Aldenhoven
| Wappen | Deutschlandkarte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:DEU Aldenhoven COA.svg |
| |||||
| Basisdaten | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 54′ N, 6° 17′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|05358004}}
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| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | |||||
| Regierungsbezirk: | Köln | |||||
| Kreis: | Düren | |||||
| Höhe: | 114 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km² | |||||
| Einwohner: | {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|05358004}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | QUELLE}}</ref> | ||||
| Bevölkerungsdichte: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km² | |||||
| Postleitzahl: | 52457 | |||||
| Vorwahl: | 02464 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | DN, JÜL, MON, SLE | |||||
| Gemeindeschlüssel: | 05 3 58 004 | |||||
| LOCODE: | DE ANW | |||||
| Gemeindegliederung: | 7 Ortschaften | |||||
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Dietrich-Mülfahrt-Straße 11–13 52457 Aldenhoven | |||||
| Website: | aldenhoven.de | |||||
| Bürgermeister: | Ralf Claßen (CDU) | |||||
| Lage der Gemeinde Aldenhoven im Kreis Düren | ||||||
| <imagemap>
Bild:Aldenhoven in DN.svg|rahmenlos|300x375px|zentriert|Karte poly 312 133 351 133 350 166 312 166 Kreis Düren poly 299 200 299 0 490 0 490 200 Nordrhein-Westfalen poly 203 0 265 12 294 12 297 200 490 200 490 273 452 296 429 349 390 339 358 296 378 283 365 214 312 237 291 216 265 214 265 164 237 156 237 123 203 104 217 77 177 23 203 12 Rhein-Erft-Kreis poly 368 310 378 320 389 339 431 349 459 296 490 273 490 497 177 497 177 478 279 489 279 438 312 410 295 383 334 339 358 360 378 339 Kreis Euskirchen poly 291 0 291 12 177 0 Rhein-Kreis Neuss poly 177 0 0 0 0 95 59 31 118 31 Kreis Heinsberg poly 0 283 0 438 39 383 9 360 19 310 9 310 Stadt Aachen poly 0 95 0 273 9 273 0 310 19 310 9 357 39 394 0 438 9 459 79 478 59 497 168 497 168 488 156 469 177 447 141 429 118 438 79 421 118 296 100 310 79 283 100 263 90 200 79 188 39 216 9 164 19 123 Städteregion Aachen poly 0 459 79 476 59 497 0 497 Belgien poly 156 470 212 421 247 438 247 427 279 427 276 488 224 488 177 475 177 497 Heimbach poly 177 352 247 296 255 310 247 346 265 383 192 374 Kreuzau poly 192 374 291 383 307 410 281 428 247 426 247 438 212 423 177 447 141 427 156 399 177 410 203 398 Nideggen poly 265 382 247 344 255 310 294 283 354 300 378 347 355 361 328 341 291 383 Vettweiß poly 141 237 168 214 192 224 224 214 237 224 224 247 237 250 247 263 237 273 247 296 203 333 159 310 168 263 Düren poly 100 188 138 164 159 183 192 115 159 77 118 89 59 115 Jülich poly 100 237 109 263 79 286 100 310 118 286 118 310 159 310 168 263 141 237 Langerwehe poly 118 31 100 77 159 85 194 115 203 104 212 77 177 22 203 13 177 0 Titz poly 229 216 237 224 224 251 237 247 247 263 271 263 273 237 307 237 287 216 257 216 262 165 247 165 Merzenich poly 25 123 59 115 100 189 90 200 71 180 36 216 9 164 Aldenhoven poly 79 417 126 310 159 310 203 337 177 352 203 398 177 411 159 397 138 429 118 438 Hürtgenwald poly 247 266 362 216 378 280 350 300 290 282 259 310 237 281 Nörvenich poly 100 188 132 164 177 206 142 236 104 237 Inden poly 205 104 159 183 188 224 232 210 247 162 231 159 229 123 219 123 Niederzier poly 115 34 65 31 0 94 23 123 118 90 Linnich desc bottom-right </imagemap> | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Aldenhoven ist eine Gemeinde im Kreis Düren in Nordrhein-Westfalen. Vor dem 1. Januar 1972 gehörte Aldenhoven zum Kreis Jülich.
