Zum Inhalt springen

Art Karlsruhe

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 15. April 2026 um 12:36 Uhr durch imported>Port(u*o)s (Sonderschauen: clean up, replaced: Kunsthalle in Emden → Kunsthalle Emden mit AWB).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Art Karlsruhe 2012 1096.jpg
Eine Messehalle während der Art Karlsruhe 2012
Datei:Art Karlsruhe.jpg
Signet der Messe am Eingang (Foto: 2012)

Die Art Karlsruhe (Eigenschreibweise art karlsruhe) ist eine internationale Kunstmesse für Klassische Moderne und Gegenwartskunst in Karlsruhe. Sie wird von der Messe Karlsruhe seit 2004 jährlich im Februar auf dem Gelände der Messe Karlsruhe durchgeführt. Die nächste art karlsruhe findet statt vom 18. bis 21. Februar 2027.

Die Messe

Initiator der Kunstmesse war der damalige Messegeschäftsführer Claus Hähnel. Seit Anbeginn fungierte der Galerist Ewald Karl Schrade als Kurator. Kunstinteressierte entdecken in den vier Hallen der Messe Karlsruhe das für die art karlsruhe charakteristische, große Spektrum künstlerischer Perspektiven und spannungsreiche Gegenüberstellungen- von der Klassischen Moderne, die hochkarätig aufgestellt ist, über die Konkrete Kunst und die Pop Art bis hin zur Zeitgenössischen Kunst. Mit eindrucksvollen Skulpturenplätzen liegt ein weiterer, traditionell wichtiger Fokus auf der dreidimensionalen Kunst. Die großzügigen Skulpturenplätze in den Hallen und der Skulpturengarten werden durch sculpture:spots in den Umläufen ergänzt. Typisch für die art karlsruhe bleibt die zukunftsweisende Kombination verschiedener Kunstepochen, wie die Klassische Moderne und Gegenwartskunst in Halle 1, die Nachkriegsmoderne und Gegenwartskunst in Halle 2 sowie die Zeitgenössische Kunst in der dm-arena.

Wegen der Corona-Pandemie fand im Mai 2021 die rein digitale art Karlsruhe selections statt.<ref>Karlsruher Messe und Kongress GmbH: art KARLSRUHE selections bringt das Messeerlebnis nach Hause und in die Galerien vor Ort. Abgerufen am 13. Dezember 2021.</ref> Im Mai 2023 übertrug der Kurator und Gründer Ewald Karl Schrade die Leitung der Kunstmesse an die Kunsthistorikerin Olga Blaß und den Berliner Galeristen Kristian Jarmuschek als Vorsitzender des Beirats. In diesem Zusammenhang wurden im Jahr 2024 folgende Themenbereiche neu eingeführt: paper:square, re:discover, Newcomer, academy:square, re:discover, re:frame.

Als Begleitprogramm wird seit 2006 während der art karlsruhe eine Gesprächsreihe veranstaltet. 2008 wurde dessen Förderung durch eine Kunstversicherung übernommen und wird seither unter dem Namen ARTIMA art meeting fortgeführt. Interessierten werden Podiumsgespräche über Fragen des zeitgenössischen Kunstbetriebs geboten. Themen waren bisher unter anderem das Verhältnis von Kunst und Markt, die Situation der Kunstkritik und die Bedingungen der Kunstproduktion.

Weitere Talks sind die SWR Kulturgespräche und die Monopol-Talks.

Sonderschauen

Jedes Jahr werden auch Sonderausstellungen präsentiert.

