Paul Nauen
Paul Nauen (* 6. Dezember 1859 in Hamburg; † 1932<ref>http://www.askart.com/askart/artist.aspx?artist=11057238</ref>) war ein deutscher Maler. Er malte hauptsächlich Porträts und Landschaften.
Leben
Paul Nauen war der Sohn eines Kaufmanns und legte 1878 das Abitur am Wilhelmsgymnasium München<ref>Jahresbericht vom K. Wilhelms-Gymnasium zu München 1877/78.</ref> ab. Ab dem Wintersemester 1878 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste München.<ref>Eintrag Matrikel der Akademie der Bildenden Künste (Zugriff vom 10/10/14)</ref> Er war ein Schüler von Gyula Benczúr, Alexander von Liezen-Mayer und Ludwig von Löfftz.<ref>Nauen, Paul. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 25: Moehring–Olivié. E. A. Seemann, Leipzig 1931, S. Vorlage:VonBis (biblos.pk.edu.pl).</ref>
Nauen lehrte später in München an einer Privatschule zusammen mit Friedrich Fehr und Ludwig Schmid-Reutte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Nachweis ( des Vorlage:IconExternal vom 15. Oktober 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Lehrer an Privatschule und Namen einiger Schüler</ref> Dort versammelte er einen Kreis von mehr als dreißig Schülern um sich, was bei der Jugend des Künstlers Staunen erregte. Seine Schüler waren unter anderem Anna Beyer,<ref> (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> Mathilde Block, Olga Boznańska, Hans Beat Wieland, Rudolf Yelin der Ältere, Marie Stein-Ranke, Hans Schadow, Robert Breyer, Ernst Kreidolf, Hermann Kauffmann (der Jüngere),<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( des Vorlage:IconExternal vom 12. Oktober 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Elbridge Burbank<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie ( des Vorlage:IconExternal vom 21. November 2010 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> und Marianne Rusche.<ref>https://mbl.ub.ovgu.de/Biografien/1501.htm</ref>
Ende der 1880er Jahre wechselte Nauen nach Düsseldorf. „Hier hat er im sogenannten Wunderbau, der schon nach dem Brande der Akademie aushelfen musste und eine Art Rattenkönig von Ateliers darstellt, seine Werkstatt aufgeschlagen und erteilt bereits, […], neun Schülern Unterricht im Malen und Aktzeichnen.“ (Kunstchronik: Wochenzeitschrift für Kunst und Kunstgewerbe, Nr. 18. 6. März 1889)<ref>Kunstchronik und Kunstmarkt, Wochenschrift für Kenner und Sammler: Nr. 18. 6. März 1889, Spalte 282 und 283</ref>
1906 hielt Nauen sich in den USA auf, unter anderem in New York und in Lenox. Er porträtierte dort mehrere Mitglieder der Colgate-Familie.<ref>http://query.nytimes.com/mem/archive-free/pdf?_r=1&res=940DE7DE113EE733A25756C2A9659C946797D6CF</ref> Die New York Times berichtete am 7. Januar 1906, dass Nauen in Wien eine Goldmedaille für ein Frauenporträt erhalten hatte und in den USA mit einem Dinner geehrt worden war. Nauen war bei diesem Aufenthalt zu Gast bei Carl Weidner (1865–1906).<ref>http://query.nytimes.com/mem/archive-free/pdf?res=980CEFDE103EE733A25754C0A9679C946797D6CF</ref>
Im Nationalmuseum in Krakau hängt ein Porträt Paul Nauens, das Olga Boznańska 1893 malte<ref>Porträt Paul Nauen von Olga Boznańska</ref> und ein Porträt von Olga Boznańska, das Paul Nauen im selben Jahr malte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Porträts ( des Vorlage:IconExternal vom 5. März 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. von Nauen und Olga Boznańska</ref>
1892 war Nauen in einer Sammelausstellung in Düsseldorf vertreten,<ref>Julia Hümme: Gregor von Bochmann (1850–1930). Leben und Werk eines deutschbaltischen Malers in Düsseldorf. Kiel 2007, ISBN 978-3-937719-31-3, S. 214, Anm. 417.</ref> auch in Bremen nahm er an einer Sammelausstellung teil<ref>Verzeichnis der Ausstellungskataloge der Kunsthalle Bremen / 1829–2004. Kunstverein in Bremen, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 19. Juli 2011; abgerufen am 17. März 2014.</ref> und 1891 in Berlin.<ref>http://www.archive.org/stream/internationalek01kngoog/internationalek01kngoog_djvu.txt</ref> Ein Bildnis Paul Nauens war in Die Kunst unserer Zeit von 1904 zu sehen.<ref>http://www.archive.org/stream/diekunstunsererz152mnuoft/diekunstunsererz152mnuoft_djvu.txt S. 192.</ref>
Blumenkinder
- Blumenkinder, 24 Blätter von Paul Nauen, Lipperheide, Berlin 1887 (urn:nbn:de:bvb:70-dtl-0000016491)
Weblinks
- Paul Nauen bei artnet
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Nauen, Paul |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler |
| GEBURTSDATUM | 6. Dezember 1859 |
| GEBURTSORT | Hamburg |
| STERBEDATUM | 1932 |
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