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Camea

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 25. Oktober 2025 um 20:31 Uhr durch imported>J. Patrick Fischer (Politik: clean up, replaced: <ref>Jornal da República: [http://www.mj.gov.tl/jornal/public/docs/2016/serie_2/SERIE_II_NO_47.pdf ''Lista Naran Xefe Suku Eleito 2016'', 2. Dezember 2016], abgerufen am 17. Juni 2020.</ref> mit AWB).
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Vorlage:Hinweisbaustein

Camea
Datei:2016-12-21 Sede de Suco Camea.jpg
Sitz des Sucos
Daten
Fläche 9,85 km²<ref name="Cen2015">Direcção-Geral de Estatística: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Volkszählung von 2015 (Memento vom 23. September 2019 im Internet Archive).</ref>
Einwohnerzahl 17.362 (2022)<ref name="Cen2022">Institutu Nasionál Estatístika Timor-Leste: Final Main Report Census 2022, abgerufen am 18. Mai 2022.</ref>
Chefe de Suco Armenio Aleixo da Silva
(Wahl ?)
Aldeias Einwohner (2015)<ref name="Cen2015" />
Aidac Bihare 1451
Ailele Hun 1927
Ailoc Laran 2929
Bedois 671
Buburlau 406
Caisabe 218
Fatuc Francisco 946
Has Laran 1839
Lases 924
Lenuc Hun 627
Namalai 258
Suco Laran 1149
Terminal 136
Bedois (Osttimor)
Bedois (Osttimor)
Koordinaten: 8° 34′ S, 125° 38′ O
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Camea (Kamea) ist ein Ortsteil der osttimoresischen Landeshauptstadt Dili und Suco im Verwaltungsamt Cristo Rei (Gemeinde Dili).

Name

Der Suco ist nach dem Berg Foho Camea und der gleichnamigen, mythischen Riesenschlange benannt, die in einer Höhle im Berg leben soll.

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Geographie

Camea
Orte Position<ref name="Statistik"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Atlanten der zwölf Gemeinden und der Sonderverwaltungsregion Osttimors, Stand 2019 (Memento vom 17. Januar 2021 im Internet Archive) (Direcção-Geral de Estatística DGE).</ref> Höhe
Aidac Bihare 8° 34′ 13″ S, 125° 37′ 42″ O
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293 m
Ailelehun 8° 33′ 21″ S, 125° 37′ 25″ O
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344 m
Ailoc Laran 8° 33′ 54″ S, 125° 36′ 46″ O
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304 m
Bedois 8° 33′ 56″ S, 125° 37′ 14″ O
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72 m
Benamauc 8° 34′ 7″ S, 125° 37′ 3″ O
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65 m
Buburlau 8° 34′ 15″ S, 125° 37′ 11″ O
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98 m
Cadabunac 8° 35′ 7″ S, 125° 37′ 53″ O
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560 m
Fatuahi 8° 34′ 3″ S, 125° 38′ 2″ O
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265 m
Karomate 8° 34′ 27″ S, 125° 37′ 3″ O
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96 m
Lenuc Hun 8° 33′ 4″ S, 125° 36′ 50″ O
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286 m
Namalai 8° 35′ 25″ S, 125° 37′ 43″ O
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587 m
Susan 8° 34′ 16″ S, 125° 37′ 52″ O
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369 m
Datei:2021-07-23 Camea 1.jpg
Blick von Camea aus auf die Bucht von Dili

Der Suco Camea liegt im Westen des Verwaltungsamts Cristo Rei. Östlich liegt der Suco Hera, nördlich Meti Aut und im Westen Bidau Santana, Ailok und Becora. Im Süden grenzt Camea an die Gemeinde Aileu mit ihrem Suco Acumau (Verwaltungsamt Remexio). Durch den Westen Cameas fließt der Fluss Benamauc, ein Quellfluss des Mota Clarans.<ref name="Atlas Dili">Direcção-Geral de Estatística: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Atlas der Gemeinde Dili (Memento vom 17. November 2020 im Internet Archive).</ref>

Der Suco teilt sich in 13 Aldeias. Im Norden befinden sich Lenuc Hun (Lenuk Hun, Lunukhun), Ailoc Laran und Ailele Hun. Has Laran und Lases liegen als einzige Aldeias westlich des Benamauc. Terminal, Bedois ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), Suco Laran und Fatuc Francisco bilden das Zentrum. Im Osten liegt Aidac Bihare (Aidak Bihare, Aidabahare) und im Süden Buburlau, Caisabe und Namalai.<ref name="Atlas Dili" /><ref name="JdR"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)</ref>

Nach der Unabhängigkeit Osttimors 2002 wurde Camea der Suco Fatuahi angegliedert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Timor-Leste: Poverty in a Young Nation (Memento vom 25. Dezember 2010 im Internet Archive) (PDF; 1,2 MB)</ref> Zusätzliche Gebiete schlug man ihm mit der Gebietsreform von 2015 hinzu, so dass das Gesamtterritorium des Sucos von 2,31 km²<ref name=Census2010-2><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Memento vom 5. Januar 2017 im Internet Archive) (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)</ref> auf 9,85 km² anwuchs.<ref name="Cen2015" /> Im Süden kamen von Becora die Gebiete östlich des Benamauc mit den Stadtteilen Buburlau, Karomate und dem Ort Aidac Bihare zu Camea, im Norden war es der Osten von Bidau Santana und der Süden von Metiaut und im Südosten von Hera die Ortschaften Fatuahi und Susan. Vor der Reform gehörten bereits zu Camea der Ort Ailoc Laran (Ailoklaran, Ailok Laran) im Westen, Lenuc Hun im Norden, Bedois im Zentrum und Benamauc im Südwesten.<ref name="GIS"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)</ref><ref name="UNMIT"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (Memento vom 3. Dezember 2011 im Internet Archive) (PDF; 448 kB)</ref>

