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Mallersbach

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Mallersbach (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Mallersbach
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Hollabrunn (HL), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Hollabrunn
Pol. Gemeinde Hardegg
Koordinaten 48° 50′ 30″ N, 15° 48′ 5″ OKoordinaten: 48° 50′ 30″ N, 15° 48′ 5″ O
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Höhe 440 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 188 (2001)
Gebäudestand 92 (2001)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 03847
Katastralgemeindenummer 18110
Zählsprengel/ -bezirk Mallersbach (31016 002)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Datei:GuentherZ 2010-04-03 0066 Mallersbach Kapelle.jpg
Die Kapelle von Mallersbach

Mallersbach ist eine Ortschaft und Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Hardegg in Niederösterreich. Die Ortschaft hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1968 war Mallersbach eine selbständige Gemeinde.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>

Geografie

Mallersbach liegt in einer Mulde, umgeben vom Lochwiesberg (südwestlich, 452 m), dem Heufurthsberg (südöstlich, 439 m), dem Dunklkopf (nordwestlich, 489 m) und dem Schindberg (nordöstlich 448 m). Nachbarorte sind Felling, Riegersburg und Heufurth.

Geschichte

Im Jahre 1190 wurde Mallersbach erstmals als „de Imrimspach“ urkundlich erwähnt. Erste Aufzeichnungen besagen, dass es in Mallersbach im Jahre 1590 bereits 39 Häuser gegeben hat. 1990 waren es 93 Häuser. Da am „Hochfeld“ Bruchstücke von Steinbeilen gefunden wurden, geht man davon aus, dass das Gebiet um Mallersbach bereits in der jüngeren Steinzeit besiedelt worden ist. Der Ursprung des Namens Mallersbach geht auf eine Verbindung des slawischen Personennamens „Mirin“ und dem deutschen Wort „Bach“ zurück. Im 17. Jahrhundert erhielt der Ort den heutigen Namen.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Mallersbach ein Binder, ein Gastwirt, zwei Gemischtwarenhändler, eine Hebamme, drei Perlmutterdrechsler, ein Schmied, zwei Schuster, eine Stechviehhändler und zwei Viehhändler sowie zahlreiche Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 346</ref>

Mit 1. Jänner 1969 schlossen sich die bis dahin selbständigen Gemeinden Felling, Mallersbach, Pleißing und Riegersburg zur neuen Gemeinde Riegersburg-Pleißing zusammen.<ref name="fusion" /> Mit 1. Jänner 1972 wurde Riegersburg-Pleißing gemeinsam mit Merkersdorf nach Hardegg eingegliedert.<ref>Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>

Landschaftsbild/Ortsbild

Von drei Seiten umsäumen Wälder den Ort. Um das Dorf selbst jedoch liegen Felder, die von den Landwirten bestellt werden. Der Ort durchlebte in den letzten Jahren viele Veränderungen zum Positiven, so auch das Ortsbild. Der Dorferneuerungsverein hat den Dorfplatz neu gestaltet: Wo früher nur die Kreuzung war, sind heute ein paar Parkplätze. Einige Blumenbeete verschönern den Platz. Es wurde eine Krähenstatue aufgestellt (die Mallersbacher werden als 'Krähen' bezeichnet, [z. B.] die Riegersburger als Frösche).

Wirtschaft

Bis 1975 gab es in Mallersbach ein Kaolinbergwerk, wo seit Ende des Ersten Weltkrieges Kaolin abgebaut wurde. Das Unternehmen musste aber auf Grund des Rohstoffmangels geschlossen werden. Heute besteht die Wirtschaft aus einigen kleineren Unternehmen.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Hardegg