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Yvonne Barr

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Yvonne Margaret Barr<ref name="nb" /><ref name="findagrave" /> (verheiratete Balding;<ref name="nb" /> * 11. März 1932 in Carlow, Irland; † 13. Februar 2016 in Melbourne, Australien<ref name="nb">Yvonne Balding Obituary. Nelson Bros Funeral Services, abgerufen am 23. Oktober 2016.</ref><ref name="findagrave">Yvonne Margaret Barr. In: Find a Grave. Abgerufen am 9. März 2024.</ref>) war eine Virologin. Im Jahr 1964 entdeckte sie zusammen mit Anthony Epstein und Bert Achong in Zellkulturen afrikanischer Burkitt-Lymphome das später so benannte Epstein-Barr-Virus. Dies war der erste Nachweis eines Virus, das beim Menschen Krebs auslösen kann, wodurch Barr einen bedeutenden Beitrag zur medizinischen Forschungsgeschichte leistete.

Leben

Barr wuchs als ältestes von vier Kindern als Tochter eines Bankmanagers auf.<ref name="nytimes-2024-03-21">Delthia Ricks: Overlooked No More: Yvonne Barr, Who Helped Discover a Cancer-Causing Virus. In: nytimes.com. 21. März 2024, abgerufen am 26. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sie besuchte die Banbridge Academy in Nordirland, wo sie als Schulsprecherin fungierte, eine Rolle, die Führungskompetenzen und Mentoringfähigkeiten erforderte.<ref name="nytimes-2024-03-21" /> Anschließend studierte sie Zoologie am Trinity College in Dublin<ref name="nb" /> und schloss im Jahr 1953 mit Auszeichnung ab.<ref name="nytimes-2024-03-21" /> Ihre ersten beruflichen Erfahrungen sammelte sie als Forschungsassistentin in London und Toronto, wo sie sich insbesondere auf die Zellkultivierungstechnik spezialisierte.<ref name="nytimes-2024-03-21" /> Im Jahr 1963 zog sie nach London, um in Anthony Epsteins Labor am Middlesex Hospital zu arbeiten.<ref name="nytimes-2024-03-21" /> Sie erhielt ihren Doktorgrad 1966 an der Universität London. Sie war Epsteins Assistentin am Middlesex Hospital in London.<ref>Ole Daniel Enersen: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Yvonne M. Barr (Memento vom 12. Dezember 2024 im Internet Archive) bei whonamedit.com</ref> Nach ihrer bahnbrechenden Entdeckung im Bereich der Virologie zog sie nach Australien, wo sie den Rest ihres Lebens als Lehrerin verbrachte.<ref name="elpais-2022-10-21">Manuel Ansede: Epstein-Barr Virus: Who was the woman who discovered a virus that exists in 95% of humans? In: english.elpais.com. 21. Oktober 2022, abgerufen am 26. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sie wanderte nach Melbourne aus.<ref name="qjm"></ref> Sie war mit Stuart Balding verheiratet und hatte zwei Kinder.<ref name="nb" />

Wirken

In ihrer wissenschaftlichen Laufbahn machte Barr bedeutende Entdeckungen in der Virologie, insbesondere durch ihren Anteil an der Entdeckung des Epstein-Barr-Virus (EBV) im Jahr 1964.<ref name="nytimes-2024-03-21" /> Dieses Virus, das unter anderem das Burkitt-Lymphom und infektiöse Mononukleose verursacht, war das erste beim Menschen entdeckte Virus, das Krebs verursachen kann.<ref name="irishtimes-2022-07-28">George Winter: The Irish role in the discovery of the first human cancer virus. In: irishtimes.com. 28. Juli 2022, abgerufen am 26. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ihre Arbeiten in der Zellkultivierung waren entscheidend für die Isolierung und Identifizierung des Virus.<ref name="nytimes-2024-03-21" /> Nach ihrer wissenschaftlichen Karriere widmete sie sich dem Lehrberuf.<ref name="elpais-2022-10-21" /> So lehrte sie in Australien an verschiedenen Privatschulen Mathematik und Naturwissenschaften.<ref name="elpais-2022-10-21" /> Ihre Leidenschaft für die Lehre wurden von ihrer Familie und ihren Schülern hoch geschätzt.<ref name="elpais-2022-10-21" />

Schriften (Auswahl)

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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