SB LiMotive
| SB LiMotive Co. Ltd.
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| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | SB LiMotive logo.svg | |
| Rechtsform | Joint Venture |
| Gründung | 2008 |
| Auflösung | 2012 |
| Sitz | Giheung |
| Leitung | Lee Jin-gun Joachim Fetzer |
| Mitarbeiterzahl | ca. 700 (November 2010)<ref name="PM-20101110" /> |
Die SB LiMotive Co. Ltd. war ein Unternehmen zur Entwicklung und Fertigung von Lithium-Ionen-Batterien für den Einsatz in Hybrid- und Elektrofahrzeugen. Das Joint Venture von Samsung SDI und der Robert Bosch GmbH wurde 2008 gegründet und am 5. September 2012 wurde die Auflösung mitgeteilt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />SB Limotive aufgelöst: Bosch und Samsung trennen Batteriegeschäft ( des Vorlage:IconExternal vom 14. Februar 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.. auto motor und sport vom 5. September 2012.</ref>
Geschichte
Im September 2008 nahm SB LiMotive seine Tätigkeit in Südkorea auf<ref>SB LiMotive Pressemitteilung, 1. August 2008: Behörden genehmigen Joint-Venture von Samsung und Bosch</ref> und im Oktober 2008 wurde die SB LiMotive Germany GmbH gegründet. Im Juli 2009 übernahm SB LiMotive den US-amerikanischen Batteriehersteller Cobasys LLC. Im September 2009 erfolgte der Spatenstich zum Bau der Lithium-Ionen-Zellfertigung in Ulsan (Südkorea), welche im November 2010 eröffnet wurde.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Offizielle Website: Wichtige Daten zu SB LiMotive ( vom 10. März 2012 im Internet Archive)</ref>
Samsung SDI und die Robert Bosch GmbH teilten sich zu je 50 % den Besitz des Gemeinschaftsunternehmens. Lee Jin-gun war Präsident des Joint Ventures und Joachim Fetzer Executive Vice President.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Offizielle Website: Management ( vom 10. März 2012 im Internet Archive)</ref>
Standorte
Der Hauptsitz sowie die Zellentwicklung befanden sich in Giheung (Südkorea). Am zweiten koreanischen Standort in Ulsan wurde eine Großserienfertigungsanlage für Batteriezellen aufgebaut. Die Vorserienprojekte von Lithium-Ionen-Zellen begann 2010 und die Großserienfertigung 2011. Am deutschen Standort in Stuttgart-Feuerbach war sowohl die Systementwicklung als auch der Aufbau von Prototypen angesiedelt. Von Stuttgart aus wurde zudem ein globales Team für Marketing, Sales und Projektmanagement aufgebaut. Im Juli 2009 wuchs das Unternehmen durch die Akquisition des US-amerikanischen Unternehmens Cobasys LLC, welches an den Standorten Orion (Michigan) und Springboro (Ohio) vertreten ist. Dort werden Nickel-Metallhydrid-Batterien für Hybridfahrzeuge hergestellt und die Entwicklung von Batteriesystemen mit Lithium-Ionen-Technik unterstützt.<ref>SB LiMotive Pressemitteilung, 14. Juli 2010: Antriebsbatterie der Zukunft - Kosten, Energiedichte und Sicherheit im Fokus</ref> Ende 2010 beschäftigte SB LiMotive an allen Standorten ca. 700 Angestellte.<ref name="PM-20101110">SB LiMotive Pressemitteilung, 10. November 2010: SB LiMotive startet Fertigung für Lithium-Ionen-Batteriezellen </ref>
Kunden
Zu den Projekten des Unternehmens gehörte die Entwicklung der Batteriezellen für die Elektrofahrzeuge des BMW-Projekts „Megacity Vehicle“. Fahrzeuge daraus, wie der BMW i3, ist 2013 in Serie gegangen.<ref>Bosch im Kooperationskarussell. Wirtschaftswoche vom 7. Dezember 2011.</ref> Insgesamt soll SB LiMotive etwa ein Dutzend Kunden gehabt haben.<ref name="sz" /> Zu den Kunden gehörte neben BMW noch Fiat und ein Konsortium der US-Automobilhersteller Chrysler, Ford und GM hat 2011 einen Entwicklungsauftrag an Cobasys LLC vergeben.<ref>SB LiMotive Pressemitteilung, 3. März 2011: SB LiMotive Tochter Cobasys erhält von USABC Entwicklungsauftrag für innovative Batterietechnologie</ref> Daneben sollen sich VW und der indische Automobilhersteller Mahindra & Mahindra laut Medienberichten für SB LiMotive entschieden haben.<ref name="sz" />
Auflösung
Im März 2012 wurde bekannt, dass das Joint Venture aufgelöst werden soll<ref name="sz">Es knirscht zwischen Bosch und Samsung. Stuttgarter Zeitung vom 19. März 2012.</ref>. Nach vier Jahren wurde das Joint Venture am 5. September 2012 beendet. Bosch erhielt rund 45 Millionen Euro von Samsung. Dafür blieb die Lithium-Ionen-Zellfertigung in Ulsan und die Zellentwicklung in Giheung bei Samsung. Bosch übernahm das Batteriesystemgeschäft am Standort in Stuttgart-Feuerbach, das dann unter Robert Bosch Battery Systems firmierte<ref>Robert Bosch Battery Systems gegründet. Bosch Media Service vom 13. Dezember 2012.</ref>. Daneben wurde das US-amerikanische Unternehmen Cobasys LLC in den Bosch-Konzern integriert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bosch und Samsung gehen getrennte Wege bei Batterien ( vom 7. September 2012 im Internet Archive). Financial Times Deutschland vom 5. September 2012.</ref> Bei den rund 3000 Patenten<ref>Bosch und Samsung begraben Gemeinschaftsprojekt. Handelsblatt vom 5. September 2012.</ref> wurde ein wechselseitiger Zugang vereinbart.<ref>Bosch stoppt Batteriebund mit Samsung. Manager Magazin vom 5. September 2012.</ref>
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Unternehmen/Logoeinbindung
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2019-05
- Automobilzulieferer
- Produzierendes Unternehmen (Südkorea)
- Batteriehersteller
- Yongin
- Wirtschaft (Gyeonggi-do)
- Samsung
- Unternehmensgründung 2008
- Aufgelöst 2012