Zum Inhalt springen

Hermann Stetter

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 18. Juni 2024 um 19:52 Uhr durch imported>Zyirkon (Defekter Web-Link geprüft und Hinweis entfernt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Hermann Stetter (* 16. Mai 1917 in Bonn; † 9. Mai 1993) war ein deutscher organischer Chemiker und Professor an der Technischen Hochschule Aachen.

Der von ihm entdeckte Syntheseweg für 1,4-Diketone ist auch als Stetter-Reaktion bekannt.

Stetter studierte Chemie an der Universität Bonn, sein Doktorvater war Burckhardt Helferich.<ref name="Fieser">Louis F. Fieser, Mary Fieser: Organische Chemie. 2., verbesserte Auflage, 1. Nachdruck. Verlag Chemie, Weinheim 1972, ISBN 3-527-25075-1, S. 459–460.</ref> Im Jahr 1968 gehörte er zusammen mit vielen anderen Professoren der RWTH Aachen zu den Unterzeichnern des „Marburger Manifestes“,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wortlaut und Unterschriftenliste des Manifestes gegen die Politisierung der Hochschulen (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive), in: Blätter für deutsche und internationale Politik, Jahrgang 1968; Heft 8.</ref> das eine akademische Front gegen die aufkommende Mitbestimmung an den Hochschulen bildete.<ref>Marburger Manifest, in: Der Spiegel vom 22. Juli 1968.</ref>

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein