Adobe Inc.
| Adobe Inc.<ref name="Name">Adobe namechange. In: sec.gov. 8. Oktober 2018, abgerufen am 25. April 2019.</ref>
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| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Adobe Corporate wordmark.svg | |
| Rechtsform | Corporation |
| ISIN | US00724F1012 |
| Gründung | 1982 |
| Sitz | San José, Kalifornien, Datei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten |
| Leitung | Shantanu Narayen (Chairman, Präsident und CEO)<ref>Adobe Executive Profiles. Abgerufen am 13. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
| Mitarbeiterzahl | 30.000 (2025)<ref name="10K2025">Adobe U.S. SEC Form 10-K (2025). (PDF) 31. Dezember 2025, abgerufen am 2. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
| Umsatz | 23,77 Milliarden USD (GJ 2025)<ref name="10K2025" /> (18,4 Mrd. EUR) |
| Branche | Softwarehersteller |
| Website | adobe.com |
| Stand: 31. Dezember 2025 | |
Adobe Inc. [<templatestyles src="IPA/styles.css" />] (bis Oktober 2018 Adobe Systems Inc.)<ref name="Name" /> ist ein US-amerikanisches Softwareunternehmen, registriert im Bundesstaat Delaware. Es wurde 1982 von John Warnock und Charles Geschke, den Erfindern der Seitenbeschreibungssprache PostScript, gegründet. Der Name Adobe (spanisch und englisch „Lehmziegel“) leitet sich von einem Bach namens Adobe Creek ab, der hinter Warnocks Haus im kalifornischen Los Altos verläuft.
In den Forbes Global 2000 der weltweit größten börsennotierten Unternehmen belegt Adobe Platz 297 (Stand: 2021). Das Unternehmen kam Mitte 2021 auf einen Börsenwert von ca. 318 Mrd. US-Dollar.<ref>Adobe (ADBE). Abgerufen am 3. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Geschichte
John Warnock und Charles Geschke waren Kollegen und forschende Angestellte bei Xerox PARC. Sie erfanden dort eine Seitenbeschreibungssprache. Da Xerox nicht gewillt war diese zu vermarkten, gründeten beide im Dezember 1982 Adobe und vermarkteten Interpress mit kleineren Änderungen unter dem Namen PostScript.<ref>Charles Geschke. In: National Science and Technology Medals Foundation. Abgerufen am 31. Oktober 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
PostScript erlaubt es, mit verhältnismäßig geringem Datenaufkommen Dokumente für die Druckvorstufe exakt und reproduzierbar zu beschreiben. Die Dateien sind im Gegensatz zu Druckersprachen hardwareunabhängig, können in andere Dokumente eingebunden werden (EPS), sind jedoch als letzte Stufe der Produktionskette nur bedingt bearbeitbar. Postscript wurde durch PDF ersetzt.
2009 beschäftigte Adobe etwa 8.660 Angestellte und hatte einen Jahresumsatz von ungefähr 2,9 Milliarden US-Dollar. Im selben Jahr legte Adobe ein öffentliches Übernahmeangebot für den Internetanalyse-Spezialisten Omniture im Volumen von 1,8 Mrd. US-Dollar vor.<ref>Adobe kauft Web-Spezialisten Omniture. In: börsenNEWS. 16. September 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Dezember 2012; abgerufen am 10. Januar 2013. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Unbekannte Täter haben einer Mitteilung von Adobe Systems am 3. Oktober 2013 zufolge den Quellcode von Adobe Acrobat, Adobe ColdFusion, möglichen anderen Programmen und Kreditkartendaten von 2,9 Mio. Kunden gestohlen.<ref>Important Customer Security Announcement (Adobe Featured Blogs). 6. Oktober 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Oktober 2013; abgerufen am 22. Oktober 2022. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref>Einbruch bei Adobe: Millionen Kundendaten sowie Sourcecode von ColdFusion und Acrobat geklaut, Heise online</ref>
Im September 2022 kündigte Adobe an, das webbasierte Design-Werkzeug Figma für 20 Mrd. Dollar übernehmen zu wollen.<ref>Milliardendeal: Software-Schmiede Adobe kauft Web-Designer Figma. In: handelsblatt.com. 15. September 2022, abgerufen am 15. September 2022.</ref> Im November 2025 gab Adobe Inc. bekannt, dass es eine Vereinbarung zur Übernahme der Digitalmarketingplattform Semrush für 1,9 Milliarden Dollar getroffen hat.<ref>Emma Roth: Adobe to acquire digital marketing platform Semrush for $1.9 billion. 19. November 2025, abgerufen am 8. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im März 2026 gab Adobe bekannt, dass Shantanu Narayen nach 18 Jahren von seinem Amt als CEO zurücktreten werde. Es wurde erwartet, dass Narayen bis zur Ernennung eines neuen CEO im Amt bleiben und weiterhin den Vorsitz führen würde. Adobe stand, ebenso wie andere Softwareunternehmen, im Fokus der Anleger, da Bedenken hinsichtlich des Geschäftsmodells durch die rasante Entwicklung von künstlicher Intelligenz aufkamen.<ref>Jordan Novet: Adobe CEO Shantanu Narayen says he will step down after company installs successor. 12. März 2026, abgerufen am 8. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Geschäftszahlen
| Jahr | Umsatz in Mio. US-$ |
Gewinn in Mio. US-$ |
Preis je Aktie in US-$ |
Angestellte |
|---|---|---|---|---|
| 2005 | 1.966 | 603 | 30,77 | 5.734 |
| 2006 | 2.575 | 506 | 35,60 | |
| 2007 | 3.158 | 724 | 41,97 | |
| 2008 | 3.580 | 872 | 35,33 | |
| 2009 | 2.946 | 387 | 28,63 | 8.660 |
| 2010 | 3.800 | 775 | 31,21 | |
| 2011 | 4.216 | 833 | 30,12 | |
| 2012 | 4.404 | 833 | 32,67 | |
| 2013 | 4.055 | 290 | 46,80 | 11.847 |
| 2014 | 4.147 | 268 | 67,45 | 12.499 |
| 2015 | 4.796 | 630 | 80,97 | 13.893 |
| 2016 | 5.854 | 1.169 | 97,32 | 15.706 |
| 2017 | 7.302 | 1.694 | 144,00 | 17.973 |
| 2018 | 9.030 | 2.590 | 235,04 | 21.357 |
| 2019 | 11.171 | 2.951 | 279,32 | 22.634 |
| 2020 | 12.868 | 5.260 | 415,97 | 22.516 |
| 2021 | 15.785 | 4.822 | 560,61 | 25.988 |
| 2022 | 17.606 | 4.756 | 396,12 | 29.239 |
| 2023 | 19.409 | 5.428 | 465,60 | 29.945 |
Produkte
Zu den weiteren Produkten gehört seit dem 3. Dezember 2005 die ganze Programmpalette des Unternehmens Macromedia (Flash, Shockwave, Dreamweaver, Director). Adobe kaufte am 18. April 2005 das Unternehmen Macromedia für 3,4 Milliarden Dollar.
Nach der Übernahme von Aldus PageMaker durch Adobe wurde nach einiger Zeit Adobe PageMaker durch Adobe InDesign ersetzt. Um auch im Privatbereich Programme anbieten zu können, erstellt Adobe seit geraumer Zeit von vielen Programmen abgespeckte Varianten, die den Namenszusatz Elements tragen.
Im November 2016 präsentierte Adobe das Voice Conversion (VC)-Programm Voco (Eigenschreibweise: „VoCo“). Voco ist ein Bearbeitungsprogramm für Tonaufzeichnungen, so können Mitschnitte von Reden im Nachgang bearbeitet werden. In Massenmedien wird Voco auch das „Photoshop für Sprachdateien“ genannt.
