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Lecithin-Retinol-Acyltransferase

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Lecithin-Retinol-Acyltransferase
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Lecithin-Retinol-Acyltransferase
Eigenschaften des menschlichen Proteins
Masse/Länge Primärstruktur 230 Aminosäuren
Sekundär- bis Quartärstruktur Membranprotein (ER)
Bezeichner
Gen-Name
Externe IDs
Enzymklassifikation
EC, Kategorie
Reaktionsart Übertragung eines Fettsäurerests
Substrat 1,2-Diacyllecithin + Retinol
Produkte 2-Acyllecithin + Retinylester
Vorkommen
Homologie-Familie Hovergen
Übergeordnetes Taxon Wirbeltiere<ref>Homologe bei OMA</ref>

Die Lecithin-Retinol-Acyltransferase (LRAT) ist das Enzym in Wirbeltieren, das die Veresterung von Retinol katalysiert. Diese Reaktion findet in allen Gewebetypen statt, die Vitamin A speichern, besonders aber in Netzhaut, Leber und Darm. Retinylester (im Mensch hauptsächlich Retinylpalmitat) sind außerdem die bevorzugte Form, in der Vitamin A vom Darm zur Leber transportiert wird. LRAT ist in der Membran des ER lokalisiert und bezieht eines der beiden Substrate von dort. Mutationen im LRAT-Gen sind eine Ursache für Retinitis pigmentosa.<ref>UniProt O95237</ref><ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Ratten ohne LRAT sind nicht in der Lage, Vesikel in Leber-Ito-Zellen zu bilden, die als Fettspeicher dienen. Die Speicherung von Vitamin A in der Netzhaut wurde an Mäusen untersucht und war abhängig von der Anwesenheit von LRAT. In vielen menschlichen Krebs-Zelllinien ist die Genexpression von LRAT erniedrigt. Auf der anderen Seite reagieren Mäuse mit erhöhter LRAT-Expression empfindlicher auf Karzinogene im oralen Bereich.<ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref><ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref><ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref><ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Katalysierte Reaktion

Retinol + Dipalmitoyllecithin <math>\longrightarrow</math>
<math>\longrightarrow</math> Retinylpalmitat + 2-Palmitoyllecithin

All-trans-Retinol und Dipalmitoyllecithin werden zu Retinylpalmitat und 2-Palmitoyllecithin umgesetzt.

Einzelnachweise

<references />