Geografie
Geologie
Der Ort gab der Aldenhovener Platte den Namen. Sie ist ein Teilgebiet der Jülicher Börde und wird begrenzt von den Flusstälern der Rur, der Inde und der Wurm. Fruchtbarer Lößboden liegt über dem Schotter der Hauptterrasse.
Im Untergrund steht Braunkohle aus dem Tertiär sowie Steinkohle an.
Lage
Die Gemeinde Aldenhoven liegt im nordwestlichen Teil des Kreises Düren an der Grenze zum Nachbarkreis, der Städteregion Aachen und liegt im Dreieck Aachen, Köln, Düsseldorf, direkt an der A 44.
Nachbargemeinden
Nachbargemeinden sind im Uhrzeigersinn und von Norden beginnend: Linnich, Jülich, Inden, Eschweiler, Alsdorf und Baesweiler.
Gemeindegliederung
Zur Gemeinde Aldenhoven gehören die folgenden sieben Ortschaften. Dabei bilden mit Ausnahme von Aldenhoven alle übrigen Ortschaften je einen Gemeindebezirk mit je einem Ortsbürgermeister:
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Ortsteile der Gemeinde Aldenhoven |
Die Ortschaft Aldenhoven unterteilt sich in folgende drei Gemeindebezirke mit je einem Ortsbürgermeister:
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Abgegangene Ortsteile
Der Ortsteil Obermerz wurde im Jahr 1972 und der Ortsteil Langweiler im Jahr 1973 im Zuge des Braunkohletagebaus „Zukunft“ abgebaggert. In den 1980er Jahren wurde der Ortsteil Pattern wegen des Braunkohletagebaus „Inden“ abgebaggert.
Geschichte
Auf dem Gebiet der Gemeinde Aldenhoven liegen eine Reihe neolithischer Siedlungen, unter anderen die bandkeramischen Siedlungen von Niedermerz, Langweiler 2, Langweiler 8 und Langweiler 9.
Aus römischer Zeit sind Überreste einer Wasserleitung erhalten, die aber im Bereich von Aldenhoven unterirdisch geführt wurde und daher nicht sichtbar ist.
Urkundlich nachweisbar ist der Ort Aldenhoven seit dem Jahr 922. In einer Urkunde vom 11. August 922 weist Erzbischof Hermann I. von Köln dem Stift Gerresheim das Kölner Ursulastift zu, hierzu gehörte ein in der Urkunde beschriebenes Gelände im namentlich aufgeführten Aldenhoven.
Im Zentralort erinnert heute noch der „Alte Turm“ an die im 15. Jahrhundert errichteten Festungsanlagen.
Aldenhoven ist seit 1654 Marienwallfahrtsort. 1659 wurde eine achteckige Wallfahrtskapelle um das 1654 aufgefundene Gnadenbild, eine geschnitzte Madonnenfigur im Strahlenkranz vermutlich aus dem 14. Jahrhundert, erbaut. Ihre Blütezeit erlebte die Wallfahrt im 18. Jahrhundert. Für die Betreuung der Pilger wurde 1661 ein Kapuzinerkloster errichtet, das bis 1802 bestand.<ref>Silke Lübke: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />nach Marienwallfahrt. ( vom 18. September 2011 im Internet Archive) Website von Aldenhoven</ref>
Weltgeschichtliche Bedeutung erlangten die beiden Schlachten bei Aldenhoven in den Jahren 1793 und 1794. Aldenhovens Name ist noch heute im Triumphbogen von Paris mit der Jahreszahl 1794 unter den Orten aufgeführt, an denen die französischen Revolutionstruppen siegreich blieben. Damit begann am Linken Rheinufer die sogenannte Franzosenzeit.
