Berylliumacetat
| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Berylliumion 2 Acetation | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Berylliumacetat | |||||||||||||||
| Andere Namen |
Berylliumdiacetat | |||||||||||||||
| Summenformel | C4H6BeO4 | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 127,10 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
> 60 °C (Zersetzung)<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | |||||||||||||||
| Löslichkeit | ||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten |
22,5 mg·kg−1 (LD50, Ratte, i.p.)<ref>Environmental Health Criteria (EHC) für Vorlage:Linktext-CheckVorlage:Abrufdatum</ref> | |||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Berylliumacetat ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe des Berylliumverbindungen und Acetate mit der Konstitutionsformel Be(CH3COO)2.
Gewinnung und Darstellung
Berylliumacetat kann durch Reaktion von Berylliumoxidacetat in Eisessig mit Acetylchlorid gewonnen werden.<ref>Georg Brauer (Hrsg.), unter Mitarbeit von Marianne Baudler u. a.: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearbeitete Auflage. Band II, Ferdinand Enke, Stuttgart 1978, ISBN 3-432-87813-3, S. 899.</ref> Das Berylliumoxidacetat wird durch Reaktion von wasserfreiem Berylliumchlorid und Essigsäureanhydrid hergestellt.<ref name="Walsh">Kenneth A. Walsh: Beryllium chemistry and Processing. ASM International, 2009, ISBN 978-0-87170-721-5, S. 123f. (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
- <math>\mathrm{Be_4O(CH_3COO)_6 + 2 \ CH_3COCl + 2 \ CH_3COOH}</math>
- <math>\mathrm{\longrightarrow 4 \ Be(CH_3COO)_2 + 2 \ HCl + (CH_3CO)_2O}</math>
Eigenschaften
Berylliumacetat ist ein nicht brennbarer Feststoff, welcher sich beim langsamen Erhitzen ab 60–100 °C, beim schnellen Erhitzen ab 150–180 °C zersetzt.<ref name="GESTIS" /> Es gibt langsam, beim Erhitzen schnell Essigsäureanhydrid ab und geht in Berylliumoxidacetat über,<ref name="Walsh" /> welches sublimiert.<ref name="parsons" />
- <math>\mathrm{4 \ Be(CH_3COO)_2 \longrightarrow Be_4O(CH_3COO)_6 + (CH_3CO)_2O}</math>
Beim schnellen Erhitzen erfolgt teilweise Zersetzung zu Essigsäureanhydrid und Berylliumoxid.<ref name="Walsh" />
- <math>\mathrm{Be(CH_3COO)_2 \longrightarrow BeO + (CH_3CO)_2O}</math>
Von kaltem Wasser wird es kaum angegriffen, hydratisiert aber in heißem Wasser.<ref name="parsons">C. L. Parsons: The Chemistry and Literature of Beryllium. Chemical Publishing, Easton 1909, OCLC 4328587, S. 40. (Volltext)</ref>
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Gehört zu einer als gefährlich eingestuften Stoffgruppe (CLP-Verordnung)
- Giftiger Stoff bei Verschlucken
- Giftiger Stoff bei Einatmen
- Hautreizender Stoff
- Sensibilisierender Stoff
- Augenreizender Stoff
- Atemwegsreizender Stoff
- Krebserzeugender Stoff
- Gesundheitsschädlicher Stoff (Organschäden)
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Berylliumverbindung
- Acetat