Amomum ist eine Pflanzengattung in der Unterfamilie Alpinioideae aus der Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae), die zu den Einkeimblättrigen Pflanzen gehört. Mit bis zu 200 Arten ist sie eine der beiden artenreichsten Gattungen in der Familie der Zingiberaceae. Einige Arten werden als Gewürz- und Heilpflanzen vom Menschen genutzt.
Amomum-Arten sind ausdauernde krautige Pflanzen. Sie bilden weit kriechende Rhizome als Überdauerungsorgane.
Es werden meist gutentwickelte „Pseudostämme“ aus meist vielen, selten nur ein bis vier Laubblättern gebildet. Die Blattscheide ist lang. Die Blatthäutchen (Ligulae) sind einfach oder zweilappig. Die Blattspreiten sind länglich oder lanzettlich.
Generative Merkmale
Direkt aus dem Rhizom entwickelt sich auf einem kurzen bis sehr langen, mit schuppenförmigen Blattscheiden bedeckten, Blütenstandsschaft ein endständiger, traubiger, ähriger, rispigerBlütenstand, in dem die Blüten dicht zusammen stehen. Bei vielen Arten sieht der Blütenstand zapfenförmig aus. Es ist ein Tragblatt vorhanden. Jede Blüte steht über einem meist röhrenförmigen Deckblatt.
Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und dreizählig mit doppelten Perianth. Die drei Kelchblätter sind röhrig verwachsen. Die drei Kronblätter sind röhrig verwachsen mit einem aufrechten Kronlappen, der länger, breiter und konvexer ist als die beiden seitlichen. Nur das mittlere Staubblatt des inneren Kreises ist fertil; es besitzt einen langen, gut entwickelten Staubfaden. Die Anhängsel des Staubbeutels sind einfach, zwei- oder dreilappig. Alle anderen Staubblätter sind zu Staminodien reduziert und mindestens eines oder drei fehlen. Die beiden seitlichen Staminodien des äußeren Kreises sind pfriemförmig, klein oder fehlen. Das mittlere Staminodium des äußeren Kreises fehlt. Die beiden seitlichen Staminodien des inneren Kreises sind zu einem sogenannten Labellum verwachsen; es stellt den auffälligsten Teil der Blüte dar. Das meist verkehrt-eiförmige und breit konkave Labellum ist gelb bis orangefarben im Zentrum, besitzt einige rote Adern oder Zeichen und oft einen weißen Rand. Drei Fruchtblätter sind zu einem dreikammerigen Fruchtknoten verwachsen mit vielen Samenanlagen in jeder Fruchtknotenkammer. Der dünne Griffel endet meist in einer trichterförmigen, bewimperten Narbe.
Die unregelmäßig geformten Kapselfrüchte besitzen eine glatte, kantige oder stachelige Oberfläche und enthalten viele Samen. Die rechteckigen oder kantigen Samen besitzen einen fleischigen oder häutigen Arillus.
Standorte
Die Gattung Amomum gedeiht fast nur in tropischen Gebieten. Die meisten Amomum-Arten gedeihen als immergrüne große Pflanzen in feuchten Wäldern besonders in Lichtungen und an Waldrändern. Es gibt auch einige Epiphyten und selten saisongrüne, kleine Pflanzen, in der Krautschicht der Wälder.
Systematik und Verbreitung
Die Gattung Amomum gehört zur Tribus Alpinieae in der Unterfamilie der Alpinioideae innerhalb der Familie der Zingiberaceae.
