Zum Inhalt springen

Rehmsee

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 26. Mai 2019 um 10:07 Uhr durch imported>Antonsusi (Parameterfixing; siehe Portal_Diskussion:Gewässer#Vorlage:Infobox_See_ist_veraltet; Doppelungen werden nachgearbeitet mit AWB).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Rehmsee
Datei:Gottmannsfoerde Rehmsee 2010-06-29 006.jpg
Rehmsee vom Nordufer
Geographische Lage Mecklenburg-Vorpommern, Landkreis Nordwestmecklenburg
Zuflüsse Stepenitz
Abfluss Stepenitz zum Speicher Faulmühle
Orte am Ufer Gottmannsförde
Ufernaher Ort Brüsewitz, Schwerin
Daten
Koordinaten 53° 40′ 30″ N, 11° 16′ 21″ OKoordinaten: 53° 40′ 30″ N, 11° 16′ 21″ O
 {{#coordinates:53,6749|11,27251|primary
dim=1400 globe= name=Rehmsee region=DE-MV type=waterbody
  }}
Höhe über Meeresspiegel 45 m ü. NHN
Fläche 25 ha
Länge 1,4 km
Breite 230 m

Der Rehmsee ist ein See im Gemeindegebiet von Brüsewitz im Landkreis Nordwestmecklenburg nordwestlich von Schwerin.

Der See besitzt eine Größe von etwa 25 Hektar. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 1,4 Kilometer, die Breite maximal 230 Meter. Der Brüsewitzer Ortsteil Gottmannsförde liegt am Nordostufer. Nördlich wird der See von einem Damm begrenzt, auf dem eine Kreisstraße von Gottmannsförde nach Brüsewitz verläuft. Das Gewässer wird von der nur einen halben Kilometer südöstlich entspringenden Stepenitz von Süd nach Nord durchflossen.

Der Rehmsee war ursprünglich wesentlich kleiner. Direkt nördlich werden seit Anfang der 1980er Jahre die Stepenitz und der in sie mündende Gadebuscher Bach im Speicher Faulmühle aufgestaut. Ziel war die Vorhaltung von Wasser für die Beregnung der umliegenden Ackerflächen.<ref name="Hartwig">Ingrid Hartwig: Halt für das Wasser der Stepenitz: Umweltgestaltung ist beim Bau des ersten Stausees im Bezirk Schwerin wichtig. in: Norddeutscher Leuchtturm, Nr. 1499, 5. Februar 1982, S. 1</ref> Durch Rückstau stieg der Wasserstand des Rehmsees um etwa einen Meter, die Größe der Wasserfläche vervielfachte sich.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Karte 2333/1 Gross-Brütz von 1879 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 17. Januar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/greif.uni-greifswald.de beim <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Institut für Geographie und Geologie der Universität Greifswald (Memento des Vorlage:IconExternal vom 12. Januar 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/greif.uni-greifswald.de (dortige Nutzungsbedingungen beachten)</ref>

Prägend für das Gewässer sind die vormals bewachsenen, überstauten Flächen und der hohe Faulschlammanteil in den Ablagerungen auf dem Seegrund. Durch die geringe Wassertiefe kann sich keine Temperaturschichtung ausbilden. Der polytrophe Zustand fördert starkes Algenwachstum. Im Sommer 1993 wurden Sichttiefen von unter einem halben Meter gemessen.<ref name="LUNG">Umweltminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern: Gewässergütebericht 1993, Schwerin 1994, S. 58</ref>

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />