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Lanertshausen

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Lanertshausen
Gemeinde Frielendorf
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(24)&title=Lanertshausen 50° 58′ N, 9° 21′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(24) 50° 58′ 18″ N, 9° 21′ 23″ O
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Höhe: 324 m
Fläche: 1,09 km²<ref name="lagis" />
Einwohner: 24 (31. Dez. 2018)<ref name="DF">Zahlen und Fakten. In: Internetauftritt. Gemeinde Frielendorf, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 6. März 2021;.</ref>
Bevölkerungsdichte: 22 Einwohner/km²
Eingemeindung: 15. September 1968
Eingemeindet nach: Lenderscheid
Postleitzahl: 34621
Vorwahl: 05684

Lanertshausen ist der nach Einwohnerzahl kleinste Ortsteil der Gemeinde Frielendorf im nordhessischen Schwalm-Eder-Kreis.

Lanertshausen liegt östlich des Hauptortes mitten im Knüllgebirge.

Geschichte

Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Lanertshausen erfolgte unter dem Namen Landershusen im Jahr 1197. Er war zu dieser Zeit ein Wirtschaftshof des Klosters Spieskappel. Weitere Erwähnungen erfolgten unter den Ortsnamen (in Klammern das Jahr der Erwähnung): Nandershusin (1235), Landerthusen (1458), Nendershausen (1591), Landerhaußen (1681) und schließlich Lanertshausen.<ref name="lagis" />

In den 1970er Jahren wurde die hessische Gebietsreform durchgeführt. Die erste Phase war der freiwillige Zusammenschluss der Gemeinden. Dies wurde auch durch finanzielle Vergünstigungen von Seiten des Landes gefördert. In dieser Phase schlossen sich die Gemeinden Frielendorf, Gebersdorf, Lenderscheid (seit 15. September 1968 mit der Gemeinde Lanertshausen und seit 1. Juli 1970 mit der Gemeinde Siebertshausen vereinigt), Linsingen und Todenhausen zur neuen Großgemeinde Frielendorf zusammen. Am 1. Januar 1974 wurden kraft Landesgesetz die beiden Großgemeinden Frielendorf und Grenzebach (das sich am 31. Januar 1971 aus den Gemeinden Leimsfeld, Obergrenzebach und Schönborn gebildet hatte) mit den bisher selbständig gebliebenen Gemeinden Allendorf, Großropperhausen, Leuderode, Spieskappel und Verna zu einer wiederum neuen Großgemeinde Frielendorf zusammengeschlossen. Sitz der Gemeindeverwaltung wurde Frielendorf.<ref>Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Fritzlar-Homberg, Melsungen und Ziegenhain (GVBl. II 330-22) vom 28. September 1973. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1973 Nr. 25, S. 356, § 8 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 2,3 MB]).</ref><ref name="lagis" /><ref></ref> Für die ehemals eigenständigen Gemeinden von Frielendorf wurde je ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 91 kB) § 4. In: Webauftritt. Gemeinde Frielendorf, abgerufen im März 2023.</ref>

Bevölkerung

Einwohnerstruktur 2011

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Lanertshausen 33 Einwohner. Darunter waren 3 (9,1 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 3 Einwohner unter 18 Jahren, 15 zwischen 18 und 49, 6 zwischen 50 und 64 und 6 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 12 Haushalten. Davon waren 6 Singlehaushalte, keine Paare ohne Kinder und 3 Paare mit Kindern, sowie 3 Alleinerziehende und keine Wohngemeinschaften. In 3 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 6 Haushaltungen lebten keine Senioren.<ref name="Z2011E" />

Einwohnerentwicklung

Quelle: Historisches Ortslexikon<ref name="lagis" />
• 1585: 7 Hausgesesse
• 1639: 6 Hausgesesse
• 1681: 7 Hausgesesse, zwei Ausschuss.
• 1747: 9 Hausgesesse
Lanertshausen: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2017
Jahr  Einwohner
1834
  
83
1840
  
86
1846
  
86
1852
  
80
1858
  
72
1864
  
75
1871
  
66
1875
  
67
1885
  
75
1895
  
64
1905
  
56
1910
  
56
1925
  
69
1939
  
58
1946
  
113
1950
  
101
1956
  
82
1961
  
63
1967
  
53
1980
  
?
1990
  
?
2000
  
?
2011
  
33
2017
  
29
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: LAGIS<ref name="lagis" />; Gemeinde Frielendorf<ref name="DF" />, Zensus 2011<ref name="Z2011E" />

Historische Religionszugehörigkeit

Quelle: Historisches Ortslexikon<ref name="lagis" />
• 1861: 72 evangelisch-reformierte Einwohner
• 1885: 75 evangelische (= 100 %) Einwohner
• 1961: 58 evangelische (= 92,06 %), 5 katholische (= 7,94 %) Einwohner

Historische Erwerbstätigkeit

• 1838 Familien: 7 Ackerbau, 2 Gewerbe, 3 Tagelöhner
• 1961 Erwerbspersonen: 22 Land- und Forstwirtschaft, 7 produzierendes Gewerbe, drei Handel und Verkehr, eine Dienstleistungen und Sonstiges

Politik

Für die Ortsteile Lanertshausen und Siebertshausen besteht ein gemeinsamer Ortsbezirk (Gebiete der ehemaligen Gemeinden Lanertshausen und Siebertshausen) mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung. Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern.<ref name="HS" /> Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2021 betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat Siebertshausen/Lanertshausen 68,5 %. Alle Kandidaten gehörten der „Ortsliste Siebertshausen Lanertshausen“ an.<ref>Ortsbeiratswahl Siebertshausen/Lanertshausen. In: Votemanager. Kommunales Gebietsrechenzentrum, abgerufen im März 2023.</ref> Der Ortsbeirat wählte Melanie Nette zur Ortsvorsteherin.<ref>Ortsbeirat Siebertshausen/Lanertshausen. In: Webauftritt. SPD Frielendorf, abgerufen im Mai 2023.</ref>

Kulturdenkmäler

Für die Kulturdenkmäler des Ortes siehe die Liste der Kulturdenkmäler in Lanertshausen.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="lagis">Lanertshausen, Schwalm-Eder-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 23. November 2021). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="Z2011E"> Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 32 und 88, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2020;. </ref> </references>

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