Die Gattung Amomum wurde 1753 durch Carl von Linné in Monandria Monogynia zum ersten Mal aufgestellt mit vier Arten: Amomum zingiber, Amomum zerumbet, Amomum cardamomum und Amomum grana-paradisi. Diese vier Arten gehören heute zu Aframomum <templatestyles src="Person/styles.css" />K.Schum., Zingiber <templatestyles src="Person/styles.css" />Boehm und Elettaria <templatestyles src="Person/styles.css" />Maton. Die heute gültige Veröffentlichung der Gattung Amomum erfolgte 1820 durch William Roxburgh in Plants of the Coast of Coromandel, 3, S. 75<ref name="Roxburgh1820" /><ref name="Roxburgh1820">William Roxburgh: Plants of the Coast of Coromandel, 3, 1820, S. 75 eingescannt bei biodiversitylibrary.org.</ref> mit der Typusart Amomum subulatum <templatestyles src="Person/styles.css" />Roxb. Der Gattungsname Amomum leitet sich vom griechischen Wort ἄμωμον, amomon ab, das für eine indische Gewürzpflanzenart benutzt wurde. Amomum (bzw. arabisch Hamama) bezeichnete im Mittelalter möglicherweise eine Dionysia-Art wie Dionysia diapensiaefolia.<ref>Otto Beßler: Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart. Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 212–213 (zu Pes columbinus).</ref> Synonyme für Amomum <templatestyles src="Person/styles.css" />Roxb. sind: Cardamomum <templatestyles src="Person/styles.css" />Rumph. ex Kuntze, Conamomum <templatestyles src="Person/styles.css" />Ridl., Geocallis <templatestyles src="Person/styles.css" />Horan., Meistera <templatestyles src="Person/styles.css" />Giseke, Paludana <templatestyles src="Person/styles.css" />Giseke, Paramomum <templatestyles src="Person/styles.css" />S.Q.Tong, Torymenes <templatestyles src="Person/styles.css" />Salisb. nom. nud., Zedoaria <templatestyles src="Person/styles.css" />Raf., Wurfbainia <templatestyles src="Person/styles.css" />Giseke.<ref name="GRIN" /><ref name="WCSP" />
Die bisherige Aufgliederung der Gattung in zwei Untergattungen kann von Yong-Mei Xia et al. 2004 nicht bestätigt werden, auch eine Gliederung in Sektionen ist mit den derzeitigen Ergebnissen aus den molekulargenetischen Untersuchungen nicht möglich; es zeigen sich gut bestätigte Kladen, aber weitere Untersuchungen sind erforderlich, um die Verwandtschaftsverhältnisse klar zu zeigen.
Amomum aculeatum <templatestyles src="Person/styles.css" />Roxb. (Syn.: Cardamomum ciliatum <templatestyles src="Person/styles.css" />(Blume) Kuntze, Amomum ciliatum <templatestyles src="Person/styles.css" />Blume, Amomum aurantiacum <templatestyles src="Person/styles.css" />Ridl., Amomum flavum <templatestyles src="Person/styles.css" />Ridl., Amomum hatuanum <templatestyles src="Person/styles.css" />Náves, Amomum aculeatum var. gymnocarpum <templatestyles src="Person/styles.css" />Valeton, Amomum aculeatum var. macrocarpum <templatestyles src="Person/styles.css" />Valeton): Sie kommt in Thailand, Myanmar, Vietnam und von den Andamanen bis Neuguinea vor.<ref name="WCSP" />
Amomum acuminatum <templatestyles src="Person/styles.css" />Thwaites: Dieser Endemit kommt in Sri Lanka nur im Distrikt Ratnapura vor.<ref name="WCSP" />
Amomum agastyamalayanum <templatestyles src="Person/styles.css" />V.P.Thomas & M.Sabu: Sie wurde 2012 aus dem indischen Bundesstaat Kerala erstbeschrieben.<ref name="WCSP" />
Amomum alborubellum <templatestyles src="Person/styles.css" />K.Schum. & Lauterb.: Sie kommt nur in Papua-Neuguinea vor.<ref name="WCSP" />
Amomum andamanicum <templatestyles src="Person/styles.css" />V.P.Thomas, Dan & M.Sabu: Sie wurde 2010 von den Andamanen erstbeschrieben.<ref name="WCSP" />