Einwohner

Datei:2020-06-16 Aldeia Lenuc Hun, Suku Camea3.jpg
In der Aldeia Lenuc Hun

Im Suco leben 17.362 Einwohner (2022), davon sind 8.900 Männer und 8.462 Frauen. 15.688 von ihnen wohnen in einer urbanen Umgebung, 1.674 im ländlichen Teil des Sucos. Im Suco gibt es 2.721 Haushalte.<ref name="Cen2022" /> Über 94 % der Einwohner geben Tetum Prasa als ihre Muttersprache an. 3 % sprechen Mambai, Minderheiten Makasae, Tetum Terik oder Fataluku.<ref>Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Camea (tetum; PDF; 8,1 MB)</ref>

Geschichte

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Ein Feuer zerstörte im Januar 2003 das Verwaltungsgebäude und den Großteil des Archivs des Gefängnis Becora. Entstanden war das Feuer durch einen Unfall. Personen kamen nicht zu Schaden.

Am 30. August 2006 gelang Alfredo Reinado, einem der wichtigsten Protagonisten während der Unruhen in Osttimor desselben Jahres, zusammen mit 56 Mitgefangenen die Flucht aus dem Gefängnis Becora. Mit Rasenscheren hatten sie die Wärter bedroht, die daraufhin die Türen öffneten. Danach nutzten die Flüchtenden die Besuchszeit, um aus dem Gefängnis zu entkommen. Die anderen 148 Insassen flohen nicht. Auch in Becora kam es im Laufe der Unruhen von 2006 zu Zusammenstößen. Ein Team aus neuseeländischen, australischen und malaysischen Polizisten übernahm im Rahmen der UNMIT hier die Aufgabe wieder für Ruhe und Ordnung zu sorgen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />NZ Police (Memento des Vorlage:IconExternal vom 15. Mai 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.police.govt.nz</ref> Beim Markt von Becora befand sich ein Flüchtlingslager für die bei den Unruhen vertriebenen Menschen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Norwegian Refugee Council (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)</ref>

Am 3. November 2013 kam es erneut zu einer Massenflucht aus dem Gefängnis Becora.<ref>news.com.au: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Inmate escape East Timor’s Becora prison after attending Sunday mass, 3. November (Memento des Vorlage:IconExternal vom 1. September 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.news.com.au</ref>

Einrichtungen

Datei:2017-06-27 Escola Básica Filial 1.2 de Camea-Centro.jpg
Grundschule in Camea

Im Suco gibt es vier Grundschulen: Die Escola Primaria No. 7 Camea, die Escola Primaria Katolika Sabraka Laran (Sabracalaran), die Escola Primaria Fatuahi und die Escola Primaria Bedois.<ref name="Poll">Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB)</ref> Im Pfarrsaal von Bedois ist eine Vorschule untergebracht.<ref>Catholic Mission: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />A new mission in Bedois, 4. Juli 2017 (Memento vom 16. April 2018 im Internet Archive), abgerufen am 15. April 2018.</ref> Außerdem gibt es eine Sekundarschule in Bedois.<ref>Catholic Outlook: A Big Weekend in Timor-Leste, 31. Oktober 2017, abgerufen am 15. April 2018.</ref> Eine weitere Schule ist die Escola Aidac Bihare. Sie wurde bei den Unruhen in Osttimor 2006 zerstört und danach wieder aufgebaut.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Official Website of Jackie Chan (Memento vom 15. Oktober 2008 im Internet Archive)</ref> In Lases liegt mit dem Gefängnis Becora die wichtigste Strafanstalt des Landes. Es bestand bereits in der indonesischen Besatzungszeit.

Sehenswürdigkeiten im Suco sind das Heilige Haus von Manu-lain (Aldeia Ailoc Laran).<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretario de Estado da Cultura, 18. März 2010, Training on Mapping Cultural Heritage in Timor-Leste. (Memento vom 16. April 2018 im Internet Archive)</ref> In Bedois befindet sich die Pfarrkirche Santa Teresinha do Menino Jesus de Bedois. Sie wurde 1998 errichtet.

Politik

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde António Ribero zum Chefe de Suco gewählt<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> und 2009 in seinem Amt bestätigt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> 2016 löste ihn Matos da Costa ab,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lista Naran Xefe Suku Eleito 2016, 2. Dezember 2016. (Memento vom 14. August 2021 im Internet Archive)</ref> dem wiederum Armenio Aleixo da Silva außerhalb der regulären Wahlen folgte.<ref>Fundasaun Mahein: Xefe Suku Camea Posto Administrativu Vera-Cruz, Munisipiu Dili, Armenio Aleixo da Silva hateten verifikasaun dadus ba veteranus Timor-Leste bele konsidera arbiru deit. Tanba Governu liu husi Komisaun Homenajen rekruta ema arbiru hodi halo serbisu iha Komisaun Homenajen verifika dadus veteranus nian., abgerufen am 24. Juni 2019.</ref>

Weblinks

Commons: Camea – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive />

Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende