Personen. 21 % der Bevölkerung im Mount Elgon District waren HIV-positiv oder an Aids erkrankt. Die Säuglingssterblichkeit lag bei 6,36 %, den 5. Geburtstag erlebten 9,4 % der Kinder nicht.<ref name=dsp15>District Strategic Plan 2005–2010 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2018. Suche im Internet Archive ) (PDF), S. 15; abgerufen am 26. Oktober 2010.</ref>
Konflikt am Mount Elgon
Im Mai 2006 eskalierte der Konflikt zwischen den Angehörigen der Saboat, die zu den Kalenjin gehören, und der kenianischen Regierung. Die Saboat warfen der Regierung vor, ihr Land den verfeindeten Okiek zugesprochen zu haben. Die „Sabaot Land Defence Force“ kämpfte gegen die Okiek und die kenianische Armee. Im Mai 2008 wurde von mehr als 600 Toten und 400 Folteropfern berichtet.<ref name=spon>Thilo Thielke: Der vergessene Krieg am Mount Elgon, Artikel vom 3. Mai 2008 auf spiegel.de, abgerufen am 26. Oktober 2010.</ref>
Söhne und Töchter des Mount Elgon Districts
- Doris Chepkwemoi Changeywo (* 1984), kenianische Langstreckenläuferin
- Solomon Busendich (* 1984), kenianischer Langstreckenläufer
Einzelnachweise
<references />