Amomum aromaticum <templatestyles src="Person/styles.css" />Roxb.: Nepal bis Bangladesch.<ref name="WCSP" />
Amomum benthamianum <templatestyles src="Person/styles.css" />Trimen: Dieser Endemit kommt in Sri Lanka nur im Distrikt Kalutara vor.<ref name="WCSP" />
Amomum bilabiatum <templatestyles src="Person/styles.css" />S.Sakai & Nagam.: Sie wurde 1998 aus Sarawak erstbeschrieben.<ref name="WCSP" />
Amomum blumeanum <templatestyles src="Person/styles.css" />Valeton: Dieser Endemit kommt nur auf der Insel Java vor.<ref name="WCSP" />
Amomum borealiborneense <templatestyles src="Person/styles.css" />I.M.Turner (Syn.: Amomum sylvestre <templatestyles src="Person/styles.css" />Ridl. nom. illeg., Amomum ridleyi <templatestyles src="Person/styles.css" />R.M.Sm. nom. illeg.): Der gültige Name wurde 1998 veröffentlicht. Die Art kommt nur in Sarawak vor.<ref name="WCSP" />
Amomum borneense <templatestyles src="Person/styles.css" />(K.Schum.) R.M.Sm.: Sie kommt nur in Sarawak vor.<ref name="WCSP" />
Amomum botryoideum <templatestyles src="Person/styles.css" />Cowley: Sie wurde 2000 aus Brunei erstbeschrieben.<ref name="WCSP" />
Amomum bulusanense <templatestyles src="Person/styles.css" />Elmer: Sie kommt nur auf Luzon vor.<ref name="WCSP" />
Amomum capsiciforme <templatestyles src="Person/styles.css" />S.Q.Tong: Sie wurde 1989 erstbeschrieben. Dieser Endemit gedeiht in Wäldern in Höhenlagen von etwa 1400 Metern nur im Kreis Yingjiang im westlichen Yunnan.<ref name="FoC" />
Amomum carnosum <templatestyles src="Person/styles.css" />V.P.Thomas & M.Sabu: Sie wurde 2012 aus Nagaland in Assam erstbeschrieben.<ref name="WCSP" />
Amomum celsum <templatestyles src="Person/styles.css" />Lamxay & M.F.Newman: Sie wurde 2012 erstbeschrieben. Sie kommt in Laos und Vietnam vor.<ref name="WCSP" />
Amomum chevalieri <templatestyles src="Person/styles.css" />Gagnep. ex Lamxay: Vietnam.<ref name="WCSP" />
Amomum chinense <templatestyles src="Person/styles.css" />W.Y.Chun:<ref name="WCSP" /> Sie gedeiht in Wäldern in Hainan<ref name="FoC" />, in Thailand, Kambodscha, Laos und Vietnam.<ref name="WCSP" />
Amomum compactum <templatestyles src="Person/styles.css" />Sol. ex Maton (Syn: Amomum cardamomum <templatestyles src="Person/styles.css" />Willd. sensu auct., Amomum kepulaga <templatestyles src="Person/styles.css" />Sprague & Burkill): Sie kommt ursprünglich auf Sumatra und im westlichen Java vor.<ref name="WCSP" /> Sie wird als Heilpflanze verwendet.<ref name="FoC" />
Amomum coriandriodorum <templatestyles src="Person/styles.css" />S.Q.Tong & Y.M.Xia:<ref name="WCSP" /> Sie gedeiht in Wäldern in Höhenlagen von 1300 bis 1500 Metern im südlichen Yunnan<ref name="FoC" /> und im nördlichen Thailand.<ref name="WCSP" />
Amomum dampuianum <templatestyles src="Person/styles.css" />V.P.Thomas, M.Sabu & Lalramngh.: Sie wurde 2013 aus Mizoram in Assam erstbeschrieben.<ref name="WCSP" />
Amomum dealbatum <templatestyles src="Person/styles.css" />Roxb.:<ref name="WCSP" /> Sie kommt in Yunnan, Bangladesch, Indien, Sikkim, Thailand, Laos, Kambodscha, Myanmar, Vietnam, im östlichen Nepal und vielleicht auch auf Sumatra vor.<ref name="FoC" /><ref name="WCSP" />
Amomum deorianum <templatestyles src="Person/styles.css" />D.P.Dam & N.Dam: Sie kommt im indischen Bundesstaat Meghalaya vor.<ref name="WCSP" />
Amomum dimorphum <templatestyles src="Person/styles.css" />M.F.Newman (Syn.: Alpinia polycarpa <templatestyles src="Person/styles.css" />K.Schum., Amomum polycarpum <templatestyles src="Person/styles.css" />(K.Schum.) R.M.Sm. nom. illeg.): Der gültige Name wurde 2001 veröffentlicht. Dieser Endemit kommt nur in Sarawak vor.<ref name="WCSP" />
Amomum dolichanthum <templatestyles src="Person/styles.css" />D.Fang:<ref name="WCSP" /> Dieser Endemit gedeiht in Wäldern nur im Longzhou Xian im südwestlichen Guangxi. Sie wird als Heilpflanze verwendet.<ref name="FoC" />
Amomum durum <templatestyles src="Person/styles.css" />S.Sakai & Nagam.: Sarawak.<ref name="WCSP" />
Amomum echinatum <templatestyles src="Person/styles.css" />Willd.: Indien und Sri Lanka.<ref name="WCSP" />
Amomum echinocarpum <templatestyles src="Person/styles.css" />Alston: Sri Lanka, Laos, Java, Sulawesi, Neuguinea und Bismarck-Archipel.<ref name="WCSP" />
Amomum fragile <templatestyles src="Person/styles.css" />S.Q.Tong:<ref name="WCSP" /> Sie wurde 1989 erstbeschrieben. Dieser Endemit gedeiht in Wäldern nur im Kreis Menghai im südwestlichen Yunnan.<ref name="FoC" />
Amomum fulviceps <templatestyles src="Person/styles.css" />Thwaites: Sie kommt in Sri Lanka und im südwestlichen Indien vor.<ref name="WCSP" />
Amomum gagnepainii <templatestyles src="Person/styles.css" />T.L.Wu, K.Larsen & Turland (Syn.: Amomum thyrsoideum <templatestyles src="Person/styles.css" />Gagnep. non <templatestyles src="Person/styles.css" />Ruiz & Pavón): Sie wurde 2000 erstbeschrieben. Sie kommt im südwestlichen Guangxi und nördlichen Vietnam vor.<ref name="WCSP" /><ref name="FoC" />
Amomum garoense <templatestyles src="Person/styles.css" />S.Tripathi & V.Prakash: Sie wurde 1999 aus Assam erstbeschrieben.<ref name="WCSP" />
Amomum glabrifolium <templatestyles src="Person/styles.css" />Lamxay & M.F.Newman: Sie wurde 2012 aus Laos erstbeschrieben.<ref name="WCSP" />
Amomum glabrum <templatestyles src="Person/styles.css" />S.Q.Tong:<ref name="WCSP" /> Sie wurde 1989 erstbeschrieben. Dieser Endemit gedeiht in Wäldern in Höhenlagen von etwa 700 Metern nur im Kreis Mengla im südwestlichen Yunnan<ref name="FoC" /> und in Laos vor.<ref name="WCSP" />
Amomum hastilabium <templatestyles src="Person/styles.css" />Ridl.: Thailand, Malaysia und Sumatra.<ref name="WCSP" />
Amomum hedyosmum <templatestyles src="Person/styles.css" />I.M.Turner (Syn.: Amomum trilobum <templatestyles src="Person/styles.css" />Ridl. nom. illeg.): Der gültige Name wurde 2000 veröffentlicht. Die Art kommt auf den Philippinen vor.<ref name="WCSP" />
Amomum hirticalyx <templatestyles src="Person/styles.css" />K.Schum.: Sie kommt nur in Thailand vor.<ref name="WCSP" />
Amomum jainii <templatestyles src="Person/styles.css" />S.Tripathi & V.Prakash: Sie wurde 1999 erstbeschrieben. Dieser Endemit kommt in Assam nur in Meghalaya vor.<ref name="WCSP" />
Amomum jingxiense <templatestyles src="Person/styles.css" />D.Fang & D.H.Qin: Sie wurde 1989 erstbeschrieben. Dieser Endemit gedeiht in Wäldern in Höhenlagen von etwa 1300 Metern nur im Kreis Jingxi im westlichen Guangxi.<ref name="WCSP" /><ref name="FoC" />
Amomum kinabaluense <templatestyles src="Person/styles.css" />R.M.Sm.: Sie wurde 1987 aus Sabah erstbeschrieben.<ref name="WCSP" />
Amomum kingii <templatestyles src="Person/styles.css" />Baker: Sie kommt nur in Sikkim vor.<ref name="WCSP" />
Amomum koenigii <templatestyles src="Person/styles.css" />J.F.Gmel. (Syn.: Amomum corynostachyum <templatestyles src="Person/styles.css" />Wall.): Sie kommt in Assam, Bangladesch, Thailand, Myanmar, Laos, Vietnam und in den chinesischen Provinzen Guangxi sowie Yunnan vor.<ref name="WCSP" /><ref name="FoC" />