Im Juni 2018 gab Adobe die vollständige Übernahme der Onlineshop-Software Magento Commerce bekannt. Der Kaufpreis betrug umgerechnet ca. 1,5 Milliarden Euro.<ref>Adobe übernimmt Magento für 1,68 Milliarden US-Dollar. Abgerufen am 21. Juni 2018.</ref>
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Creative-Cloud-Produkte
Sortierung nach Funktion
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Weitere Produkte
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Kritik
Adobe wird kritisiert, da es, insbesondere nach der Übernahme von Macromedia, in vielen Bereichen ein Quasimonopol innehat,<ref>André Kramer: Editorial: Marktmacht. C’t, Oktober 2013, abgerufen am 1. Dezember 2013.</ref> so z. B. bei der Bildbearbeitung durch Photoshop oder der Illustration mittels Illustrator oder dem übernommenen FreeHand.<ref>Sebastian Franke: Free Freehand oder Freehand forever. Hofnaar Web Design Film & Ton, abgerufen am 1. Dezember 2013.</ref>
Ein weiterer Kritikpunkt ist die Preisgestaltung für den europäischen Markt. So lag beispielsweise der Preis für die Adobe Creative Suite CS3 Design Premium in Europa um 65 Prozent höher als in den USA. Als Reaktion darauf wurde 2007 die Petition Fair Pricing for European Software lanciert, die über 10.000 Unterschriften erzielte.<ref>Ulf Theis: Petition gegen die Preispolitik von Adobe bei der Creative Suite 3. Ulf Theis Webdesign, abgerufen am 3. Dezember 2013.</ref>
In der Branche existieren viele Spekulationen über Marktanteile des Produkts InDesign gegenüber QuarkXPress.<ref>Christian Kahle: Übernahme: Quark verliert seine Unabhängigkeit. WinFuture, abgerufen am 2. Dezember 2013.</ref>
Im Januar 2013 wurde Adobe kritisiert, nachdem es die Creative Suite 2 zunächst kostenfrei zum Download angeboten hatte. Laut einer Stellungnahme des Unternehmens handelte es sich dabei aber lediglich um eine Version, die als Ersatz für eine ausgefallene Produktaktivierung vorgesehen war. Auf das große öffentliche Interesse an einer kostenfreien – wenn auch veralteten – Version der CS reagierte Adobe nicht.<ref>„Kostenlose“ Creative Suite CS2: Adobe verpasst große Chance. In: t3n. 8. Januar 2013, abgerufen am 10. Januar 2013.</ref><ref>Adobe CS2. In: Adobe. Abgerufen am 17. März 2017.</ref>
Am 17. Juni 2024 reichte die US-amerikanische Federal Trade Commission gemeinsam mit dem US-Justizministerium eine Klage gegen Adobe wegen dessen Abonnement-Geschäftsmodell ein und führte dabei versteckte Kündigungsgebühren sowie die Praxis des Unternehmens an, Kunden zu teureren Tarifen zu drängen.<ref>Adobe steered consumers to pricey services and made it hard to cancel, feds say - CBS News. 17. Juni 2024, abgerufen am 8. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am 13. März 2026 wurde die Klage außergerichtlich für 150 Millionen Dollar beigelegt.<ref>Adobe reaches $150 million settlement of US lawsuit over termination fees, subscription cancellations Reuters</ref>
Am 5. Juni 2024 aktualisierte Adobe seine Nutzungsbedingungen für Photoshop und erklärte: „Wir können sowohl manuell als auch automatisiert auf Ihre Inhalte zugreifen, beispielsweise zur Überprüfung der Inhalte.“ Dies löste bei Adobe-Nutzern Empörung aus, da die neuen Bedingungen implizierten, dass die Arbeiten der Nutzer zum Trainieren der generativen KI von Adobe verwendet werden könnten, selbst wenn diese Arbeiten einer Geheimhaltungsvereinbarung unterliegen. Adobe reagierte am nächsten Tag und stellte klar, dass das Unternehmen keine Nutzerdaten zum Trainieren generativer KI verwenden oder die Arbeiten der Nutzer als eigene ausgeben werde.<ref>Scott Nover: Adobe Swears It’s Not Training Its A.I. on Your Photoshops. In: Slate. 7. Juni 2024, ISSN 1091-2339 (slate.com [abgerufen am 8. April 2026]).</ref>
Weblinks
- Adobe (englisch)
- Regionale Adobe-Websites: Deutschland, Österreich, Deutschschweiz
Einzelnachweise
<references responsive />
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