In Siersdorf, dem zweitgrößten Ortsteil der Gemeinde, befindet sich die Ruine der ehemaligen Deutschordenskommende Siersdorf des Deutschen Ordens. Der um 1580 errichtete Bau des Haupthauses wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und bisher nicht wieder aufgebaut. Die benachbarte katholische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer wurde zwar auch teilweise zerstört, jedoch wieder aufgebaut und durch einen Erweiterungsbau ergänzt. Sehenswert ist das spätgotische Antwerpener Retabel, das Chorgestühl und der hölzerne Lettnerbogen.
1821 wurde das Friedensgericht Aldenhoven errichtet,<ref>125 Jahre Rheinische Amtsgerichte, hrsg. von Armin Lünterbusch und Dieter Strauch, S. 55</ref> das 1879 zum Amtsgericht Aldenhoven wurde und als solches 1932 aufgelöst wurde.<ref>Preußische Gesetzsammlung 1932, S. 253</ref>
Am 1. Januar 1972 kam Aldenhoven an den Kreis Düren. Gleichzeitig wurde die Gemeinde durch die Eingliederung der bisher selbstständigen Orte Dürboslar, Engelsdorf, Freialdenhoven, Niedermerz, Pattern (Aldenhoven), Schleiden und Siersdorf vergrößert.<ref></ref>
Konfessionsstatistik
Gemäß der Volkszählung 2011 im Jahr 2011 waren 58,3 % der Einwohner römisch-katholisch, 17,2 % evangelisch und 24,5 % konfessionslos, gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder machten keine Angabe.<ref>Gemeinde Aldenhoven Religion (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im September 2022. Suche im Internet Archive ), Zensus 2011</ref> Der Anteil der katholischen und evangelischen Kirchenmitglieder an der Gesamtbevölkerung ist seitdem gesunken. Derzeit (Stand August 2025) hat Aldenhoven 14.570 Einwohner davon 41,9 % katholische Kirchenmitglieder und 14,4 % evangelische; 43,8 % gehörten entweder einer anderen oder gar keiner Glaubensgemeinschaft an.<ref>[1], abgerufen am 1. Oktober 2025</ref>
Politik
| <templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" /> |
Gemeinderat
Der Gemeinderat ist die kommunale Volksvertretung der Gemeinde Aldenhoven. Über die Zusammensetzung entscheiden die Bürger alle fünf Jahre, zuletzt am 14. September 2025.<ref>Ratswahl 14.09.2025 - Gemeinde Aldenhoven. 28. September 2025, abgerufen am 21. Februar 2025.</ref>
Bürgermeister
Nach einer Stichwahl am 12. Oktober 2014 wurde mit knapp 66,6 % der Stimmen der CDU-Kandidat Ralf Claßen gegen den parteilosen Stephan Spaltner neuer Bürgermeister. Claßen wurde 2020 und 2025 mit jeweils 56,80 % und 52,20 % der Stimmen wiedergewählt.<ref>Wahl des/r Bürgermeister/in - Kommunalwahlen 2020 in der Gemeinde Aldenhoven - Gesamtergebnis. Abgerufen am 5. Oktober 2020.</ref><ref>Wahl des/der Bürgermeisters/in 14.09.2025 - Gemeinde Aldenhoven. 28. September 2025, abgerufen am 21. Februar 2026.</ref> Er kommt aus Siersdorf.<ref>Gemeinde Aldenhoven. Wahl des/der Bürgermeisters/in 2014. 12. Oktober 2014, abgerufen am 4. November 2014.</ref>
Wappen
| [[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen der Gemeinde Aldenhoven]] | Blasonierung: „Geteilt von Gold (Gelb) und Schwarz; oben eine blaue Lilie, unten ein schwebendes goldenes (gelbes) Kreuz innerhalb eines silbernen (weißen) Lorbeerkranzes.“<ref name="Wappen">Gemeinde Aldenhoven - Wappenbeschreibung</ref> |
| Wappenbegründung: Nach dem Inkrafttreten der kommunalen Neugliederung beschloss der Rat der Gemeinde Aldenhoven am 10. August 1972 die Weiterführung des Wappens des ehemaligen Amtes Aldenhoven als neues Gemeindewappen. Mit Urkunde des Regierungspräsidenten vom 8. Februar 1973 wurde das von Walther Bergmann entworfene Wappen der neuen Gemeinde Aldenhoven genehmigt. Das Wappen ist eine heraldische Komposition aus den Wappen der früheren selbstständigen Gemeinden Aldenhoven, Siersdorf und Freialdenhoven. Es zeigt in halbiertem Feld oben in gold eine blaue Gleve aus dem früheren Wappen Aldenhovens. Schon in dem ältesten Schöffensiegel des heutigen Zentralortes stehen zwei Sterne und zwei Gleven (Lilien) als Symbol der Mutter Gottes.