Amomum kwangsiense <templatestyles src="Person/styles.css" />D.Fang & X.X.Chen:<ref name="WCSP" /> Sie gedeiht in Wäldern in Höhenlagen von 600 bis 700 Metern in den chinesischen Provinzen Guangxi sowie Guizhou. Sie wird als Heilpflanze verwendet.<ref name="FoC" />
Amomum longiligulare <templatestyles src="Person/styles.css" />T.L.Wu: Sie gedeiht in Wäldern in Hainan und von Guangdong bis Thailand, Laos und Vietnam. Sie wird als Heilpflanze angebaut.<ref name="FoC" /><ref name="WCSP" />
Amomum longipetiolatum <templatestyles src="Person/styles.css" />Merr.: Sie gedeiht in Wäldern in Höhenlagen von 400 bis 600 Metern in der chinesischen Provinz Guangxi und im nördlichen Vietnam.<ref name="FoC" /><ref name="WCSP" />
Amomum masticatorium <templatestyles src="Person/styles.css" />Thwaites: Sri Lanka.<ref name="WCSP" />
Amomum maximum <templatestyles src="Person/styles.css" />Roxb.: Sie kommt im tropischen und subtropischen Asien vor.<ref name="WCSP" /> Sie wird als Heilpflanze verwendet.<ref name="FoC" />
Amomum meghalayense <templatestyles src="Person/styles.css" />V.P.Thomas, M.Sabu & Sanoj: Sie wurde 2016 aus Meghalaya in Assam erstbeschrieben.<ref name="WCSP" />
Amomum menglaense <templatestyles src="Person/styles.css" />S.Q.Tong:<ref name="WCSP" />: Sie wurde 1991 erstbeschrieben. Dieser Endemit gedeiht in Wäldern in Höhenlagen von etwa 1800 Metern nur im Kreis Mengla im südlichen Yunnan.<ref name="FoC" />
Amomum mengtzense <templatestyles src="Person/styles.css" />H.T.Tsai & P.S.Chen:<ref name="WCSP" /> Sie kommt im südlichen Yunnan vor.<ref name="FoC" />
Amomum mentawaiense <templatestyles src="Person/styles.css" />A.J.Droop: Sie wurde 2014 aus Sumatra erstbeschrieben.<ref name="WCSP" />
Amomum microcarpum <templatestyles src="Person/styles.css" />C.F.Liang & D.Fang: Dieser Endemit gedeiht in dichten Wäldern in Höhenlagen von 300 bis 500 Metern nur im Kreis Dongxing im südlichen Guangxi und in Laos und Vietnam.<ref name="WCSP" /> Er wird als Heilpflanze verwendet.<ref name="FoC" />
Amomum mizoramense <templatestyles src="Person/styles.css" />M.Sabu, V.P.Thomas & Vanchh.: Sie wurde 2013 aus Mizoram in Assam erstbeschrieben.<ref name="WCSP" />
Amomum muricarpum <templatestyles src="Person/styles.css" />Elmer: Sie kommt auf den Philippinen, in den chinesischen Provinzen Guangdong sowie Guangxi sowie in Laos und Vietnam vor.<ref name="WCSP" /> Sie wird als Heilpflanze verwendet.<ref name="FoC" />
Amomum nemorale <templatestyles src="Person/styles.css" />(Thwaites) Trimen: Sri Lanka.<ref name="WCSP" />
Amomum neoaurantiacum <templatestyles src="Person/styles.css" />T.L.Wu, K.Larsen & Turland (Syn.: Amomum aurantiacum <templatestyles src="Person/styles.css" />H.T.Tsai & S.W.Zhao nom. illeg. non <templatestyles src="Person/styles.css" />Ridl.): Der gültige Name wurde 2000 veröffentlicht.<ref name="WCSP" /> Die Art gedeiht in Wäldern in Höhenlagen von etwa 600 Metern im südlichen Yunnan. Sie wird als Heilpflanze verwendet.<ref name="FoC" />
Amomum newmanii <templatestyles src="Person/styles.css" />M.Sabu & V.P.Thomas: Sie wurde 2012 aus dem indischen Bundesstaat Kerala erstbeschrieben.<ref name="WCSP" />
Amomum nilgiricum <templatestyles src="Person/styles.css" />V.P.Thomas & M.Sabu: Sie wurde 2012 aus dem indischen Bundesstaat Kerala erstbeschrieben.<ref name="WCSP" />
Amomum nimkeyense <templatestyles src="Person/styles.css" />M.Sabu, Hareesh, Tatum & A.K.Das: Sie wurde 2018 aus dem indischen Bundesstaat Arunachal Pradesh erstbeschrieben.
