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Berylliumacetat

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Strukturformel
Berylliumion 2 Acetation
Allgemeines
Name Berylliumacetat
Andere Namen

Berylliumdiacetat

Summenformel C4H6BeO4
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 208-850-6
ECHA-InfoCard 100.008.046
PubChem 10981
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 127,10 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

> 60 °C (Zersetzung)<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Löslichkeit
  • wenig löslich in Wasser<ref name="GESTIS" />
  • nahezu unlöslich in Alkohol und Ether<ref name="parsons" />
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),<ref name="CLP_100.240.756">Nicht explizit in Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP) gelistet, fällt aber mit der angegebenen Kennzeichnung unter den Gruppeneintrag Vorlage:Linktext-Check in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.</ref> ggf. erweitert<ref name="GESTIS" />
Gefahrensymbol Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 301​‐​330​‐​315​‐​317​‐​319​‐​335​‐​350i​‐​372​‐​411
P: 201​‐​260​‐​273​‐​280​‐​284​‐​301+310<ref name="GESTIS" />
Toxikologische Daten

22,5 mg·kg−1 (LD50Rattei.p.)<ref>Environmental Health Criteria (EHC) für Vorlage:Linktext-CheckVorlage:Abrufdatum</ref>

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Berylliumacetat ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe des Berylliumverbindungen und Acetate mit der Konstitutionsformel Be(CH3COO)2.

Gewinnung und Darstellung

Berylliumacetat kann durch Reaktion von Berylliumoxidacetat in Eisessig mit Acetylchlorid gewonnen werden.<ref>Georg Brauer (Hrsg.), unter Mitarbeit von Marianne Baudler u. a.: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearbeitete Auflage. Band II, Ferdinand Enke, Stuttgart 1978, ISBN 3-432-87813-3, S. 899.</ref> Das Berylliumoxidacetat wird durch Reaktion von wasserfreiem Berylliumchlorid und Essigsäureanhydrid hergestellt.<ref name="Walsh">Kenneth A. Walsh: Beryllium chemistry and Processing. ASM International, 2009, ISBN 978-0-87170-721-5, S. 123f. (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

<math>\mathrm{Be_4O(CH_3COO)_6 + 2 \ CH_3COCl + 2 \ CH_3COOH}</math>
<math>\mathrm{\longrightarrow 4 \ Be(CH_3COO)_2 + 2 \ HCl + (CH_3CO)_2O}</math>

Eigenschaften

Berylliumacetat ist ein nicht brennbarer Feststoff, welcher sich beim langsamen Erhitzen ab 60–100 °C, beim schnellen Erhitzen ab 150–180 °C zersetzt.<ref name="GESTIS" /> Es gibt langsam, beim Erhitzen schnell Essigsäureanhydrid ab und geht in Berylliumoxidacetat über,<ref name="Walsh" /> welches sublimiert.<ref name="parsons" />

<math>\mathrm{4 \ Be(CH_3COO)_2 \longrightarrow Be_4O(CH_3COO)_6 + (CH_3CO)_2O}</math>

Beim schnellen Erhitzen erfolgt teilweise Zersetzung zu Essigsäureanhydrid und Berylliumoxid.<ref name="Walsh" />

<math>\mathrm{Be(CH_3COO)_2 \longrightarrow BeO + (CH_3CO)_2O}</math>

Von kaltem Wasser wird es kaum angegriffen, hydratisiert aber in heißem Wasser.<ref name="parsons">C. L. Parsons: The Chemistry and Literature of Beryllium. Chemical Publishing, Easton 1909, OCLC 4328587, S. 40. (Volltext)</ref>

Einzelnachweise

<references />