Zum Inhalt springen

Satdjehuti

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 20. Januar 2024 um 14:59 Uhr durch imported>Muck.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
colspan="2" class="darkmode-hintergrundfarbe-neutral" style="background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit;"| Satdjehuti in Hieroglyphen
<hiero>G26-Z4-G39-X1</hiero>
Satdjehuti (Satibu) (Sat Djehuti [Sat Ibu])
S3t Ḏḥwty (S3t Jbw)
Tochter des Thot
colspan="2" class="darkmode-hintergrundfarbe-passiv" style="text-align:center; font-size:0.9em; background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit;" |
Datei:Satdjehuti-Satibu, Egypt 1575 BC b.jpg
Sargmaske der Satdjehuti-Satibu
(Staatliche Sammlung Ägyptischer Kunst München, ÄS 7163)

Satdjehuti (auch Sitdjehuti, Satdjehutisatibu [Sat-Djehuti-sat-Ibu] oder Sitdjehutisitibu [Sit-Djehuti-sit-Ibu]) war eine Königin der späten 17. Dynastie in Ägypten.

Identität und Name

Der Name der Satdjehuti erscheint einmal auf dem Turiner Leichentuch der „Königstochter“ Ahmose (Turin 63001) aus ihrem Grab QV47 im Tal der Königinnen und einmal mit dem Beinamen „Satibu“ auf ihrer Sargmaske (ÄS 7163). Auf der Sargmaske wird sie als „Königstochter“ und „Königsschwester“ bezeichnet, auf dem Leichentuch zusätzlich als „Königsgemahlin“. Wahrscheinlich handelt es sich um ein und dieselbe Person<ref>Alfred Grimm, Sylvia Schoske: Im Zeichen des Mondes. München 1999, S. 41.</ref>.

Dagegen ist sie vermutlich nicht identisch mit der Königin Satdjehuti, von der eine vergoldete Kartonagemaske (BM 29779) bekannt ist, auf der sie andere Beinamen trägt.<ref>Alfred Grimm, Sylvia Schoske: Im Zeichen des Mondes. München 1999, S. 82.</ref>

Der Name Satdjehuti bedeutet Tochter des Thot. Der Name des Thot ist unter anderem auch Bestandteil im Eigennamen des Seqenenre, der mit „Thot ist groß“ übersetzt wird. Das Wort Ibu in ihrem Beinamen ist eine Kurzform des semitischen Wortes abu und bedeutet „Vater“ (Gott). Dieses Wort tritt Mitte der 18. Dynastie in der Form Ibi und Ibaii wieder auf und wurde wahrscheinlich als Zeichen der Loyalität gegenüber den Hyksos gewählt.<ref>Die Hyksos, die zu dieser Zeit über Ägypten herrschten, waren semitischer Abstammung.</ref><ref>Alfred Grimm, Sylvia Schoske: Im Zeichen des Mondes. München 1999, S. 39–40.</ref>

Familie

Sie war eine Tochter der Tetischeri<ref>Inschrift Sargmaske</ref> und damit vermutlich auch des Senachtenre. Weiterhin war sie eine Nebengemahlin des Seqenenre und die Mutter der „Königstochter“ Ahmose.<ref>Inschrift Turiner Leichentuch</ref><ref>Alfred Grimm, Sylvia Schoske: Im Zeichen des Mondes.München 1999, S. 39–41.</ref>

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Commons: Sitdjehuti – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen

<references />