Schnittling
Schnittling Stadt Spalt
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(68)&title=Schnittling 49° 11′ N, 10° 54′ O
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| Höhe: | 486 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 68 (31. Dez. 2023)<ref name="Einwohner">Einwohnerzahlen. Abgerufen am 26. September 2024.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 91174 | |||||
| Vorwahl: | 09175 | |||||
Schnittling (fränkisch: Schniedling<ref>R. Schuh: Gunzenhausen, S. 260. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „šnīdliŋ“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Stadt Spalt im Landkreis Roth (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Schnittling liegt in der Gemarkung Fünfbronn.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 10. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Das Dorf liegt im Spalter Hügelland, 2,5 km nördlich des Igelsbachsees. Etwas südwestlich im Schnittlinger Loch ist eine Quelle des Hatzelbachs, eines rechten Zuflusses der Fränkischen Rezat. Die Kreisstraße RH 6 führt nach Fünfbronn (1,4 km südwestlich) bzw. nach Spalt zur Staatsstraße 2223 (1,8 km östlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 18. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1375 als „Schnigling“ erstmals urkundlich erwähnt, 1495 erstmals in der heutigen Form als „Schnidling“. Jedoch blieb bis ins 18. Jahrhundert hinein die ursprüngliche Form die geläufige. Den Namen führt man auf eine Weiterbildung des Beinamens Snego (=Schnecke) zurück.<ref>R. Schuh: Gunzenhausen, S. 260f.</ref>
Schnittling lag im Fraischbezirk des eichstättischen Pflegamtes Wernfels-Spalt. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es 14 Anwesen. Grundherren waren das Kastenamt Spalt (3 Anwesen), der Spalter Dekan (1 Anwesen), das Kollegiatstift Spalt (1 Anwesen) und die Mendelsche Zwölfbrüderhausstiftung (9 Anwesen).<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 5, Sp. 164f.</ref>
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Schnittling dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Fünfbronn und der 1811 gegründeten Ruralgemeinde Fünfbronn zugeordnet.<ref>Hanns Hubert Hofmann: Gunzenhausen-Weißenburg. In: Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. Reihe I, Heft 8. Komm. für Bayerische Landesgeschichte, München 1960, DNB 452071089, S. 233 (Digitalisat).</ref><ref name="E471">Friedrich Eigler: Schwabach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 28). Michael Laßleben, Kallmünz 1990, ISBN 3-7696-9941-6, S. 471. </ref> Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde die Gemeinde am 1. Juli 1972 nach Spalt eingegliedert.<ref name="E471"/><ref>Spalt > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 17. Mai 2025.</ref>
Baudenkmäler
In Schnittling gibt es sieben Baudenkmäler, darunter eine Ortskapelle.<ref>Denkmalliste für Spalt (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Emmeram (Spalt) gepfarrt.<ref>Pfarrverband Großweingarten-Abenberg-Spalt-Theilenberg. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 1. Juni 2023.</ref> Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach St. Michael (Fünfbronn) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Naturdenkmal Schnittlinger Eiche
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}} Sie steht ca. 400 m vom westlichen Ortsende entfernt an einem nach ihr benannten Wald-Spielplatz. Es handelt sich um eine solitär stehende Traubeneiche, die den Charakter einer Tausendjährigen hat. Das wahre Alter des Baumes dürfte nach verschiedenen Angaben zwischen 300 und 450 Jahren liegen. Mit einem Stammumfang von 6,40 m ist sie die zweitdickste Traubeneiche in Bayern. Schon in geringer Höhe verzweigt sich ihr mächtiger Grundstamm in eine Vielzahl von Einzelästen die pinselartig schräg nach oben streben und eine schirmförmige Krone bilden. Der Baum erreicht eine Gesamthöhe von 27 m (2017) bei einem Kronendurchmesser von 30 m.<ref>„Schnittlinger Eiche bei Schnittling“ in „Monumentale Eichen“ von Rainer Lippert, bei www.monumentale-eichen.de</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Schnidling. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 164–165 (Digitalisat).
- Hanns Hubert Hofmann: Gunzenhausen-Weißenburg. In: Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. Reihe I, Heft 8. Komm. für Bayerische Landesgeschichte, München 1960, DNB 452071089 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/376969922X ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Schnittling in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Schnittling im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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