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Labarai

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Labarai
Daten
Fläche 84,91 km²<ref name="Cen2015">Direcção-Geral de Estatística: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Volkszählung von 2015 (Memento vom 23. September 2019 im Internet Archive).</ref>
Einwohnerzahl 3.001 (2022)<ref name="Cen2022">Institutu Nasionál Estatístika Timor-Leste: Final Main Report Census 2022, abgerufen am 18. Mai 2022.</ref>
Chefe de Suco Mouzinho Amaral
(Wahl 2016)
Aldeias Einwohner (2015)<ref name="Cen2015" />
Bonuc 535
Holba 822
Meop 921
Mucbelis 605
Roec 392
Holbelis (Osttimor)
Holbelis (Osttimor)
Holbelis
Koordinaten: 9° 18′ S, 125° 17′ O
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Labarai (Labarat) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Suai (Gemeinde Cova Lima).

Geographie

Labarai
Orte Position<ref name="Statistik"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Atlanten der zwölf Gemeinden und der Sonderverwaltungsregion Osttimors, Stand 2019 (Memento vom 17. Januar 2021 im Internet Archive) (Direcção-Geral de Estatística DGE).</ref> Höhe
Dais 9° 17′ 6″ S, 125° 18′ 55″ O
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22 m
Holba 9° 15′ 58″ S, 125° 19′ 34″ O
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79 m
Holbelis 9° 18′ 5″ S, 125° 17′ 23″ O
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22 m
Meop 9° 15′ 59″ S, 125° 19′ 36″ O
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79 m
Datei:2020-08-02 Antonino Armindo am Flughafen Suai.jpg
Der Flughafen Suai

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Labarai eine Fläche von 80,22 km².<ref name=Census2010-2><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Memento des Vorlage:IconExternal vom 5. Januar 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dne.mof.gov.tl (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)</ref> Nun sind es 84,91 km².<ref name="Cen2015" /> Der Suco bildet das Zentrum des Verwaltungsamts Suai und reicht von dessen Nordgrenze bis zur Timorsee im Süden. Östlich liegt der Suco Beco, südwestlich Camenaça. Im Westen liegt das Verwaltungsamt Maucatar mit seinen Sucos Belecasac, Ogues und Matai. Nördlich befindet sich das Verwaltungsamt Lolotoe der Gemeinde Bobonaro, mit seinen Sucos Opa und Lupal. Der in Labarai entspringende Fluss Nabuk bildet auf weiter Strecke die Grenze zu Matai, an der Südgrenze zu Camenaça fließt der Karautun. Beide bilden später zusammen den Fluss Camenaça. Zu Beco bildet größtenteils der Foura die Grenze. Der Raiketan kommt aus Bobonaro und folgt zunächst der Grenze von Labarai zu Belecasac, durchquert Labarai an einer schmalen Stelle und bildet dann die Nordostgrenze Camenaças zu Labarai.<ref name="GIS"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)</ref> Ein Berg im Nordwesten ist der Pego (453 m, !490.7880535625.2606725Lage

 {{#coordinates:−9,211947|125,260672|
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  }}).<ref name="PV">PeakVisor: Foho Gelapor, abgerufen am 18. Juni 2025.</ref>

Aus Camenaça kommt die südliche Küstenstraße, eine der wichtigsten Verkehrswege des Landes. Sie führt über zwei Brücken über die Flüsse Karautun und Nabuk, durchquert die Orte Sanfuc (Sanfuk) (Suco Camenaça) und Dais (Suco Labarai) und geht nach der Brücke über den Raiketan weiter durch den Suco Labarai, vorbei an den Orten Holba und Meop, bis sie schließlich über die Brücke über den Foura weiter in den Suco Beco führt.<ref name="GIS"/>

Am Westufer des Nabuks, nahe Sanfuc, liegt das Dorf Holbelis, das manchmal auch nach dem Suco Labarai genannt wird.<ref name="GIS"/> Hier gibt es eine große Höhle, in der Fledermäuse und Affen leben. Früher wurde hier die alte animistische Religion praktiziert. Von der Verehrung von Göttern und Geistern zeugen Gravuren in den Felsen am Eingang der Höhle. Außerdem gibt es hier einige traditionelle Häuser.<ref name="DDP"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Cova Lima District Development Plan 2002/2003 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 14. Oktober 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.estatal.gov.tl (englisch; PDF-Datei; 2,24 MB)</ref>

