Isorhamnetin
| Strukturformel | ||||||||||||||||||||||
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| Strukturformel von Isorhamnetin | ||||||||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Name | Isorhamnetin | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C16H12O7 | |||||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
beiges Pulver<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref> | |||||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 316,26 g·mol−1 | |||||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
200 °C<ref name="Sigma" /> | |||||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
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| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||||||||
Isorhamnetin ist ein sekundärer Pflanzenstoff aus der Untergruppe der Flavonole innerhalb der Stoffgruppe der Flavonoide.
Vorkommen
Glycoside dieser Substanz mit variierender Zuckerkomponente finden sich in Birnen, Mandeln oder in verschiedenen Rosenapfelgewächsen sowie Pfeifenblumen. Nachweise erfolgten auch in Pollen von Kürbissen und Mais. In der Pflanze Breitblättrigem Rohrkolben, die in der asiatischen Volksmedizin genutzt wird, war die Substanz eine der nachgewiesenen Verbindungen. Ein Nachweis in der neuseeländischen Pflanze Carmichaelia belegt das weltweite Vorkommen dieser Substanz.<ref name="Tod F. Stuessy, Mikio Ono">Tod F. Stuessy, Mikio Ono: Evolution and Speciation of Island Plants. Cambridge University Press, 2007, ISBN 978-0-521-04832-3, S. 261 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Im menschlichen Verdauungstrakt wird Quercetin mittels Methylierung durch Mikroorganismen unter anderem in Isorhamnetin umgewandelt.<ref>Marcel Karabin, Tereza Hudcova, Lukas Jelinek, Pavel Dostalek: Biotransformations and biological activities of hop flavonoids. In: Biotechnology Advances. Band 33, Nr. 6, November 2015, S. 1063–1090, doi:10.1016/j.biotechadv.2015.02.009.</ref>
Metabolismus
Nach Fruchtverzehr wurde Isorhamnetin im Blutplasma nachgewiesen. Glycosidasen spalten in der Leber die Zuckerkomponente ab und die Substanz wird dann mit dem Urin ausgeschieden.<ref name="Tod F. Stuessy, Mikio Ono" />
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
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- Stoff mit Verdacht auf krebserzeugende Wirkung
- Wikipedia:Verwendet aufgehobene P-Sätze
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- Flavonol
- Resorcin
- Methoxyphenol
- Enol
- Sekundärer Pflanzenstoff
- Natürliches Polyphenol