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Dato Tolu

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Dato Tolu
Datei:2016-08-16 Dato Tolu 9.jpg
See in Dato Tolu
Daten
Fläche 46,55 km²<ref name="Cen2015">Direcção-Geral de Estatística: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Volkszählung von 2015 (Memento vom 23. September 2019 im Internet Archive), abgerufen am 23. November 2016.</ref>
Einwohnerzahl 1.293 (2022)<ref name="Cen2022">Institutu Nasionál Estatístika Timor-Leste: Final Main Report Census 2022, abgerufen am 18. Mai 2022.</ref>
Chefe de Suco João Agostinho Resi
(Wahl 2016)
Aldeias Einwohner (2015)<ref name="Cen2015" />
Fatu Cabuar Craic 285
Fatu Cabuar Leten 318
Natardic 418
Cussilulik (Osttimor)
Cussilulik (Osttimor)
Cussilulik
Koordinaten: 9° 15′ S, 125° 10′ O
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Dato Tolu ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Fohorem (Gemeinde Cova Lima).

Geographie

Dato Tolu
Orte Position<ref name="Statistik"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Atlanten der zwölf Gemeinden und der Sonderverwaltungsregion Osttimors, Stand 2019 (Memento vom 17. Januar 2021 im Internet Archive) (Direcção-Geral de Estatística DGE).</ref> Höhe
Cussilulik 9° 14′ 55″ S, 125° 9′ 38″ O
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563 m
Fatu Cabuar Leten 9° 15′ 0″ S, 125° 8′ 43″ O
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669 m
Lawacou 9° 15′ 29″ S, 125° 11′ 8″ O
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446 m
Sou 9° 15′ 39″ S, 125° 8′ 42″ O
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573 m
Wemer 9° 15′ 34″ S, 125° 10′ 17″ O
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450 m
Datei:2020-09-29 Dato Tolu 2.jpg
Bau der Straße von Dato Tolu nach Taroman (2020)
Datei:2022-01-12 Aldeia Natardic, Dato Tolu.jpg
Flussübergang in der Aldeia Natardic

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Dato Tolu eine Fläche von 47,03 km².<ref name=Census2010-2><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Memento vom 5. Januar 2017 im Internet Archive) (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)</ref> Nun sind es 46,55 km².<ref name="Cen2015" /> Der Suco liegt im Nordosten des Verwaltungsamts Fohorem. Westlich befindet sich der ebenfalls zu Fohorem gehörende Suco Lactos und südlich der Suco Fohoren. Im Norden liegt das Verwaltungsamt Fatululic mit seinen beiden Sucos Fatululic und Taroman und im Osten das Verwaltungsamt Maucatar mit dem Suco Ogues. Die Grenze zu Ogues wird hauptsächlich durch den in Dato Tolu entspringenden Fluss Asaematen gebildet. Der ebenfalls im Zentrum des Sucos entspringende Nanamauk fließt nach Südwesten, Richtung Fohoren ab. Beides sind Nebenflüsse des Tafara.<ref name="GIS"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)</ref> Am Nanamauk liegen die Orte Fatu Cabuar Leten (Fatukkabuarleten) und Sou, am Asaematen die Dörfer Cussilulik (Kusilulik, Kusi Lulik, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)), Wemer und Lawacou (Lawakau). Grundschulen gibt es in Cussilulik (Escola Primaria Cussilulik) und in Lawacou (Escola Primaria Lawacou).<ref name=Poll>Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB)</ref> In Cussilulik gibt es zudem eine medizinische Station.<ref name="UNMIT"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />UNMIT: Timor-Leste District Atlas version 02, August 2008 (Memento vom 3. Dezember 2011 im Internet Archive) (PDF; 449 kB)</ref> Der Suco ist nur schlecht an die Außenwelt angebunden. Für die Parlamentswahlen in Osttimor 2007 mussten die Wahlurnen per Hubschrauber zu den Wahllokalen in den Grundschulen gebracht und abgeholt werden.<ref name=Poll/>

Im Suco befinden sich die drei Aldeias Fatu Cabuar Craic, Fatu Cabuar Leten und Natardic. Die Aldeia Zulo Tas liegt im Suco Zulo.<ref name=JdR><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)</ref>

Einwohner

Im Suco leben 1.293 Einwohner (2022), davon sind 662 Männer und 631 Frauen. Im Suco gibt es 351 Haushalte.<ref name="Cen2022" /> Über 90 % der Einwohner geben Bunak als ihre Muttersprache an. Über 5 % sprechen Tetum Prasa und eine kleine Minderheit Tetum Terik.<ref>Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Dato Tolu (tetum; PDF; 8,3 MB)</ref>

Geschichte

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Nach mündlichen Überlieferungen hatte Fohorem Nutetu durch Diplomatie, Heiratspolitik und Eroberungszüge gegen andere Reiche sich die Oberhoheit in der Region gesichert. In Dato Tolu findet sich ein altes Schwert, dass in einem Stein steckt. Es soll von den Ahnen stammen. Weitere fünf auffällige Steine finden sich dort in einem Betelnusshain. Sie sollen mit den fünf Königstöchtern im Zusammenhang stehen, die nach einer alten Legende Camenaça, Suai, Maucatar, Taroman und Fohorem unter der Oberhoheit ihres Vaters regierten. Hiervon soll sich der Name ableiten. „Koba“ (von dem sich „Kova“ ableitet) ist ein Korb für rituelle Zeremonien und „lima“, das Wort für „fünf“.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Cova Lima District Development Plan 2002/2003 (Memento vom 14. Oktober 2013 im Internet Archive) (englisch; PDF-Datei; 2,24 MB)</ref>

Das Gebiet von Dato Tolu gehörte zur Exklave von Maucatar, die im Vertrag von Lissabon (1859) den Niederlanden untergeordnet wurde. Maucatar war nur über einen schmalen Streifen im Norden mit dem restlichen, niederländischen Territorium verbunden. Ringsherum lagen timoresische Reiche, die Portugal zugeordnet waren. Zwar gab es bereits 1904 eine Vereinbarung zwischen den Kolonialmächten, das Maucatar an die Portugiesen abgetreten werden sollte, doch erst 1916 ging es in portugiesischen Besitz über.<ref name="ASFB">Antoinette Schapper: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Finding Bunaq: The homeland and expansion of the Bunaq in central Timor (Memento vom 24. Oktober 2013 im Internet Archive), S. 163–186, in: Andrew McWilliam, Elizabeth G. Traube: Land and Life in Timor-Leste: Ethnographic Essays, 2011</ref>

Politik

Datei:2016-08-16 Dato Tolu, CdS Agripino D. S. Pereira.jpg
Agripino D. S. Pereira (2016)

Bei den Wahlen von 2004–2005 wurde Clementino Pereira Fatima zum Chefe de Suco gewählt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> Bei den Wahlen 2009 gewann Agripino D. S. Pereira<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> und 2016 João Agostinho Resi.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lista Naran Xefe Suku Eleito 2016, 2. Dezember 2016. (Memento vom 14. August 2021 im Internet Archive)</ref>

Weblinks

Commons: Dato Tolu – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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Die administrativen Grenzen innerhalb Osttimors haben sich 2015 geändert. Dieser Artikel muss daher geprüft und gegebenenfalls aktualisiert werden. Siehe Neue administrative Grenzen.

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