Unten ist in schwarz ein silberner Lorbeerkranz aus dem Wappen der früheren Gemeinde Siersdorf zu sehen, welcher das Emblem der Kommende des Deutschen Ordens aus dem 13. Jahrhundert darstellt. Das innerhalb des Lorbeerkranzes freischwebende goldene Kreuz ist dem Schöffensiegel des Schöffengerichtes Freialdenhoven entnommen und stellt das Sinnbild der damaligen freien Gerichtsbarkeit dar. |
Städtepartnerschaften
Sehenswürdigkeiten
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Aldenhoven, kath. Kirche St. Martin
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Aldenhoven, Gnadenkapelle „Zuflucht der Sünder“
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Gebet in der Gnadenkapelle
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Aldenhoven, Alter Turm
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft
Von 1952 bis 1992 war der Hauptarbeitgeber die Steinkohlezeche „Emil Mayrisch“ in Siersdorf, welche in ihren besten Zeiten mehr als 4000 Beschäftigte hatte. Kurz nach der Zechenstilllegung wurde auch das daneben befindliche Steinkohlekraftwerk (150 MW) stillgelegt und abgebrochen. Somit war die Grube eine der letzten des Aachener Steinkohlenreviers.
Nach der Stilllegung der Zeche gibt es nun ein Gewerbe- und Industriegebiet östlich von Aldenhoven entlang der ehemaligen B 1. Auf dem ehemaligen Zechengelände entstand das Aldenhoven Testing Center sowie eine Autoteststrecke und ein Stück Autobahn zu Filmzwecken, wo unter anderem für die Serie Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei gedreht wird. Sie ist gleichzeitig Europas größte Filmkulisse, genannt die Film + Test Location (FTL).
Im Industriegebiet befindet sich die Firma IP Verpackungen (früher Indeplastik), Deutschlands größter Hersteller von Verpackungen für den Convenience-Food-Bereich.
Verkehr
Aldenhoven liegt an der B 56 sowie der ehemaligen B 1 (heute L 136) und verfügt über den Autobahnanschluss „Aldenhoven“ auf der A 44.
Aldenhoven gehört zum Aachener Verkehrsverbund (AVV). Hauptbusverkehrspunkt ist die Haltestelle „Aldenhoven Markt“, die von den Linien 6, 71 und 90 der ASEAG sowie 220, 278 und 281 des Rurtalbus bedient wird. Die Gemeinde wird per Bus mit allen Nachbargemeinden Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Jülich und Linnich verbunden. Außerdem bestehen umsteigefreie Verbindungen nach Aachen und Geilenkirchen. Zusätzlich verkehren zu bestimmten Zeiten ein Rufbus beziehungsweise ein Anruf-Sammel-Taxi. An Schultagen verkehren zudem die Schulbuslinien 274 und 275.