Grundschulen gibt es in Holbelis (Escola Primaria Labarai),<ref name=Poll>Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB)</ref> Dais und Holba/Meop, wo sich auch ein Hubschrauberlandeplatz für Notfälle befindet.<ref name="UNMIT"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 3. Dezember 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/unmit.unmissions.org (PDF; 449 kB)</ref> Westlich von Holbelis liegt der Flughafen von Suai.<ref name=FR>Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor</ref>

Im Suco befinden sich die fünf Aldeias Bonuc (Bonuk), Holba, Meop, Mucbelis und Roec.<ref name=JdR><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (Portugiesisch; PDF; 323 kB)</ref>

Einwohner

Im Suco leben 3.001 Einwohner (2022), davon sind 1.560 Männer und 1.441 Frauen. Im Suco gibt es 606 Haushalte.<ref name="Cen2022" /> Über 90 % der Einwohner geben Bunak als ihre Muttersprache an. Über 5 % sprechen Tetum Terik und eine kleine Minderheit Tetum Prasa.<ref>Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Labarai (tetum; PDF; 8,3 MB)</ref>

Der Politiker Adriano do Nascimento wurde 1970 in Holbelis geboren.<ref name="PD">Profil von Adriano do Nascimento auf der Webseite der Partido Democrático. Abgerufen am 22. Januar 2016.</ref>

Geschichte

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Die Bunak-Siedlungen von Suai bis Zumalai wurden erst in jüngerer Zeit gegründet. Die Region war davor unbewohnt. Diese Neugründungen haben noch Beziehungen mit ihren Herkunftsorten. Einige Orte entstanden vor einigen Generationen. Andere Siedlungen existieren erst seit der indonesischen Besatzungszeit, als komplette Dörfer aus dem Norden entlang der südlichen Küstenstraße um Zumalai neu angesiedelt wurden.<ref name="ASI177">Antoinette Schapper: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Finding Bunaq: The homeland and expansion of the Bunaq in central Timor (Memento des Vorlage:IconExternal vom 24. Oktober 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/epress.anu.edu.au, S. 177, in: Andrew McWilliam, Elizabeth G. Traube: Land and Life in Timor-Leste: Ethnographic Essays, 2011</ref>

Im Suco Labarai entstand 1976 eine base de apoio, in der von der FRETILIN Flüchtlinge vor der indonesischen Invasion angesiedelt wurden. Die Basis wurde später von den indonesischen Truppen zerstört.<ref name="CAVR7.3"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Chapter 7.3 Forced Displacement and Famine“ (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. November 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cavr-timorleste.org (PDF; 1,3 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)</ref>

Im Umfeld des Unabhängigkeitsreferendums in Osttimor 1999 kam es auch in Labarai zu Gewalttaten. In Dais wurde eine Gruppe von Studenten der Nationaluniversität Osttimors (UNTIM) am 13. April 1999 von der pro-indonesischen Miliz Mahidi überfallen. Der Student João da Silva Ximenes wurde erschlagen. Der Student und Unabhängigkeitsaktivist Bernardino Simão wurde nach Zumalai verschleppt und verschwand später.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />07.2 Unlawful Killings and Enforced Disappearances (Memento des Vorlage:IconExternal vom 25. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cavr-timorleste.org (PDF; 2,5 MB) aus dem Abschlussbericht „Chega!“ der CAVR (englisch)</ref>

Politik

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Oscar Amaral zum Chefe de Suco gewählt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> Bei den Wahlen 2009 gewann Agapito Moniz<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> und 2016 Mouzinho Amaral.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lista Naran Xefe Suku Eleito 2016, 2. Dezember 2016. (Memento vom 14. August 2021 im Internet Archive)</ref>

Weblinks

Commons: Labarai – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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Die administrativen Grenzen innerhalb Osttimors haben sich 2015 geändert. Dieser Artikel muss daher geprüft und gegebenenfalls aktualisiert werden. Siehe Neue administrative Grenzen.

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