  • 2004: „Kunst nach 1945“ – Sammlung Hurrle; MOMAK – Museum of Modern Art Kabul
  • 2005: Fine Art Faculty Kabul; Morat – Institut für Kunst und Kunstwissenschaft
  • 2006: Sammlung Falckenberg
  • 2007: Künstler der Gruppe CoBrA aus der Sammlung Gudrun und Peter Selinka; Sammlung Rik Reinking
  • 2008: Sharja – Cultural Capital oft the United Arab Emirates
  • 2009: Fotosammlung Arthur de Ganay
  • 2010: „Looping Memories“ – Arbeiten aus einer Schweizer Videokunst-Sammlung Carola und Günther Ketterer-Ertle
  • 2010: Zeitgenössische südafrikanische Kunst aus privaten Sammlungen: Sammlung Sello Rathete Collection und Daimler Art Collection
  • 2011: „Fashion – Modephotographie aus neun Jahrzehnten“ aus dem Bestand von Camera Work Berlin; „Permanent Trouble“ – aktuelle Kunst aus der Sammlung Kopp, München
  • 2012: Pop Art aus der Sammlung Gunter Sachs und Sammlung Marli Hoppe-Ritter
  • 2013: Fotografien von Gisèle Freund aus der Sammlung Marita Ruiter
  • 2014: Sammlung Henri Nannen<ref>art Karlsruhe eröffnet den Kunstfrühling. Süddeutsche.de, 13. März 2014, abgerufen am 25. August 2020.</ref> und Sonderschau „rosalie
  • 2015: „Some like it cool“ – Schauwerk Sindelfingen
  • 2016: Kirchner Museum Davos: der Maler als Fotograf; messmer foundation präsentiert: André Evard
  • 2017: Tomi Ungerer – Zeichnungen, Collagen und Objektkunst aus der Sammlung Würth; 30 Jahre Retour de Paris; Sonderschau Druckgrafik
  • 2018: L’Amour fou pour l’Art – Einblicke in die Sammlung Frieder Burda und Sonderschau Druckgrafik
  • 2019: Sammlung Peter C. Ruppert: Konkrete Kunst in Europa nach 1945 und Sonderschau Druckgrafik
  • 2020: Sammlung der Hans-Peter Haas Stiftung – Serigraphien großer Meister von Ackermann bis Vasarely und Sonderschau Druckgrafik
  • 2022: Privatsammlung Klöcker – Frauen: Sammlung Klöcker und Sonderschau Druckgrafik
  • 2023: Sonderschau des Galeristen Ewald Karl Schrade
  • 2024: Sonderschau Sammlung LBBW
  • 2025: Sonderausstellung zum privaten Sammeln „Tamina Amadyar – Einblicke in die Sammlung Christoph Keller. Eine kuratierte Sonderschau im Dialog mit der Sammlung der SGK“, kuratiert von Stefanie Patruno, Direktorin der Städtischen Galerie Karlsruhe
  • 2026: Sonderausstellung zum privaten Sammeln Rolf Behm – „Farbe, Form, Fabelwesen“, die Pop-Art-Präsentation aus der Sammlung Kohlrusch sowie das Nachwuchsformat academy:square

Preise

Seit 2008 wird auf der art karlsruhe der gleichnamige, mit 15.000 Euro dotierte Preis vom Land Baden-Württemberg und von der Stadt Karlsruhe an die beste One-Artist-Show verliehen. Das Geld dient zum Ankauf von Arbeiten des Künstlers durch das Land und die Stadt Karlsruhe für die art-Karlsruhe-Collection in der Kunstmuseum Karlsruhe. Die bisherigen Preisträger waren:

Hans Platschek-Preis

Ebenfalls seit 2008 wird der Hans Platschek-Preis für Kunst und Schrift von der Hans Platschek Stiftung auf der art karlsruhe verliehen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hans Platschek Preis (Memento vom 10. Oktober 2013 im Internet Archive)</ref> Die Wahl ist jedes Jahr einem Einzeljuror überlassen. Die bisherigen Preisträger waren:

Loth-Skulpturenpreis

Seit 2018 wird auf der art karlsruhe der Loth-Skulpturenpreis vergeben. Bisherige Preisträger waren:

  • 2018: Joana Vasconcelos, Galerie Scheffel, Bad Homburg
  • 2019: Jörg Bach, Galerie Wohlhüter, Leibertingen-Thalheim
  • 2020: Gary Schlingheider, galerie burster, Berlin/Karlsruhe
  • 2022: Stefan Rohrer, Galerie Scheffel, Bad Homburg
  • 2023: Klaus Münch, Galerie Albert Baumgarten, Freiburg
  • 2024: Andreas Blank, Galerie Art Affair, Regensburg
  • 2025: Eva Hild, Galerie Martina Kaiser
  • 2026: Robert Schad, Galerie Schlichtenmaier

LBBW academy:square award

  • 2026: Felix Wagner, Absolvent der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe

Weblinks

Berichte zur art karlsruhe 2012:

Berichte zur art karlsruhe 2013:

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein