Zum Inhalt springen

Hundewick

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 7. März 2026 um 18:15 Uhr durch imported>Eriosw (Einwohnerentwicklung).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Hundewick
Stadt Stadtlohn
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Hundewick 51° 58′ N, 6° 54′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 58′ 22″ N, 6° 53′ 30″ O
 {{#coordinates:51,972777777778|6,8916666666667|primary
dim=10000 globe= name=Hundewick region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Fläche: 8,05 km²
Eingemeindung: 1. August 1964
Eingemeindet nach: Kirchspiel Stadtlohn
Postleitzahl: 48703
Vorwahl: 02563
Hundewick (Nordrhein-Westfalen)
Hundewick (Nordrhein-Westfalen)
Lage von Hundewick in Nordrhein-Westfalen
Datei:Hundewick 1845.jpg
Die Bauerschaft Hundewick südlich von Stadtlohn im 19. Jahrhundert

Hundewick ist eine alte westfälische Bauerschaft und ein Stadtteil von Stadtlohn im Kreis Borken in Nordrhein-Westfalen. Bis 1964 war Hundewick eine Gemeinde im ehemaligen Kreis Ahaus.

Geografie

Hundewick liegt am südlichen Rand der heutigen Stadt Stadtlohn und ist landwirtschaftlich geprägt. Die ehemalige Gemeinde Hundewick besaß eine Fläche von 8,05 km².<ref name="his">Hans-Walter Pries: Hundewick. In: HIS-Data. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> In Hundewick liegt das Landschaftsschutzgebiet Hundewick-Immingheide.

Geschichte

Die Bauerschaft Hundewick gehörte nach der Napoleonischen Zeit zunächst zur Landbürgermeisterei Stadtlohn im 1816 gegründeten Kreis Ahaus. Mit der Einführung der Westfälischen Landgemeindeordnung wurde 1843 aus der Landbürgermeisterei Stadtlohn das Amt Stadtlohn, zu dem die fünf Gemeinden Almsick, Estern-Büren, Hengeler-Wendfeld, Hundewick und Wessendorf gehörten.<ref>Amtsblatt für den Regierungsbezirk Münster 1844, Seite 83. Abgerufen am 3. September 2017.</ref> Die Bedienung des Haltepunktes an der Bahnstrecke Borken–Burgsteinfurt endete 1962 und am 1. August 1964 wurde Hundewick mit Almsick, Estern-Büren, Hengeler-Wendfeld und Wessendorf zur Gemeinde Kirchspiel Stadtlohn zusammengeschlossen, die ihrerseits 1969 in die Stadt Stadtlohn eingemeindet wurde.<ref></ref>

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1858 247 <ref name="stat58">Statistische Nachrichten über den Regierungs-Bezirk Münster, 1860</ref>
1885 204 <ref>Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen 1885. Abgerufen am 16. März 2025.</ref>
1910 261 <ref>Landkreis Ahaus. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. August 2022;.</ref>
1939 379 <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1950 432 <ref name="his"/>
1964 380 <ref name="his"/>

Gegenwart

Ein Träger des lokalen Brauchtums ist der Schützenverein St. Michael. Zwei in Hundewick um 1860 aus rotem Ziegelmauerwerk erbaute Kalköfen mit quadratischem Grundriss und zwei trichterförmigen Schornsteinen sind ein Baudenkmal.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Bezirke/Ortsteile von Stadtlohn

Vorlage:Hinweisbaustein