Zum Inhalt springen

Adam Pilch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 1. Januar 2026 um 15:15 Uhr durch imported>Fröhlicher Fisch (HC: Entferne Kategorie:Militärgeistlicher; Ergänze Kategorie:Evangelischer Militärseelsorger).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Adampilch.jpeg
Adam Pilch

Adam Pilch (* 26. Juni 1965 in Wisła; † 10. April 2010 in Smolensk, Russland<ref name="sejm2010a" />) war ein polnischer Geistlicher der evangelisch-lutherischen Kirche, Militärgeistlicher und Oberst der Polnischen Streitkräfte.

Leben

Adam Pilch bestand 1984 das Abitur an der Hotelfachschule in Wisła. 1989 beendete er das Theologiestudium an der Christlich-Theologischen Akademie in Warschau. Pilch erhielt seine Ordination am 15. Juli 1990 in Sorkwity in der Woiwodschaft Ermland-Masuren. Ab 1993 war er Verwalter und ab 1996 Pfarrer im Pfarrbezirk der Evangelischen Kirche Augsburger Bekenntnisses in Warschau. Ab 1995 war Pilch Militärdekan des Warschauer Militärbezirks mit dem Dienstgrad eines Majors, ab 1999 stellvertretender evangelischer Militärbischof mit dem Dienstgrad eines Obersts. Seit November 2009 bekleidete er das Amt des evangelischen Hauptkaplans (Naczelny Kapelan) der polnischen Streitkräfte.

Pilch war Mitglied des Kapitels im Orden des Lächelns.<ref name="OS2010" /><ref name="Gazeta2010" />

Pilch trat in der TVP-Serie Marszałek Piłsudski (deutsch: Marschall Piłsudski) in der Rolle des evangelisch-lutherischen Geistlichen auf, der Józef Piłsudski und dessen erste Frau Maria Juszkiewicz traut.<ref name="TVP2010" />

Am 10. April 2010 gehörte Adam Pilch zu einer polnischen Delegation um Staatspräsident Lech Kaczyński, die anlässlich des siebzigsten Jahrestages des Massakers von Katyn zur Gedenkstätte nach Russland reisen sollte. Bei einem Flugunfall der Delegation nahe dem Militärflugplatz Smolensk-Nord kam er jedoch gemeinsam mit weiteren hochrangigen Repräsentanten Polens ums Leben. Er hinterlässt eine Frau und eine Tochter.

Postum wurde Pilch am 15. April 2010 zum Brigadegeneral befördert.<ref name="MON2010" /><ref name="sejm2010b" />

Auszeichnungen

2007 wurde Pilch mit der Albert-Schweitzer-Medaille (Medal Alberta Schweitzera) ausgezeichnet.

Postum wurde ihm am 16. April 2010 das Offizierskreuz des Ordens Polonia Restituta (Krzyż Oficerski Orderu Odrodzenia Polski) verliehen.<ref name="sejm2010c" />

Weblinks

Commons: Adam Pilch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="sejm2010a"> Biuro Prasowe Kancelarii Sejmu (Pressebüro des Sejms): Komunikat Nr. 152/VI kad., abgerufen am 22. April 2010 </ref> <ref name="OS2010"> Orden des Lächelns (Orderu smiechu): Ks. Adam Pilch (1965–2010). Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. Mai 2010; abgerufen am 2. März 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="TVP2010"> Telewizja Polska: Marszałek Piłsudski. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. April 2010; abgerufen am 2. März 2014 (Video nicht mehr verfügbar). </ref> <ref name="MON2010"> Ministerstwo Obrony Narodowej (Polnisches Verteidigungsministerium): <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Pośmiertne awanse i odznaczenia dla ofiar katastrofy pod Smoleńskiem (Memento vom 18. April 2010 im Internet Archive), abgerufen am 22. April 2010 </ref> <ref name="sejm2010b"> Biuro Prasowe Kancelarii Sejmu (Pressebüro des Sejms): Komunikat Nr 161/VI kad., abgerufen am 22. April 2010 </ref> <ref name="Gazeta2010"> Gazeta.pl: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ks. Adam Pilch (Memento vom 19. April 2010 im Internet Archive), abgerufen am 22. April 2010 </ref> . <ref name="sejm2010c"> Biuro Prasowe Kancelarii Sejmu (Pressebüro des Sejms): Komunikat Nr. 163/VI kad., abgerufen am 22. April 2010 </ref> </references>

Vorlage:Hinweisbaustein