Amomum odontocarpum <templatestyles src="Person/styles.css" />D.Fang: Sie gedeiht in lichten Wäldern in Höhenlagen von etwa 1500 Metern in Guangxi, aber auch in Laos und Vietnam.<ref name="FoC" /><ref name="WCSP" />
Amomum paratsaoko <templatestyles src="Person/styles.css" />S.Q.Tong & Y.M.Xia:<ref name="WCSP" /> Sie wurde 1988 erstbeschrieben. Sie gedeiht in Wäldern in Höhenlagen von etwa 1600 Metern in den chinesischen Provinzen Guangxi, Guizhou sowie Yunnan.<ref name="FoC" />
Amomum pauciflorum <templatestyles src="Person/styles.css" />Baker: Sie kommt in Meghalaya in Assam vor.<ref name="WCSP" />
Amomum petaloideum <templatestyles src="Person/styles.css" />(S.Q.Tong) T.L.Wu (Syn.: Paramomum petaloideum <templatestyles src="Person/styles.css" />S.Q.Tong): Diese Neukombination erfolgte 1997. Dieser Endemit gedeiht in Wäldern in Höhenlagen von 500 bis 600 Metern im Kreis Mengla im südlichen Yunnan und im nordwestlichen Laos.<ref name="FoC" /><ref name="WCSP" />
Amomum pierreanum <templatestyles src="Person/styles.css" />Gagnep.: Thailand und Kambodscha.<ref name="WCSP" />
Amomum plicatum <templatestyles src="Person/styles.css" />Lamxay & M.F.Newman: Sie wurde 2012 aus Laos erstbeschrieben.<ref name="WCSP" />
Amomum prionocarpum <templatestyles src="Person/styles.css" />Lamxay & M.F.Newman: Sie wurde 2012 aus Laos erstbeschrieben.<ref name="WCSP" />
Amomum purpureorubrum <templatestyles src="Person/styles.css" />S.Q.Tong & Y.M.Xia: Sie wurde 1988 erstbeschrieben.<ref name="WCSP" /> Dieser Endemit gedeiht in Wäldern in Höhenlagen von 1600 bis 1700 Metern nur im Kreis Menghai im südwestlichen Yunnan.<ref name="FoC" />
Amomum putrescens <templatestyles src="Person/styles.css" />D.Fang:<ref name="WCSP" /> Dieser Endemit gedeiht in Wäldern in Höhenlagen von etwa 300 Metern nur im Kreis Dongxing im südlichen Guangxi.<ref name="FoC" />
Amomum quadratolaminare <templatestyles src="Person/styles.css" />S.Q.Tong: Sie wurde 1989 erstbeschrieben.<ref name="WCSP" /> Sie gedeiht in Wäldern in Höhenlagen von etwa 800 Metern nur im südlichen Yunnan.<ref name="FoC" />
Amomum repoeense <templatestyles src="Person/styles.css" />Pierre ex Gagnep.: Sie kommt in Kambodscha, Thailand, Laos, Vietnam und im südlichen Yunnan vor.<ref name="WCSP" /><ref name="FoC" />
Amomum riwatchii <templatestyles src="Person/styles.css" />M.Sabu & Hareesh: Sie wurde 2018 aus dem indischen Bundesstaat Arunachal Pradesh erstbeschrieben.
