Zum Inhalt springen

Paasdorf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 1. Februar 2025 um 18:55 Uhr durch imported>Herzi Pinki (+fusion; +EW in Einleitung).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

Paasdorf (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Paasdorf
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Mistelbach (MI), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Mistelbach
Pol. Gemeinde Mistelbach
Koordinaten 48° 32′ 42″ N, 16° 32′ 27″ OKoordinaten: 48° 32′ 42″ N, 16° 32′ 27″ O
 {{#coordinates:48,545|16,540833333333|primary
dim=1000 globe= name=Paasdorf region=AT-3 type=city
  }}f1
Höhe 202 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 05095
Katastralgemeindenummer 15034
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Paasdorf ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Mistelbach im Bezirk Mistelbach in Niederösterreich. Die Ortschaft hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1971 war Paasdorf eine eigenständige Gemeinde.<ref name="fusion" />

Geografie

Das Dorf befindet sich südlich von Mistelbach und ist über die Landesstraße L6 erreichbar. Durch den Ort verläuft der Feldwiesengraben, der nördlich in den Taschlbach mündet.

Geschichte

Traurige Berühmtheit erlangte die Gemeinde 1866. Während des siegreichen Vormarsches der Preußen nach der Schlacht bei Königgrätz brachte das preußische Heer auch die Cholera nach Niederösterreich, die bis zum November 15.000 Tote forderte. Die Neue Freie Presse berichtete am 2. September 1866<ref>Cholera in Paasdorf - in Neue Freie Presse, 2. 9. 1866.</ref> über die Cholera im Weinviertel, und den Paasdorfer Arzt Herrmann, der überlebte.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Paasdorf ein Bäcker, zwei Gastwirte, vier Gemischtwarenhändler, eine Hebamme, ein Sattler, zwei Schmiede, ein Schneider und drei Schneiderinnen, drei Schuster, drei Viehhändler, ein Wagner und einige Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 389.</ref>

Mit 1. Jänner 1972 wurden im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung die bis dahin selbständigen Gemeinden Eibesthal, Frättingsdorf, Hörersdorf, Hüttendorf, Kettlasbrunn, Paasdorf und Siebenhirten mit Mistelbach an der Zaya fusioniert und dabei die entstehende Gemeinde auf Mistelbach umbenannt.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>

Beim Aushub für die Fundamente eines Windparks fanden Archäologen 2024 Reste von 7500 Jahre alten Gebäuden, Gegenstände und ein Grab.<ref>Archäologische Funde auf Windpark-Baustelle orf.at, 21. April 2024, abgerufen am 21. April 2024.</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:NOE Paasdorf Pfarrkirche.jpg
Pfarrkirche Paasdorf

Literatur

Weblinks

Commons: Paasdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Mistelbach