Bariumcyanid
| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Ba2+-Ion 2 Cyanidion | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Bariumcyanid | |||||||||||||||
| Summenformel | Ba(CN)2 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farblose bis weiße<ref name="GESTIS" /> zerfließliche prismatische Kristalle<ref name="Abegg">R. Abegg, F. Auerbach: Handbuch der anorganischen Chemie. Verlag S. Hirzel, Bd. 2, 1908. S. 258. Volltext</ref> mit schwach bittermandelartigem Geruch<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 189,36 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
> 600 °C (Zersetzung)<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
gut löslich in Wasser (800 g·l−1 bei 14 °C)<ref name="Perry">Dale L. Perry, Sidney L. Phillips: Handbook of inorganic compounds. CRC Press, 1995, ISBN 978-0-8493-8671-8, S. 49 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> und Alkohol<ref name="TMI"></ref> | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Bariumcyanid ist eine anorganische chemische Verbindung und das Bariumsalz der Cyanwasserstoffsäure (Blausäure).
Herstellung
Bariumcyanid kann durch Einleiten von Cyanwasserstoff in Barytwasser hergestellt werden.<ref name='Abegg'/>
- <math>\mathrm{Ba(OH)_2 + 2\ HCN \longrightarrow Ba(CN)_2\ + 2\ H_2O}</math>
Es kann auch durch Glühen von Bariumhydroxid und Kohle an der Luft oder im Stickstoffstrom hergestellt werden.<ref name='Abegg'/>
- <math>\mathrm{Ba(OH)_2 + 3\ C + N_2 \longrightarrow Ba(CN)_2\ + H_2O + CO}</math>
Eigenschaften
Bariumcyanid ist eine hygroskopische Verbindung und kristallisiert als Dihydrat Ba(CN)2 · 2 H2O in Form von prismatischen Kristallen, die bei 100 °C ihr Kristallwasser abgeben.<ref name='Abegg'/> Beim Erhitzen von Ba(CN)2 im Wasserdampfstrom entsteht Bariumhydroxid Ba(OH)2 unter Austreibung von Ammoniak NH3 und Kohlenstoffmonoxid CO.<ref name="Abegg"/>
- <math>\mathrm{Ba(CN)_2 + 4\ H_2O \longrightarrow Ba(OH)_2 + 2\ NH_3 + 2\ CO}</math>
Durch Erhitzen mit Magnesiumpulver unter Luftabschluss entsteht Bariumcarbid.<ref name="Beilstein4">Friedrich Konrad Beilstein: Beilsteins Handbuch der Organischen Chemie. 1918, Verlag Edward Bros., 4. Auflage 1943, 1. Band, S. 243. Volltext</ref>
Die Verbindung ist wärmeempfindlich. Sie entwickelt mit Säure hochgiftigen Cyanwasserstoff und zersetzt sich an feuchter Luft unter Freisetzung von Cyanwasserstoff. Unter Abschluss von Luft, Kohlendioxid und Feuchtigkeit ist sie stabil. Ihre wässrige Lösung reagiert alkalisch.<ref name="GESTIS" />
Verwendung
Verwendet wird Bariumcyanid in der Galvanotechnik und in der Metallurgie.<ref name="TMI" />
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
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- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
- Gehört zu einer als gefährlich eingestuften Stoffgruppe (CLP-Verordnung)
- Giftiger Stoff bei Einatmen
- Giftiger Stoff bei Hautkontakt
- Giftiger Stoff bei Verschlucken
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:P-Sätze fehlen
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Bariumverbindung
- Cyanid