Amomum rubidum <templatestyles src="Person/styles.css" />Lamxay & N.S.Lý: Sie wurde 2012 aus Vietnam erstbeschrieben.<ref name="WCSP" />
Amomum sabuanum <templatestyles src="Person/styles.css" />V.P.Thomas, Nissar & U.Gupta: Sie wurde 2014 aus Sikkim erstbeschrieben.<ref name="WCSP" />
Amomum sahyadricum <templatestyles src="Person/styles.css" />V.P.Thomas & M.Sabu: Sie wurde 2013 aus dem südwestlichen Indien erstbeschrieben.<ref name="WCSP" />
Amomum scarlatinum <templatestyles src="Person/styles.css" />H.T.Tsai & P.S.Chen:<ref name="WCSP" /> Sie gedeiht an feuchten Standorten, Straßenrändern in Höhenlagen von etwa 900 Metern in Yunnan.<ref name="FoC" />
Amomum sericeum <templatestyles src="Person/styles.css" />Roxb.: Sie kommt von Sikkim bis zum südlichen Yunnan, in Thailand, Myanmar, Kambodscha, Laso und Vietnam vor.<ref name="WCSP" /><ref name="FoC" />
Amomum stephanocoleum <templatestyles src="Person/styles.css" />Lamxay & M.F.Newman: Sie wurde 2012 aus Laos erstbeschrieben.<ref name="WCSP" />
Amomum subcapitatum <templatestyles src="Person/styles.css" />Y.M.Xia: Sie wurde 1997 erstbeschrieben. Dieser Endemit gedeiht in Wäldern in Höhenlagen von etwa 900 Metern im Kreis Yingjiang im westlichen Yunnan, aber auch in Thailand, Laos und Vietnam.<ref name="FoC" /><ref name="WCSP" />
Schwarzer Kardamom (Amomum subulatum <templatestyles src="Person/styles.css" />Roxb.): Sie ist vom nördlichen Indien, Bangladesch, Nepal, Assam, Bhutan, Sikkim, Myanmar und Tibet bis in chinesischen Provinzen Guangxi sowie Yunnan verbreitet.<ref name="WCSP" /><ref name="FoC" />
Amomum tenellum <templatestyles src="Person/styles.css" />Lamxay & M.F.Newman: Sie wurde 2012 erstbeschrieben. Sie kommt in Laos und Vietnam vor.<ref name="WCSP" />
Amomum testaceum <templatestyles src="Person/styles.css" />Ridl.: Südliches China bis zur Malaiischen Halbinsel und auf Sabah.<ref name="WCSP" />
Amomum thysanochililum <templatestyles src="Person/styles.css" />S.Q.Tong & Y.M.Xia: Sie wurde 1988 erstbeschrieben.<ref name="WCSP" /> Sie gedeiht in Wäldern in Höhenlagen von etwa 800 Metern nur im südlichen Yunnan.<ref name="FoC" />
Amomum tomrey <templatestyles src="Person/styles.css" />Gagnep.: Sie kommt in zwei Varietäten in Thailand, Kambodscha, Laos und Vietnam vor.<ref name="WCSP" />
Amomum trichostachyum <templatestyles src="Person/styles.css" />Alston: Sri Lanka.<ref name="WCSP" />
Amomum tuberculatum <templatestyles src="Person/styles.css" />D.Fang:<ref name="WCSP" /> Sie gedeiht in Wäldern in Höhenlagen von 1500 bis 1800 Metern in Guangxi.<ref name="FoC" />
Amomum vermanum <templatestyles src="Person/styles.css" />S.Tripathi & V.Prakash: Sie wurde 2000 aus Assam erstbeschrieben.<ref name="WCSP" />
Amomum verrucosum <templatestyles src="Person/styles.css" />S.Q.Tong: Sie wurde 1989 erstbeschrieben.<ref name="WCSP" /> Sie gedeiht in Wäldern in Höhenlagen von etwa 800 Metern im südlichen Yunnan.<ref name="FoC" />
Amomum verum <templatestyles src="Person/styles.css" />Blackw.: Thailand, Kambodscha, Vietnam und Sumatra.<ref name="WCSP" />
Amomum villosum <templatestyles src="Person/styles.css" />Lour.: Es gibt seit 2014 drei Varietäten:<ref name="WCSP" />
Amomum villosum <templatestyles src="Person/styles.css" />Lour. var. villosum (Syn.: Amomum echinosphaera <templatestyles src="Person/styles.css" />K.Schum.): Sie kommt von Bangladesch bis Thailand, Kambodscha, Laos und Vietnam vor<ref name="WCSP" /> und wird in Höhenlagen von 100 bis 600 Metern in den chinesischen Provinzen Fujian, Guangdong, Guangxi sowie Yunnan angebaut.<ref name="FoC" />
