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Casabauc

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 25. Oktober 2025 um 20:32 Uhr durch imported>J. Patrick Fischer (Politik: clean up, replaced: <ref>Jornal da República: [http://www.mj.gov.tl/jornal/public/docs/2016/serie_2/SERIE_II_NO_47.pdf ''Lista Naran Xefe Suku Eleito 2016'', 2. Dezember 2016], abgerufen am 17. Juni 2020.</ref> mit AWB).
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Casabauc
Datei:2020-09-18 Casabauc.jpg
Casabauc im September 2020
Daten
Fläche 30,62 km²<ref name="Cen2015">Direcção-Geral de Estatística: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Volkszählung von 2015 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 23. September 2019 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.statistics.gov.tl, abgerufen am 23. November 2016.</ref>
Einwohnerzahl 2.271 (2022)<ref name="Cen2022">Institutu Nasionál Estatístika Timor-Leste: Final Main Report Census 2022, abgerufen am 18. Mai 2022.</ref>
Chefe de Suco Inacio A. Gusmão
(Wahl 2016)
Aldeias Einwohner (2015)<ref name="Cen2015" />
Cawa Uman 442
Coloama 697
Tabolo 516
Casabauc 1 (Osttimor)
Casabauc 1 (Osttimor)
Casabauc 1
Koordinaten: 9° 23′ S, 125° 12′ O
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Casabauc (Cassabauc, Casabauk, Kasabauk) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Tilomar (Gemeinde Cova Lima). Er wurde erst zwischen 2003 und 2004 vom Suco Maudemo abgetrennt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />UNMISET: Gesetz 6/2003 (Memento vom 10. Januar 2005 im Internet Archive)</ref><ref name="Statistisches Amt"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Statistisches Amt Timor-Leste Census 2004 (Memento vom 6. September 2014 im Internet Archive)</ref>

Im Suco liegen die Orte Casabauc 1 und Casabauc 2 und der Sitz des Verwaltungsamtes Tilomar.<ref name="Verwaltungsamt">Jornal da República: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Diploma Ministerial n.o 24/2014 de 24 de Julho – Orgânica dos Postos Administrativos (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)</ref>

Die Orte

Casabauc 1 und Casabauc 2 liegen nebeneinander im westlichen Zentrum des Sucos. Casabauc 1 liegt auf einer Meereshöhe von 81 m, Casabauc 2 auf 44 m. Hier befindet sich auch die Grundschule des Sucos, die Escola Primaria Casabauc.<ref name="poll">Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB)</ref>

Der Suco

Casabauc Leten
Orte Position<ref name="Statistik"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Atlanten der zwölf Gemeinden und der Sonderverwaltungsregion Osttimors, Stand 2019 (Memento vom 17. Januar 2021 im Internet Archive) (Direcção-Geral de Estatística DGE).</ref> Höhe
Casabauc 1 9° 23′ 0″ S, 125° 11′ 45″ O
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81 m
Casabauc 2 9° 23′ 2″ S, 125° 12′ 18″ O
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44 m
Cawa Uman 9° 22′ 9″ S, 125° 11′ 8″ O
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126 m
Coloama 9° 22′ 50″ S, 125° 11′ 18″ O
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?
Maudemo 9° 22′ 49″ S, 125° 11′ 13″ O
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98 m
Tabolo 9° 21′ 11″ S, 125° 11′ 12″ O
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156 m

In Casabauc leben 2.271 Einwohner (2022) davon sind 1.156 Männer und 1.115 Frauen. Im Suco gibt es 488 Haushalte.<ref name="Cen2022" /> Über 80 % der Einwohner geben Tetum Terik als ihre Muttersprache an. Über 15 % sprechen Bunak und eine Minderheit Tetum Prasa.<ref>Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Casabauc (tetum; PDF; 8,3 MB)</ref>

Der Suco liegt im Osten des Verwaltungsamts an der Timorsee. Westlich liegt der ebenfalls zu Tilomar gehörende Suco Maudemo. Nördlich des Flusses Tafara liegt das Verwaltungsamt Suai mit seinen Sucos Debos und Suai Loro.<ref name="GIS"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)</ref> Vor der Gebietsreform 2015 hatte Casabauc eine Fläche von 22,79 km²,<ref name=Census2010-2><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Memento vom 5. Januar 2017 im Internet Archive) (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)</ref> doch wurde die Grenze zu Maudemo nach Westen verschoben, so dass unter anderem die Orte Maudemo, Tabolo und auch der Westteil von Cawa Uman an Casabauc fielen. Casabauc hat nun eine Fläche von 30,62 km².<ref name="Cen2015" />

