Trettendorf
Trettendorf Markt Roßtal
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(41)&title=Trettendorf 49° 23′ N, 10° 53′ O
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| Höhe: | 393 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 41 (1. Jan. 2023)<ref name="Einwohnerzahlen">Einwohnerzahlen. In: rosstal.de. Abgerufen am 12. Juli 2023.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 90574 | |||||
| Vorwahl: | 09127 | |||||
Trettendorf (fränkisch: Dredn-doaf<ref>W. Wiessner: Stadt und Landkreis Fürth, S. 96. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „dredndoʳf“.</ref>) ist ein Gemeindeteil des Marktes Roßtal im Landkreis Fürth (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Trettendorf liegt in der Gemarkung Weitersdorf.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 8. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Unmittelbar südlich des Dorfs entspringt der Mühlbach (im Unterlauf Schwallbach genannt), einem linken Zufluss der Schwabach. 0,5 km westlich des Ortes liegen die Waldgebiete Der Alte Schlag und Mondschein, im Norden grenzen die Stückäcker an, im Süden erhebt sich der Pfaffenberg. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Roßtal (1,8 km nördlich) bzw. zu einer Gemeindeverbindungsstraße (0,5 km östlich), die nach Wimpashof (0,3 km nördlich) bzw. zur Bundesstraße 14 verläuft (0,7 km südöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 16. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde um 1430 als „Trettendorff“ erstmals urkundlich erwähnt. Bestimmungswort des Ortsnamens ist wahrscheinlich das mittelhochdeutsche Wort „trat“ (= Brachland, Viehweide).<ref>W. Wiessner: Stadt und Landkreis Fürth, S. 96.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Trettendorf 6 Anwesen. Das Hochgericht und die Dorf- und Gemeindeherrschaft übte das brandenburg-ansbachische Richteramt Roßtal aus. Grundherren waren das Gotteshaus Roßtal (1 Hof), die Reichsstadt Nürnberg: Landesalmosenamt (2 Halbhöfe), Landesalmosenamt und St.-Klara-Amt (1 Halbhof) und der Nürnberger Eigenherr von Pömer (1 Halbhof, 1 Gütlein).<ref name="H177">H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 177.</ref> Im Jahre 1802 gab es vier Anwesen, von denen einer ansbachisch und drei nürnbergisch waren.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 4, Sp. 576.</ref>
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Cadolzburg. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Trettendorf dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Buchschwabach und der im selben Jahr gegründeten Ruralgemeinde Weitersdorf zugeordnet.<ref>H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 235.</ref>
Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde Trettendorf am 1. Mai 1978 nach Roßtal eingemeindet.<ref>Roßtal > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 16. Mai 2025.</ref>
Baudenkmäler
In Trettendorf gibt es drei Baudenkmäler:<ref>Denkmalliste für Roßtal (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Am Alten Schlag 3: Fachwerkscheune
- Am Alten Schlag: Scheune und Wirtschaftsgebäude
- Trettendorfer Hauptstr. 5: Wohnstallhaus mit Scheune
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Einwohnerentwicklung
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Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Laurentius (Roßtal) gepfarrt.<ref name="H177"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Christkönig (Roßtal) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/><ref>Pfarrei Roßtal. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 22. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Trettendorf. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 576 (Digitalisat).
- August Gebeßler: Stadt und Landkreis Fürth (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 18). Deutscher Kunstverlag, München 1963, DNB 451450957, S. 161.
- Hanns Hubert Hofmann: Nürnberg-Fürth (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 4). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1954, DNB 452071224, S. 177 (Digitalisat). Vorlage:Hofmann Nürnberg-Fürth 1954 Zusätzliche Quelle
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Vorlage:Wiessner Stadt- und Landkreis Fürth
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Trettendorf in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Trettendorf im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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Buchschwabach | Buttendorf | Clarsbach | Defersdorf | Großweismannsdorf | Herboldshof | Kastenreuth | Kernmühle | Kleinweismannsdorf | Neuses | Oedenreuth | Raitersaich | Roßtal | Stöckach | Trettendorf | Weitersdorf | Wimpashof