Amomum villosum var. xanthioides <templatestyles src="Person/styles.css" />(Wall. ex Baker) T.L.Wu & S.J.Chen: Sie kommt ursprünglich in Myanmar und in den chinesischen Provinzen Guangxi sowie Yunnan vor.<ref name="WCSP" /><ref name="FoC" />
Amomum villosum var. zeylanicum <templatestyles src="Person/styles.css" />Karun. & Yakand.: Sie wurde 2014 aus Sri Lanka erstbeschrieben.<ref name="WCSP" />
Amomum xanthophlebium <templatestyles src="Person/styles.css" />Baker: Malaysia, Sumatra und Sarawak.<ref name="WCSP" />
Amomum yingjiangense <templatestyles src="Person/styles.css" />S.Q.Tong & Y.M.Xia: Sie wurde 1989 erstbeschrieben.<ref name="WCSP" /> Dieser Endemit gedeiht in Wäldern in Höhenlagen von etwa 1700 Metern nur im Kreis Yingjiang im westlichen Yunnan.<ref name="FoC" />
Amomum yunnanense <templatestyles src="Person/styles.css" />S.Q.Tong: Sie wurde 1990 erstbeschrieben.<ref name="WCSP" /> Dieser Endemit gedeiht in Wäldern in Höhenlagen von etwa 1200 Metern nur im Kreis Yingjiang im westlichen Yunnan.<ref name="FoC" />
Nicht mehr zur Gattung Amomum gehört beispielsweise:
Amomum austrosinense <templatestyles src="Person/styles.css" />D.Fang → Alpinia austrosinense <templatestyles src="Person/styles.css" />(D.Fang) P.Zou & Y.S.Ye:<ref name="WCSP" /> Sie gedeiht in Wäldern in Höhenlagen von 700 bis 1000 Metern in den chinesischen Provinzen Guangdong sowie Guangxi. Sie wird als Heilpflanze verwendet.<ref name="FoC" />
Viele Amomum-Arten (Beispiele siehe Artliste oben) und nah verwandte Arten werden in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet.<ref name="FoC" /> Lanxangia tsaoko (früher: Amomum tsaoko) ist eine Nahrungspflanze in China. Schwarzer Kardamom (Amomum subulatum) wird als Gewürz verwendet. In alten heilkundlichen lateinischen Texten steht Amomum<ref>Vgl. Wouter S. van den Berg (Hrsg.): Eene Middelnederlandsche vertaling van het Antidotarium Nicolaï (Ms. 15624–15641, Kon. Bibl. te Brussel) met den latijnschen tekst der eerste gedrukte uitgave van het Antidotarium Nicolaï. Hrsg. von Sophie J. van den Berg, oekhandel en Drukkerij E. J. Brill, Leiden 1917, S. 199.</ref> für Grüner Kardamom (Amomum cardamomum L.) bzw. dessen Früchte, möglicherweise auch für eine Dionysia-Art wie Dionysia diapensiaefolia.<ref>Otto Beßler: Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart. Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 212–213 (zu Pes columbinus und Amomum bzw. arabisch Hamama).</ref>
Quellen
Literatur
Delin Wu, Kai Larsen: Zingiberaceae.: Amomum, S. 347 – textgleich online wie gedrucktes Werk, In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven (Hrsg.): Flora of China. Volume 24: Flagellariaceae through Marantaceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing / St. Louis, 2000, ISBN 0-915279-83-5. (Abschnitt Beschreibung)
<references>
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Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.
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Delin Wu, Kai Larsen: Zingiberaceae.: Amomum, S. 347 – textgleich online wie gedrucktes Werk, In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven (Hrsg.): Flora of China. Volume 24: Flagellariaceae through Marantaceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing / St. Louis, 2000, ISBN 0-915279-83-5.
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