Kagenhof
Kagenhof Gemeinde Veitsbronn
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(156)&title=Kagenhof 49° 30′ N, 10° 52′ O
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| Höhe: | 301 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 72,3 ha | |||||
| Einwohner: | 156 (1. Jan. 2022)<ref name="Einwohner">Landkreis Fürth – Nahverkehrsplan 2023. (PDF; 10,7 MB) In: vgn.de. Verkehrsverbund Großraum Nürnberg, S. 65, abgerufen am 1. Oktober 2024.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 216 Einwohner/km² | |||||
| Postleitzahl: | 90587 | |||||
| Vorwahl: | 0911 | |||||
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Kagenhof (fränkisch: Kogn-huhf<ref>W. Wiessner: Stadt und Landkreis Fürth, S. 55. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „kågnhūf“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Veitsbronn im Landkreis Fürth (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Kagenhof liegt in der Gemarkung Veitsbronn.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 8. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Der historische Ortskern des Dorfes befindet sich etwa zwei Kilometer südsüdwestlich des Ortszentrums von Veitsbronn und liegt auf einer Höhe von 301 m ü. NHN. Am nördlichen Ortsrand von Kagenhof fließt die Zenn vorbei. Im Süden grenzt das Flurgebiet Am Reutfeld an. Die Kreisstraße FÜ 17 führt nach Siegelsdorf (1,2 km östlich) bzw. nach Raindorf (1,1 km westlich). Kagenhof liegt nördlich der Bahnstrecke Siegelsdorf–Markt Erlbach und südwestlich der Bahnstrecke Fürth–Würzburg.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 16. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde wahrscheinlich 1396 als „Kabenhof“ erstmals urkundlich erwähnt, möglicherweise aber auch erst im Jahr 1409 als „Kabenhofe“. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist das mittelhochdeutsche Wort „Gehag“ (=Umzäunung). Es wurde also damit ein umzäunter Hof bezeichnet.<ref>W. Wiessner: Stadt und Landkreis Fürth. S. 55.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Kagenhof 2 Anwesen. Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Stadtvogteiamt Langenzenn aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Landpflegamt Nürnberg. Grundherren waren die Mendelsche Zwölfbrüderhausstiftung der Reichsstadt Nürnberg (1 Halbhof) und der Nürnberger Eigenherr von Pömer (1 Halbhof).<ref name="H129">H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 129.</ref>
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Cadolzburg. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Kagenhof dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Seukendorf und der im selben Jahr gegründeten Ruralgemeinde Horbach zugeordnet.<ref>H. H. Hofmann: Nürnberg-Fürth, S. 229.</ref>
Kagenhof wurde im April 1953 von der damaligen Gemeinde Horbach nach Veitsbronn eingegliedert.<ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Die Gemeinden Bayerns nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns und die Änderungen im Besitzstand und Gebiet von 1840 bis 1987 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 451). München 1991, DNB 920240593, OCLC 75242522, S. 103, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00070717-7 (Digitalisat). </ref><ref>Veitsbronn > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 16. Mai 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Katharina (Seukendorf) gepfarrt.<ref name="H129"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession waren ursprünglich nach St. Michael (Wilhermsdorf) gepfarrt,<ref name="OV 1961"/> heute ist die Pfarrei Heilig Geist (Veitsbronn) zuständig.<ref>Struktur. In: ssb-clw.kirche-bamberg.de. Abgerufen am 22. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Kagenhof. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 46 (Digitalisat).
- Hanns Hubert Hofmann: Nürnberg-Fürth (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 4). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1954, DNB 452071224, S. 129 (Digitalisat). Vorlage:Hofmann Nürnberg-Fürth 1954 Zusätzliche Quelle
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Vorlage:Wiessner Stadt- und Landkreis Fürth
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Kagenhof in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Kagenhof im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Veitsbronn