Herboldshof (Roßtal)
Herboldshof Markt Roßtal
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(8)&title=Herboldshof 49° 25′ N, 10° 51′ O
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| Höhe: | 315 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 8 (1. Jan. 2023)<ref name="Einwohnerzahlen">Einwohnerzahlen. In: rosstal.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Juni 2023; abgerufen am 12. Juli 2023. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 90574 | |||||
| Vorwahl: | 09127 | |||||
Herboldshof (fränkisch: Heameds-huhf<ref>W. Wiessner: Stadt und Landkreis Fürth, S. 52. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „heʳmedshūf“.</ref>) ist ein Gemeindeteil des Marktes Roßtal im Landkreis Fürth (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Herboldshof liegt in der Gemarkung Weinzierlein.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 8. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Die Einöde liegt am Südufer der Bibert. Im Süden grenzt der Buttendorfer Wald an. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt die Kreisstraße FÜ 15 kreuzend nach Neuses (0,8 km östlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 16. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1413 als „Herwoltzhoff“ erstmals urkundlich erwähnt. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist Herbolt, der Personenname des Siedlungsgründers.<ref>W. Wiessner: Stadt und Landkreis Fürth, S. 52.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Herboldshof zur Realgemeinde Neuses. Der Hof hatte den Nürnberger Eigenherrn von Muffel als Grundherrn.<ref name="H125">H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 125.</ref> Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Ansbach erhielt Herboldshof die Hausnummer 16 des Ortes Neuses.
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Cadolzburg. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Herboldshof dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Weinzierlein und der im selben Jahr gegründeten Ruralgemeinde Weinzierlein zugeordnet.<ref>H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 234 f.</ref>
Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde Herboldshof am 1. Mai 1978 nach Roßtal eingemeindet.<ref>Roßtal > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 14. Mai 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
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Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Laurentius (Roßtal) gepfarrt.<ref name="H125"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Christkönig (Roßtal) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/><ref>Pfarrei Roßtal. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 22. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Herboldshof. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 594 (Digitalisat).
- Hanns Hubert Hofmann: Nürnberg-Fürth (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 4). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1954, DNB 452071224, S. 125 (Digitalisat). Vorlage:Hofmann Nürnberg-Fürth 1954 Zusätzliche Quelle
- Vorlage:Wiessner Stadt- und Landkreis Fürth
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Herboldshof in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Herboldshof im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Buchschwabach | Buttendorf | Clarsbach | Defersdorf | Großweismannsdorf | Herboldshof | Kastenreuth | Kernmühle | Kleinweismannsdorf | Neuses | Oedenreuth | Raitersaich | Roßtal | Stöckach | Trettendorf | Weitersdorf | Wimpashof