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Naturpark Saar-Hunsrück

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Karte Naturpark Saar-Hunsrück.png
Lage des Naturparks Saar-Hunsrück
Datei:Idarkopf01.jpg
Idarkopf im Naturpark Saar-Hunsrück
Datei:Saarschleife.jpg
Blick von der Cloef auf die Saarschleife
Datei:Ringwall von Otzenhausen.jpg
Ringwall von Otzenhausen
Datei:Roesterkopf.jpg
Rösterkopf bei Reinsfeld
Datei:Blick-vom-erbeskopf.jpg
Blick vom Erbeskopf
Datei:Talsperre-nonnweiler.jpg
Primstalsperre

Der Naturpark Saar-Hunsrück ist im Jahr 1980 eingerichteter Naturpark und umfasst in Rheinland-Pfalz und im Saarland eine Fläche von 2055 km², davon entfallen 101 km² auf den neuen Nationalpark Hunsrück-Hochwald. Träger ist der Verein „Naturpark Saar-Hunsrück e. V.“ mit Sitz in der Stadt Hermeskeil.<ref>Satzung des Vereins „Naturpark Saar-Hunsrück e. V.“</ref>

Informationszentren:

  1. Hermeskeil (Triererstraße)
  2. Weiskirchen (Wild- und Wanderpark Weiskirchen)
  3. Bauernhausmuseum „Haus Saargau“ in Gisingen (Wallerfangen)
  4. Naturpark-Infostelle im Nationalpark-Tor Erbeskopf
  5. Naturpark-Infostelle und Nationalpark-Tor Wildenburg
  6. Cloef-Atrium in Orscholz
  7. Freizeitzentrum Finkenrech bei Dirmingen
  8. Birkenfeld (Landesmuseum Birkenfeld)
  9. Schaumbergturm bei Tholey

Städte und Gemeinden

Im saarländischen Teil des Naturparks liegen mit ihrem gesamten Stadt- bzw. Gemeindegebiet die Städte und Gemeinden Perl, Mettlach, Losheim am See, Merzig, Weiskirchen, Wadern, Beckingen, Rehlingen-Siersburg, Wallerfangen, Nonnweiler, Tholey, Nohfelden, Oberthal, Namborn, St. Wendel und Freisen. Weiterhin die Stadt Lebach mit den Stadtteilen Dörsdorf und Steinbach, die Gemeinde Schmelz mit den Ortsteilen Dorf, Limbach und Michelbach sowie die Gemeinde Eppelborn mit dem Ortsteil Dirmingen.<ref name="saar">Saarländische Verordnung über den „Naturpark Saar-Hunsrück“ vom 1. März 2007</ref>

In Rheinland-Pfalz sind es Gebietsteile der Verbandsgemeinden Saarburg-Kell, Konz, Ruwer, Hermeskeil (Landkreis Trier-Saarburg), Thalfang, Bernkastel-Kues (Landkreis Bernkastel-Wittlich), Kirchberg/Hunsrück (Rhein-Hunsrück-Kreis), Herrstein-Rhaunen, Birkenfeld und Baumholder (Landkreis Birkenfeld) und Gebietsteile der verbandsfreien Gemeinde Morbach (Landkreis Bernkastel-Wittlich) sowie der großen kreisangehörigen Stadt Idar-Oberstein (Landkreis Birkenfeld).<ref name="rlp">Rheinland-pfälzische Landesverordnung über den „Naturpark Saar-Hunsrück“ vom 14. Februar 1980</ref>

Kernzonen

Im rheinland-pfälzischen Teil sind sieben Kernzonen festgelegt, für die erweiterte Schutzbestimmungen gelten:<ref name="rlp" />

Gewässer

Berge

Zu den Bergen und Erhebungen im Naturpark Saar-Hunsrück gehören – sortiert nach Höhe in Meter (m) über Normalnull (NN; wenn nicht anders genannt laut <ref name="DE-RP_LANDIS-Karte">Kartendienst des Landschaftsinformationssystems der Naturschutzverwaltung Rheinland-Pfalz (LANIS-Karte) (Hinweise)</ref>):

Schutzzweck

Datei:20150523 Naturpark Saar-Hunsrück Irsch Traktor Baum Greifvogel IMG 4554 by sebaso.jpg
Bei Irsch

Die beiden Länder haben, jeweils für ihren Teil, unterschiedliche Schwerpunkte hinsichtlich des Schutzzwecks formuliert.

Saarland: „Im Naturpark soll die zur Erholung der Bevölkerung und für naturverbundenen Tourismus hervorragend geeignete Mittelgebirgslandschaft mit ihren die Landschaft prägenden Merkmalen, wie ausgedehnte Laubmischwälder, vielfältig strukturierte Agrarlandschaften mit Grünland in den Auen, naturnahen Bachläufen und lebendigen Dörfern und Siedlungen erhalten, gepflegt und entwickelt werden.“<ref name="saar" />

Rheinland-Pfalz: „Schutzzweck für den gesamten Naturpark ist die Erhaltung der landschaftlichen Eigenart, Schönheit und des für Langzeit- und Kurzurlaub besonderen Erholungswertes des südwestlichen Hunsrücks und des Saartales mit den begleitenden Höhenzügen von der Landesgrenze bis Kanzem.“ Zusätzlicher Schutzzweck für die sieben Kernzonen in Rheinland-Pfalz ist es, eine Erholung in der Stille zu ermöglichen.<ref name="rlp" />

Saar-Hunsrück-Steig

Ein Projekt des Naturparks ist der 410 km lange Premiumwanderweg Saar-Hunsrück-Steig von Perl an der Grenze zu Luxemburg über Mettlach, Weiskirchen und die Römerstadt Trier zur Primstalsperre, weiter zum Erbeskopf, dem Ringwall von Otzenhausen, zum Wildenburger Kopf über Idar-Oberstein bis nach Boppard am Rhein.

Literatur

  • Hans-Martin Braun und Carsten Braun: Naturpark Saar-Hunsrück – Stille Schönheit. Tecklenborg Verlag, Steinfurt, 2002, ISBN 3-934427-25-1.

Weitere Bilder

Siehe auch

Weblinks

Commons: Naturpark Saar-Hunsrück – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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