Brosen
Brosen Gemeinde Kalletal
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(341)&title=Brosen 52° 6′ N, 8° 58′ O
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| Höhe: | 194 m | |||||
| Fläche: | 7,53 km² | |||||
| Einwohner: | 341 (März 2022)<ref>Ortschaften. In: Gemeinde Kalletal. Abgerufen am 27. Oktober 2024.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 45 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1969 | |||||
| Postleitzahl: | 32689 | |||||
| Vorwahl: | 05264 | |||||
Lage von Brosen in Kalletal
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Brosen ist ein Ortsteil der lippischen Gemeinde Kalletal in Nordrhein-Westfalen in Deutschland.
Geographie
Geographische Lage
Der rund siebeneinhalb Quadratkilometer große Ortsteil Brosen liegt etwa dreieinhalb Kilometer südwestlich der Hohenhauser Ortsmitte, zwischen den ebenfalls zu Kalletal gehörenden Ortsteilen Heidelbeck im Nordosten, Asendorf im Osten, Henstorf im Süden, Bavenhausen im Südwesten sowie Hohenhausen im Nordwesten.
Gliederung
Zu Brosen gehören die nordöstlich gelegenen kleinen Siedlungen Rafeld und Selsen.
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Gewässer
Durch Brosen fließt Richtung Norden der Broser Bach, der bei Hohenhausen in die Westerkalle mündet.
Geschichte
Der mittelalterliche Name von Brosen war Brochusen oder Brokhusen und bedeutete Dorf oder Häuser im Bruche, also im Sumpf. Der Ort wurde vermutlich schon in altsächsischer Zeit vom 4. bis 6. Jahrhundert besiedelt. Eine weitere Erwähnung des Dorfes erfolgte 1362, als der lippische Landesherr Simon III. die Abgaben der freien Leute verpfändete.
Im Laufe der Jahrhunderte sind folgende Versionen als Ortsnamen belegt: Brochusen (1185 bis 1206), Brochosen (1274), Brockhusen (1467, im Landschatzregister), Broeckhusen (1470/71, im Möllenbecker Güterverzeichnis), Broickhussin (1507, im Landschatzregister), Brockhusenn (1535), Broickhusenn (1545), Brockhaussenn (1614/15, im Salbuch), Brockhaußen (1618, im Landschatzregister), Brosen (1694, im Lemgoer Bürgerbuch)/(1758) sowie Brohsen (1806, in einer Karte von Karl Ludwig von Le Coq).<ref>Birgit Meineke: Die Ortsnamen des Kreises Lippe. (= Westfälisches Ortsnamenbuch Band 2). Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2010, ISBN 978-3-89534-842-6, S. 99. (PDF)</ref>
20. Jahrhundert
Die vorher selbständige Gemeinde Brosen gehört seit dem 1. Januar 1969 zu Kalletal.<ref>Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 67.</ref>
Kalletal ging als Teil des Kreises Lemgo mit diesem am 1. Januar 1973 im Zuge der nordrhein-westfälischen Kreisreform im Rahmen des Bielefeld-Gesetzes durch Vereinigung mit dem Kreis Detmold im heutigen Kreis Lippe auf.<ref></ref>
Einwohnerentwicklung
| Jahr | 1860 | 1939 | 1962 |
|---|---|---|---|
| Einwohner<ref>Werner Kuhlemann: Die 70 Landgemeinden. In: Herbert Stalling AG in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung (Hrsg.): Landkreis Lemgo - Landschaft, Geschichte, Wirtschaft. Wirtschaftsverlag, Oldenburg (Oldb) 1963, S. 347.</ref> | 353 | 337 | 439 |
Weblinks
- Website der Gemeinde Kalletal
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Entstehung des Ortes Brosen ( vom 21. Juli 2006 im Internet Archive)
- Hausinschriften in Brosen
Einzelnachweise
<references />
Asendorf | Bavenhausen | Bentorf | Brosen | Erder | Heidelbeck | Henstorf | Hohenhausen | Kalldorf | Langenholzhausen | Lüdenhausen | Osterhagen | Stemmen | Talle | Varenholz | Westorf