Aldenhoven hatte früher den Bahnhof Aldenhoven, der 1985 abgerissen wurde und auf dessen Grundstück heute das Feuerwehrhaus steht. Ferner bestand ein Haltepunkt Aldenhoven-Ost an der ehemaligen B 56 (Markfeststraße) direkt vor der Kreuzung mit dem Urweg. Die Bahnstrecke Aachen Nord–Jülich ist stillgelegt, entwidmet und vollständig abgebaut. Die Trasse dient heute als Radweg.
Die Gemeinde ist an mehrere Radwanderwege angeschlossen. Die 524 km lange Wasserburgen-Route verbindet mehr als 130 Burgen am Rand der Eifel und in der Kölner Bucht. Die Grünroute führt auf 370 km entlang der schönsten Naturgebiete zwischen Beringen in Belgien, Heerlen in den Niederlanden und Düren in Deutschland durch eines der ehemals größten Steinkohlereviere Europas.
Bildung
Im Gemeindegebiet Aldenhoven gibt es zwei Grundschulen und zusammen mit der Stadt Linnich eine Gesamtschule.
- Gemeinschaftsgrundschule Aldenhoven
- Johannesschule Siersdorf (Grundschule)
- Gesamtschule Aldenhoven-Linnich.
Museen
Sport
Die Gemeinde Aldenhoven hat mehrere Sportvereine, der erfolgreichste ist die Fußballmannschaft von Borussia Freialdenhoven Es folgt eine Liste mit den wichtigsten Sportvereinen der Gemeinde.
| Verein | Sportart | Liga | |||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
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Erholung
Der Blausteinsee, ein künstlicher See auf dem Gebiet der Nachbarstadt Eschweiler, entstand durch die Auffüllung eines Tagebaurestlochs mit Oberflächenwasser. Heute dient der See als Naherholungsgebiet für die umliegenden Städte. Er wird von einem breiten Grüngürtel umgeben, in dem sich Wanderwege und separate Reitwege befinden.
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Am 22. Dezember 1994 wurde den beiden langjährigen Bürgermeister Wilhelm Prell (1927–2000) und Franz Vit (1916–2005) die Ehrenbürgerwürde der Gemeinde Aldenhoven verliehen.
Söhne und Töchter der Gemeinde
- Franz Theodor Biergans (1768–1842), Mönch, deutscher Jakobiner und Notar
- Heinrich von der Mark (1784–1865), bayerischer Generalleutnant und Kriegsminister
- Edmund Emundts (1792–1871), Oberbürgermeister von Aachen
- Ludwig Gall (1791–1863), Erfinder
- Franz Anton Vaßen (1799–1891), Dechant und erster Ehrenbürger von Düren
- Heinrich Flatten (1907–1987), Kirchenrechtler
- Lothar Ruch (* 1958), Bundestrainer im Ringen
- Reinhold Yabo (* 1992), deutscher Fußballspieler
Bevölkerungsentwicklung
Einwohnerzahlen der Gemeinde Aldenhoven seit 1871:<ref>Einwohnerzahlen. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Januar 2021; abgerufen am 28. Dezember 2022.</ref>
| Jahr | 1871 | 1925 | 1950 | 1972 | 1980 | 1990 | 2000 | 2005 | 2010 | 2015 | 2017 | 2019 | 2021 | 2022 | 2023 |
| Ew | 5658 | 6055 | 5875 | 13859 | 13075 | 12823 | 13975 | 14270 | 13925 | 14126 | 14111 | 14023 | 14147 | 14338 | 14475 |
Siehe auch
Literatur
- Der Pilger nach, zu und von Aldenhoven, so wie Andachts-Uebungen, welce in der Wallfahrtkirsche zu Maria, der Zuflucht der Sünder daselbst von der Pfarrgemeinde abgehalten werden. Verl. des Verf. C. Quos, Linnich 1860. Digitalisierte Ausgabe der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf.
