Zum Inhalt springen

Aleh Bjabenin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 22. Oktober 2025 um 20:52 Uhr durch imported>SchlurcherBot (Bot: http → https).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Aleh Bjabenin ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 14. Juni 1974 in Kostroma<ref name="charter97">charter97.org: Найден мертвым у себя на даче журналист Олег Бебенин Abgerufen am 5. September 2010.</ref>; † 2. oder 3. September 2010 in der Region Dsjarschynsk bei Minsk<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Weißrussischer Regierungskritiker tot gefunden.] SZ-Online, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 4. September 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>) war ein belarussischer Journalist.

Leben

Bjabenin studierte Journalismus an der Belarussischen Staatsuniversität in Minsk.<ref name="charter97" />

Nach seiner Arbeit als stellvertretender Chefredakteur der unabhängigen Zeitung Imja in den 1990er Jahren wurde er als Herausgeber der regierungskritischen Webpräsenz Charta 97 bekannt, die er 1998 gründete.<ref name="charter97" /> Die Seite wurde trotz zunehmenden Drucks der belarussischen Regierung von Bjabenin weiter betrieben und war wichtiges Sprachrohr der Opposition.

Im April 1997 wurde Bjabenin vom belarussischen Geheimdienst KGB entführt und im September 1999 von vom KGB angeheuerten Schlägern verprügelt.

Am 16. März 2010 wurden Computer von Charta 97 im Zusammenhang mit einem von einem KGB-Beamten vorgebrachten Kriminalfall beschlagnahmt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig “Index on Censorship”: Aleh Byabenin’s death is highly suspicious.] Charta 97, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. September 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Bjabenin wurde am 3. September 2010 gegen 17:30 Uhr, wenige Monate vor der Präsidentschaftswahl, in seinem Wochenendhaus nahe der belarussischen Hauptstadt Minsk tot aufgefunden. Die Todesursache ist noch unklar. Vor der Wahl kam es im Land immer öfter zu Razzien gegenüber Bürgerrechtsaktivisten und Festnahmen von Regierungskritikern.

Als Todesdatum wurde in der Sterbeurkunde der 2. September 2010 vermerkt, während ein Sachverständiger zum 3. September 2010 gegen 14 Uhr als Todeszeit gelangte. Bjabenin hatte gegenüber seiner Familie angegeben, sich am Nachmittag des 2. September mit jemandem treffen zu wollen. Der Partner des Treffens ist derzeit noch unbekannt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Zmitser Bandarenka: “Experts’ opinions even on the date of death differ greatly”.] Charta 97, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 5. September 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Die Beisetzung erfolgte am 6. September. Bjabenin hinterlässt seine Frau und zwei Söhne.<ref name="charter97" />

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein