Steinbach (Lebach)
Steinbach Stadt Lebach
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1571)&title=Steinbach 49° 28′ N, 6° 58′ O
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| Einwohner: | 1571 (30. Nov. 2024)<ref>[1] auf lebach.de</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1974 | |||||
| Postleitzahl: | 66822 | |||||
| Vorwahl: | 06888 | |||||
Lage von Steinbach im Saarland
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Steinbach ist ein Stadtteil von Lebach im Landkreis Saarlouis im Saarland. Bis Ende 1973 war Steinbach eine eigenständige Gemeinde.
Geografie
Lage
Steinbach liegt im Saar-Nahe-Bergland etwa 10 km von der geografischen Mitte des Saarlandes entfernt. Die auch zum Naturpark Saar-Hunsrück gehörende flachwellige Landschaft in der Steinbach liegt, ist umgeben von Bergen, die zu den höchsten im Saarland gehören. Dazu zählt u. a. der nordöstlich gelegene 569 Meter hohe Schaumberg.<ref name="info">Historisches Auf: www.lebach-steinbach.de, abgerufen am 1. April 2014</ref>
Steinbach grenzt im Osten an die Gemarkung Tholey, im Norden an Dörsdorf, im Westen an Gresaubach und im Süden an Thalexweiler.<ref name="info" />
Geschichte
Erste Siedlungsspuren im Steinbacher Bann belegten archäologische Funde. So fand man u. a. Bronzeringe, Steinbeile, Gräber aus der Latènezeit (5.–1. Jahrhundert v. Chr.), sowie Münzen.<ref name="info" />
Das heutige Steinbach entstand ursprünglich zwischen dem 9. und 13. Jahrhundert aus den zwei Dörfern Ober- und Niedersteinbach. Steynback inferior und Steynback superior gehörten bereits um das Jahr 1000, zusammen mit Dessdorf (Dörsdorf) und Aspach (Aschbach), zur Pfarrei Echeswyler (Thalexweiler). Politisch gehörte die Pfarrei zum Herzogtum Lothringen im Oberamt Schaumburg. Die Zugehörigkeit zu Lothringen dauerte bis zur Französischen Revolution an. In dieser Zeit fand auch der Zusammenschluss der beiden Dörfer Ober- und Niedersteinbach zu einer Gemeinde statt, die im Jahr 1789 von 49 Familien bewohnt wurde und 244 Einwohner hatte.<ref name="info" /> Sie war bis 1814 dem Kanton Tholey zugeordnet, im Département Moselle.
An einigen Stellen im Gemeindegebiet wurde früher nach Eisenerz gegraben, das in Bettingen (heute Schmelz) weiterverarbeitet wurde. Geologisch gehörten die Erzgruben von Steinbach zum Südflügel der sogenannten Rotliegenden Mulde.<ref name="info" />
Im Rahmen der saarländischen Gebiets- und Verwaltungsreform wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Steinbach über Lebach, die dem Landkreis Ottweiler angehörte, der Gemeinde Lebach zugeordnet.<ref></ref>
Religion
Die Katholiken von Steinbach gehören zur Pfarrgemeinde Steinbach-Dörsdorf im Dekanat Dillingen des Bistums Trier.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Internetseite der Pfarrgemeinde Steinbach-Dörsdorf ( des Vorlage:IconExternal vom 18. Juni 2012 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Abgerufen am 1. April 2014</ref><ref>Pfarrgemeinden Auf: www.dekanat-dillingen.de, abgerufen am 1. April 2014</ref> Für die Protestanten ist die Kirchengemeinde Lebach-Schmelz im Kirchenkreis Saar-West der Evangelischen Kirche im Rheinland zuständig.<ref>Kirchenkreise der Evangelischen Kirche im Rheinland Auf: www.ekir.de, abgerufen am 1. April 2014</ref><ref>Kirchengemeinden Auf: www.evks-data.de (Evangelisch im Saarland), abgerufen am 1. April 2014</ref>
Politik
Die Sitzverteilung im Ortsrat nach der Kommunalwahl vom 9. Juni 2024 lautet wie folgt:
(Stand: Juni 2024)<ref>Stadt Lebach: Stadt Lebach - Der grüne Mittelpunkt - Steinbach. Abgerufen am 4. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Ortsvorsteher ist Jörg Wilbois (SPD).<ref>Stadt Lebach: Stadt Lebach - Der grüne Mittelpunkt - Ortsvorsteher. Abgerufen am 4. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Wappen
Die Beschreibung des Wappens lautet:<ref>Das Steinbacher Wappen Auf: www.lebach-steinbach.de, abgerufen am 1. April 2014</ref>
Geviert im Wellenschnitt: oben rechts in Rot zwei gekreuzte silberne Spitzhacken, oben links in Gold ein roter Doppelhaken, unten rechts in Silber ein durchgehendes rotes Kreuz, unten links in Rot ein goldenes Doppelkreuz.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
In Steinbach bzw. auf der Gemarkung Steinbach befinden sich zwei Bauwerke, die in der Denkmalliste des Saarlandes als Einzeldenkmale aufgeführt sind:<ref name="denkmal"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Denkmalliste des Saarlandes, Teildenkmalliste Landkreis Saarlouis ( des Vorlage:IconExternal vom 7. April 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF), abgerufen am 1. April 2014</ref> Die katholische Pfarrkirche St. Aloysius, errichtet nach Plänen von Julius Wirtz in den Jahren 1912 bis 1913, und die katholische Marienkapelle am Berg Höchsten. Die Kapelle, auch Waldkapelle genannt, wurde 1928/29 erbaut und ist Anziehungspunkt für zahlreiche Gäste.<ref name="info" />
Grünflächen und Naherholung
Steinbach verfügt über ein Naherholungsgebiet mit Weiheranlage. Dort befinden sich auch Trimmgeräte für Senioren.<ref name="kb">Kurzbeschreibung Auf: www.lebach-steinbach.de, abgerufen am 1. April 2014</ref>
Der in eine Hügellandschaft eingebettete Ort ist umgeben von einigen mittleren Erhebungen, die teilweise von Waldflächen bedeckt sind. Durch diese Landschaft führen einige Wanderwege, die von Steinbach ausgehen und sowohl um den Ort herum als auch zu weiteren Wanderwegen der umliegenden Nachbarorte führen.<ref>Wanderwege Auf: www.lebach-steinbach.de, abgerufen am 1. April 2014</ref>
Wirtschaft und Infrastruktur
Steinbach hat eine Kultur- und Sporthalle,<ref name="kb" /> einen Kindergarten und eine Grundschule.<ref name="kb" />
Über eine in der Nähe von Steinbach gelegene Anschlussstelle ist die Bundesautobahn 1 von Saarbrücken nach Trier/Koblenz zu erreichen.<ref name="info" /> Die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr erfolgt durch die Buslinien 469, 473 und 610 der DB-Regio-Tochter Saar-Pfalz-Bus GmbH.
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Aschbach | Dörsdorf | Eidenborn | Falscheid | Gresaubach | Knorscheid | Landsweiler | Lebach | Niedersaubach | Steinbach | Thalexweiler
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- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Saarlouis)
- Gemeindeauflösung 1974