Neben den beiden Orten Casabauc 1 und 2 liegen zwei größere Siedlungen auf der Westgrenze. Eine geschlossene Siedlung bildet Coloama (Lolo Ama) mit dem Nachbarort Maudemo (Maudemu). Weiter nördlich befindet sich der Ort Cawa Uman (Kawa Uman, Kawauman). Am Fluss Tafara liegt der Ort Tabolo (Ta Bolo, Tobolo). Die Südspitze der Küste bildet das Kap Tafara (Cabo Tafara).<ref name="GIS" />

In Maudemo (Escola Primaria Maudemo)<ref name="poll" /> und Tabolo gibt es jeweils eine Grundschule. Vor der Küste liegt ein Ankerplatz für größere Schiffe.<ref name="UNMIT"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (Memento vom 3. Dezember 2011 im Internet Archive) (PDF; 438 kB)</ref>

Im Suco befinden sich die drei Aldeias Cawa Uman, Coloama und Tabolo.<ref name="JdR"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch, PDF-Datei; 315 kB)</ref>

Geschichte

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Casabauc war eines der traditionellen Reiche Timors, die von einem Liurai regiert wurden. Gouverneur José Celestino da Silva führte im März 1895 eine Offensive gegen Lalawa, Casabauc und weitere benachbarte Reiche um sie endgültig für Portugal zu unterwerfen.<ref name="HoT"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />History of Timor – Technische Universität Lissabon (Memento vom 24. März 2009 im Internet Archive) (PDF; 824 kB)</ref> Der Liurai von Casabauc hatte aber weiterhin Macht und Einfluss auf seine Bevölkerung. Vom Liurai Saneti heißt es, dass er noch 1974 Menschen bestrafte, die nicht ihre Arbeit auf den Feldern taten.<ref name="CAVR7.2">„Chapter 7.2 Unlawful Killings and Enforced Disappearances“ (PDF; 2,3 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)</ref>

Während der Vorbereitung der Unabhängigkeit von der Kolonialmacht Portugal 1975, versuchte die FRETILIN Einwohner für ihre Partei anzuwerben. Stattdessen traten zwei Einwohner in die UDT ein und viele in die APODETI. Kurze Zeit darauf kam es im Land zum Bürgerkrieg zwischen UDT und FRETILIN. Die siegreiche FRETILIN verhaftete in Casabauc APODETI-Anhänger und rekrutierte mehrere Einwohner für ihren militärischen Arm, die FALINTIL.<ref name="CAVR7.2" />

Ende 1975 begann die Besetzung Osttimors durch Indonesien. Viele Einwohner wurden zur besseren Kontrolle durch die Besatzungsmacht zwangsumgesiedelt. So kamen Bunak aus den nördlichen Sucos Cova Limas, wie Fatululic und Taroman, in das Flachland Casabaucs. Offizielles Ziel war ein Entwicklungsprogramm für den Reisanbau. Umsiedlungslager gab es Ende 1979 unter anderem in Casabauc und in Cawa Uman.<ref name="CAVR7.3">„Chapter 7.3 Forced Displacement and Famine“ (PDF; 1,3 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch).</ref><ref name="ASI175">Antoinette Schapper: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Finding Bunaq: The homeland and expansion of the Bunaq in central Timor (Memento vom 24. Oktober 2013 im Internet Archive), S. 175, in: Andrew McWilliam, Elizabeth G. Traube: Land and Life in Timor-Leste: Ethnographic Essays, 2011</ref>

Politik

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Quintino Cardoso zum Chefe de Suco gewählt<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> und 2009 in seinem Amt bestätigt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> Bei den Wahlen 2016 gewann Inacio A. Gusmão.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lista Naran Xefe Suku Eleito 2016, 2. Dezember 2016. (Memento vom 14. August 2021 im Internet Archive)</ref>

Weblinks

Commons: Casabauc – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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