Hügelmühle
Hügelmühle Stadt Spalt
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(11)&title=H%C3%BCgelm%C3%BChle 49° 10′ N, 10° 58′ O
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| Höhe: | 353–376 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 11 (31. Dez. 2023)<ref name="Einwohner">Einwohnerzahlen. Abgerufen am 26. September 2024.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 91174 | |||||
| Vorwahl: | 09175 | |||||
Hügelmühle (fränkisch: Hieglmil<ref>E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 34. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „hīglmìl“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Stadt Spalt im Landkreis Roth (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Hügelmühle liegt in der Gemarkung Großweingarten.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 10. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Der Weiler liegt an der Fränkischen Rezat. Im Osten schließen sich größere Sandabbaugebiete an, in denen sich Grundwasserseen gebildet haben. Die Staatsstraße 2223 führt an Straßenhaus vorbei nach Wasserzell (1,7 km westlich) bzw. nach Georgensgmünd (3 km östlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Unterbreitenlohe (1,4 km südöstlich) bzw. nach Mosbach (2 km nördlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 18. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1294 als „Hückenmül“ erstmals urkundlich erwähnt,<ref>F. Eigler: Schwabach, S. 96.</ref><ref>Bei E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 34, Erstnennung um 1300.</ref> als der Eichstätter Bischof Reinboto von Meilenhart mit dem Regensburger Bischof Heinrich II. von Rotteneck u. a. diese Mühle eintauschte. Zuvor hatte die Burggrafschaft Nürnberg diese Orte vom Regensburger Bischof zu Lehen bekommen.<ref>F. Eigler: Schwabach, S. 89 f.</ref> Der Ortsname soll sich von dem Besitzer Hückel ableiten, der öfters in den alten Zehntbüchern zu finden ist. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Mühle verwüstet und erst 1723 wieder aufgebaut.<ref>W. Ulsamer (Hrsg.): 100 Jahre Landkreis Schwabach, S. 310.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Hügelmühle aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte das eichstättische Pflegamt Wernfels-Spalt aus. Das Gut mit Mahlmühle hatte das Kastenamt Spalt als Grundherrn.<ref name="E398">F. Eigler: Schwabach, S. 398.</ref>
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Hügelmühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Mosbach zugeordnet. Ab 1811 gehörte sie zum Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Großweingarten. Am 1. Januar 1972 wurde Hügelmühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Spalt eingegliedert.<ref>F. Eigler: Schwabach, S. 473.</ref><ref>Spalt > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 17. Mai 2025.</ref>
Der Ort ist heute größtenteils ein Gewerbegebiet, es gibt auch einige verstreute Wohnanwesen. Das Gewerbegebiet Hügelmühle hatte am 31. Dezember 2023 19 Einwohner.<ref name="Einwohner" />
Einwohnerentwicklung
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Religion
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und war ursprünglich nach St. Michael (Großweingarten) gepfarrt,<ref name="E398"/> heute ist die Pfarrei St. Emmeram (Spalt) zuständig.<ref>Pfarrverband Großweingarten-Abenberg-Spalt-Theilenberg. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 1. Juni 2023.</ref> Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach St. Georg (Georgensgmünd) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Hickelmühle. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 655–656 (Digitalisat).
- Friedrich Eigler: Schwabach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 28). Michael Laßleben, Kallmünz 1990, ISBN 3-7696-9941-6.
- Willi Ulsamer (Hrsg.): 100 Jahre Landkreis Schwabach (1862–1962). Ein Heimatbuch. Schwabach 1964, DNB 984880232, OCLC 632541189, S. 310.
- Vorlage:Wagner Land- und Stadtkreis Schwabach
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Hügelmühle in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Hügelmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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