Zum Inhalt springen

Harry Voigtsberger

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 4. Oktober 2024 um 08:16 Uhr durch imported>Sokrates 399 (Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/e__V_)).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Harry Voigtsberger - Verkehrsministerkonferenz Köln-3302.jpg
Harry Kurt Voigtsberger (2011)

Harry Kurt Voigtsberger (* 10. Juli 1950 in Bad Hindelang) war vom 15. Juli 2010 bis 21. Juni 2012 Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Zuvor war er Direktor des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR). 1970 wurde er Mitglied der SPD und war von 1979 bis 1999 Mitglied im Rat der Stadt Aachen. Von 1981 bis 2003 gehörte er der politischen Vertretung des LVR, der Landschaftsversammlung Rheinland, an. Voigtsberger lebt in Eynatten-Raeren (Belgien) in der Nähe von Aachen. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

Ausbildung und Beruf

Nach dem Realschulabschluss im Jahre 1967 begann Harry Kurt Voigtsberger eine Fachpraktische Ausbildung zum Metallflugzeugbauer bei Dornier und Messerschmitt in Augsburg, die er 1969 abschloss. 1970 begann er mit dem Studium des Flugzeugbaus an der Fachhochschule Aachen, das er 1973 mit dem Abschluss Flugzeugbauingenieur beendete. Nach zwei Jahren bei der Bundeswehr, die er als Reserveoffizier verließ, nahm Voigtsberger 1975 das Studium der Politik-, Wirtschafts- und Erziehungswissenschaften an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen auf. 1978 legte er das erste Staatsexamen im Lehramt und nach seiner Zeit als Studienreferendar in Köln auch das zweite Staatsexamen ab. Nachdem er von 1980 bis 1993 am Berufskolleg der Stadt Köln gearbeitet hatte, war er bis 2003 Schulleiter des Georg-Simon-Ohm-Berufskollegs der Stadt Köln.

Voigtsberger arbeitete seit 2003 beim LVR. Hier hatte er seitdem das Amt des Kämmerers und Baudezernenten sowie des Ersten Landesrates inne, der den LVR-Direktor vertritt. Im Dezember 2007 wurde er von der Landschaftsversammlung Rheinland mehrheitlich zum LVR-Direktor bestimmt.

Im Juli 2010 berief Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ihn als Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr in ihre Landesregierung. Nach der Landtagswahl 2012 wurde er nicht erneut berufen und schied entsprechend im Juni 2012 aus dem Ministeramt aus. Er hatte bereits vor der Ernennung des neuen Kabinetts angekündigt, nicht mehr für sein Amt zur Verfügung zu stehen.<ref>Minister Voigtsberger scheidet aus der Landesregierung aus. Land Nordrhein-Westfalen, 19. Juni 2012, abgerufen am 21. Juni 2012.</ref> Von September 2012 bis Oktober 2017 war Voigtsberger Präsident der NRW-Stiftung.

Datei:Voigtsberger tag der begegnung.jpg
Harry Kurt Voigtsberger beim Tag der Begegnung des LVR, dem europaweit größten Familienfest für Menschen mit und ohne Behinderung

Sport und Ehrenamt

Voigtsberger ist Vorstandsmitglied des Forschungsinstituts für Inklusion durch Bewegung und Sport (FiBS e. V.) an der Deutschen Sporthochschule Köln und der Lebenshilfe NRW.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Erik Nölting (1946–1950) | Artur Sträter (1950–1954) | Friedrich Middelhauve (1954–1956) | Hermann Kohlhase (1956–1958) | Hans Lauscher (1958–1962) | Gerhard Kienbaum (1962–1966) | Bruno Gleitze (1966–1967) | Fritz Kaßmann (1967–1970) | Horst-Ludwig Riemer (1970–1979) | Liselotte Funcke (1979–1980) | Reimut Jochimsen (1980–1990) | Günther Einert (1990–1995) | Wolfgang Clement (1995–1998) | Bodo Hombach (1998) | Peer Steinbrück (1998–2000) | Ernst Schwanhold (2000–2002) | Harald Schartau (2002–2005) | Christa Thoben (2005–2010) | Harry Voigtsberger (2010–2012) | Garrelt Duin (2012–2017) | Andreas Pinkwart (2017–2022) | Mona Neubaur (seit 2022)

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Fritz Stricker (1946–1947) | Heinz Renner (1947–1948) | Karl Arnold (1948–1950) | Artur Sträter (1950–1954) | Friedrich Middelhauve (1954–1956) | Hermann Kohlhase (1956–1958) | Hans Lauscher (1958–1962) | Gerhard Kienbaum (1962–1966) | Bruno Gleitze (1966–1967) | Fritz Kaßmann (1967–1970) | Horst-Ludwig Riemer (1970–1979) | Liselotte Funcke (1979–1980) | Reimut Jochimsen (1980–1985) | Christoph Zöpel (1985–1990) | Franz-Josef Kniola (1990–1995) | Wolfgang Clement (1995–1998) | Bodo Hombach (1998) | Peer Steinbrück (1998–2000) | Ernst Schwanhold (2000–2002) | Axel Horstmann (2002–2005) | Oliver Wittke (2005–2009) | Lutz Lienenkämper (2009–2010) | Harry Voigtsberger (2010–2012) | Michael Groschek (2012–2017) | Hendrik Wüst (2017–2021) | Ina Brandes (2021–2022) | Oliver Krischer (seit 2022) Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Hugo Paul (1946–1948) | Ernst Gnoß (1948–1949) | Fritz Steinhoff (1949–1950) | Otto Schmidt (1950–1953) | Willi Weyer (1954–1956) | Fritz Kaßmann (1956–1958) | Peter Erkens (1958–1962) | Joseph Blank (1962–1963) | Joseph Paul Franken (1963–1966) | Franz Berding (1966) | Hermann Kohlhase (1966–1970) | Christoph Zöpel (1980–1990) | Ilse Brusis (1990–1995) | Michael Vesper (1995–2005) | Oliver Wittke (2005–2009) | Lutz Lienenkämper (2009–2010) | Harry Voigtsberger (2010–2012) | Michael Groschek (2012–2017) | Ina Scharrenbach (seit 2017)

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein