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Spiros Latsis

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Datei:Spiro Latsis, Chairman of EFG Group.jpg
Spiros Latsis (2011)

Spiros John Latsis ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 1946 in Athen) ist ein griechischer Bankmanager und Unternehmer. Er gilt als reichster Mann Griechenlands und einer der größten Profiteure des Euro-Rettungsschirms für das griechische Bankensystem.<ref name="Tagi"/><ref>Hans-Jürgen Maurus: Milliardenhilfen für den Milliardär, Tagesschau.de, 4. Juni 2012</ref>

Spiros Latsis studierte Wirtschaftswissenschaften an der London School of Economics und schrieb eine Doktorarbeit in Philosophie. Als Sohn des 2003 verstorbenen Reeders und Unternehmers Giannis Latsis übernahm er die Leitung der Unternehmensgruppe.

Unternehmen

Über die in Luxemburg ansässige EFG Group verfügt die Familie Latsis über einen Anteil von 49 Prozent an der Schweizer EFG International AG<ref>„Wenig Hellas-Ausstände bei EFG International“, Neue Zürcher Zeitung, 30. April 2010</ref> und 44 Prozent an der griechischen Eurobank EFG.<ref>Beteiligungsstruktur der EFG Group</ref> Ferner besitzt die Familie Latsis bedeutende Anteile am griechischen Erdölkonzern Hellenic Petroleum und an der griechischen Immobiliengesellschaft Lamda Development sowie weitere Unternehmen, zum Beispiel die Schweizer Fluggesellschaft PrivatAir.

Laut The World’s Billionaires des Forbes Magazin besaß Spiros Latsis zusammen mit seiner Familie 2009/10 ein geschätztes Vermögen von 5,3 Milliarden US-Dollar.<ref>Spiros Latsis in The World's Billionaires, Forbes Magazine, 10. März 2010</ref> In der Liste der 300 Reichsten der Schweiz des Schweizer Wirtschaftsmagazins Bilanz wurde das Vermögen der Familie Latsis im Jahr 2009 auf rund 6,5 Milliarden Franken geschätzt mit einem Höchstwert von 13,5 Milliarden Franken für das Jahr 2007. Damit zählt die Familie Latsis zu den zehn reichsten Familien in der Schweiz.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.bilanz.chFamilie Latsis (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2024. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot in Die 300 Reichsten 2009, Wirtschaftsmagazin Bilanz</ref> 2013 wurde bekannt, dass Spiros Latsis von Genf nach Monaco umgezogen ist.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/m.aargauerzeitung.chFG-Banker Latsis: Wohnsitz neu in Monaco. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot In: Schweiz am Sonntag vom 28. April 2013</ref><ref>@1@2Vorlage:Toter Link/infocube.chSpiro J. Latsis. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot In: infocube.ch, abgerufen am 6. Mai 2013</ref>

Seit 2008 fiel Latsis von Platz 68 der Forbes-Liste mit geschätzten elf Milliarden Dollar auf zuletzt Platz 838 mit 2,7 Milliarden Dollar (Stand: 2019).<ref>#838 Spiro Latsis & family. In: Profile. Forbes Media, 2022. Auf Forbes.com (englisch), abgerufen am 20. Februar 2022.</ref> Ursachen sind unter anderem die griechische Finanzkrise und die Schifffahrtskrise seit 2008.

Affären

2004 verbrachte der damalige EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso mit seiner Familie eine Woche Gratisurlaub auf Latsis' Luxusyacht Alexander. Als nach den Yachtferien in Brüssel strengere Umweltvorschriften für griechische Schiffe verhindert wurden, führte dies zu einem Misstrauensantrag im EU-Parlament.<ref name="Tagi">Arthur Rutishauser: Der reiche Grieche vom Genfersee, Tages-Anzeiger, 2. Juni 2012</ref>

Sonstiges

2006 erhielt er die Ehrendoktorwürde von der Universität Witten/Herdecke.

Veröffentlichungen

  • Situational Determinism in Economics. In: The British Journal for the Philosophy of Science. 23 (1972), S. 207–45 (über Situationslogik).
  • Method and Appraisal in Economics. Cambridge University Press, Cambridge 1976, ISBN 0-521-21076-3.
  • The role and status of the rationality principle in the social sciences. In: Epistemology, Methodology and the Social Sciences.Vol. 71, S. 123–151. Reidel, Dordrecht 1983.<ref>Exzerpt</ref>

Weblinks

Commons: Spiros Latsis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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