- Günter Bers: Das Miraculöß Mariä Bildlein zu Aldenhoven. Geschichte einer rheinischen Wallfahrt 1655–1985 (= Schriften zur Rheinischen Geschichte. Heft 6). Gondrom, Köln 1986, ISBN 3-88874-014-2.
- Günter Bers: Aldenhoven. Bausteine zur Geschichte einer jülichschen Stadt (= Forum Jülicher Geschichte. 3). Joseph-Kuhl-Gesellschaft, Jülich 1991, ISBN 3-9802601-2-7.
- Günter Bers: Aldenhoven: Neue Aspekte der Ortsgeschichte (= Forum Jülicher Geschichte. 14). Joseph-Kuhl-Gesellschaft, Jülich 1996, ISBN 3-9803988-4-6.
- Günter Bers, Willi Dovern: Aldenhoven im Jahre 1799. Bevölkerungsstruktur und soziale Verfaßtheit einer rheinischen Kleinstadt in französischer Zeit (= Forum Jülicher Geschichte. 19). Joseph-Kuhl-Gesellschaft, Jülich 1997, ISBN 3-9803988-9-7.
- Günter Bers: Aldenhoven: Alte Ansichten. Neue Einblicke. Schritte zur Erforschung der Ortsgeschichte. Eine Aufsatzsammlung, Teil I (= Forum Jülicher Geschichte. 27). Jülich 1999, ISBN 3-932903-07-2.
- Günter Bers: Aldenhoven: Neue Einblicke, Schritte zur Erforschung der Ortsgeschichte. Eine Aufsatzsammlung, Teil II (= Forum Jülicher Geschichte. 36). Jülich 2003, ISBN 3-932903-24-2.
- Ulrich Coenen: Architektonische Kostbarkeiten im Kreis Düren. 2. Aufl., Verlag Mainz, Aachen 1989.
- Willi Dovern: Bevölkerungsstand und Bevölkerungsbewegung in der Gemeinde Aldenhoven im Jahre 1812 (= Forum Jülicher Geschichte. 5). Joseph-Kuhl-Gesellschaft, Jülich 1992, ISBN 3-9802601-5-1.
- Anton Kohlhaas: Die Marktveste Aldenhoven im Jahre 1781 (= Kleine Schriftenreihe der Joseph-Kuhl-Gesellschaft. 7). Jülich 1993.
- Thomas Rauh: Heiratsverhalten in der Gemeinde Aldenhoven, Krs. Jülich, zwischen 1830 und 1850. Eine Studie unter demographischen Gesichtspunkten (= Forum Jülicher Geschichte. 11). Joseph-Kuhl-Gesellschaft, Jülich 1994, ISBN 3-9803988-1-1.
Weblinks
- Offizielle Website der Gemeinde Aldenhoven
- Das Bergbaumuseum
- Marienwallfahrt Aldenhoven
- Linkkatalog zum Thema Aldenhoven bei curlie.org (ehemals DMOZ)
- Denkmale in der Gemeinde Aldenhoven
Einzelnachweise
<references />
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Aldenhoven | Düren | Heimbach | Hürtgenwald | Inden | Jülich | Kreuzau | Langerwehe | Linnich | Merzenich | Nideggen | Niederzier | Nörvenich | Titz | Vettweiß
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
Aldenhoven mit Pützdorf | Dürboslar | Engelsdorf | Freialdenhoven | Langweiler (Wüstung) | Neu-Pattern | Niedermerz mit Weiler-Hausen | Obermerz (Wüstung) | Schleiden mit Weiler Langweiler | Siersdorf
- Seiten mit nicht-numerischen formatnum-Argumenten
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Koordinaten-Parameterfehler
- Aldenhoven
- Gemeinde in Nordrhein-Westfalen
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
- Wikipedia:Weblink offline
- MediaWiki:Gadget/annotationPair
- Ort im Kreis Düren
- Katholischer Wallfahrtsort in Nordrhein-Westfalen