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Aaron Berechja di Modena

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Aaron Berechja di Modena, auch Aaron Berechiah ben Moses ben Nehemiah ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) (geboren um 1550 wahrscheinlich in Modena; gestorben 1639) war ein italienischer Kabbalist der Neuzeit, bekannt vor allem für sein 198 Kapitel umfassendes sefer maabar jabboq, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Mantua 1626 u. ö.), nach 1. Buch Mose, Vorlage:Bibel/Link, das zu seiner Zeit – auch in Auszügen – weit verbreitet war. Es liefert vor allem Interpretationen und teilweise recht drastische Beschreibungen von Krankheit, Sterben und Verwesungsprozess im Grab, die als Buß- und Sühnegeschehen präsentiert werden, sowie mystische Ausdeutungen der Trauerbräuche.

Leben und Wirken

Aaron Berachiah erhielt seine Ausbildung bei Rabbi Hillel von Modena, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), genannt Ḥasid we-Ḳaddosh („der Fromme und Heilige“), sowie bei dem italienischen Kabbalisten Rabbi Menachem Asarja aus Fano. Darüber hinaus war er Schüler von Rabbi Israel Sarug, einem Schüler des safedischen Kabbalisten Isaac Luria. Er war ein Neffe von Rabbi Yehuda Aryeh di Modena. Sein Schwager Rabbi Yosef Yedidya Krami wurde als Autor von Kanaf Renanim bekannt.<ref>Aaron Berakhiah of Modena, auf sefaria.org [1]</ref>

Im frühen 17. Jahrhundert geriet Aaron Berechiah in Modena in den Fokus der päpstlichen Inquisition, zu einer Zeit, in der deren Maßnahmen gegen jüdische Gemeinden ihren Höhepunkt erreichten. In den 1630er Jahren, während einer Phase intensivierter Überprüfung jüdischer Texte und religiöser Praktiken, zählte er zu den Gelehrten, die wegen des Besitzes von Schriften, die der kirchlichen Zensur unterlagen, untersucht wurden.<ref>Katherine Aron-Beller: Buon Purim: proselytizing, professing Jews and the Papal Inquisition in Modena. Jewish History (2012) 26(1-2), DOI:10.1007/s10835-012-9148-4</ref>

Literatur (Auswahl)

  • Salomon Wininger: Große Jüdische National-Biographie. Band 1, Czernowitz 1925, S. 80.

Einzelnachweise und Anmerkungen

<references />

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