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Frank Rutherford

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Frank Rutherford Vorlage:SportPicto
Voller Name Frank Garfield Rutherford
Nation BahamasDatei:Flag of the Bahamas.svg Bahamas
Geburtstag 23. November 1964
Geburtsort Nassau, New Providence, Bahamas
Karriere
Disziplin Dreisprung
Bestleistung 17,41 m
Status zurückgetreten
Karriereende 1999
Medaillenspiegel
Art der Medaillen 0 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 3 × Bronzemedaille
Olympische Spiele
Bronze 1992 Barcelona 17,36 m
Hallenweltmeisterschaften
Bronze 1987 Indianapolis 17,02 m
Panamerikanische Spiele
Bronze 1987 Indianapolis 16,68 m
Zentralamerika- und Karibikspiele
Silber 1986 Santiago de los Caballeros 16,67 m
Zentralamerika- und Karibikmeisterschaften
Silber 1999 Bridgetown 16,87 m

Frank Garfield Rutherford (* 23. November 1964 in Nassau auf New Providence) ist ein ehemaliger bahamaischer Leichtathlet. Er gewann jeweils als erster Leichtathlet seines Landes eine Weltmeisterschaftsmedaille und eine olympische Medaille, beide als Dreispringer.

Biographie

Frank Rutherford wuchs als mittleres von drei Kindern von Frank Rutherford Sr., einem Hotelbarkeeper, und Yvonne Elaine Rutherford im Centreville-Distrikt von Nassau auf.<ref>Felicity Darville: FACE TO FACE: A national hero – wait til you meet his mum. In: www.tribune242.com. The Tribune Ltd., 12. August 2021, abgerufen am 13. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ab 1976 besuchte er die L.W. Young Junior High School, wo er durch seine sportlichen Leistungen herausragte.<ref>Rutherford visits old school. In: bahamaslocal.com. 5. Oktober 2013, abgerufen am 15. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Seinen ersten internationalen Erfolg errang Rutherford bei den Zentralamerika- und Karibikspielen 1986 in Santiago de los Caballeros, wo er mit 16,67 m vor seinem Landsmann Norbert Elliott die Silbermedaille gewann.<ref></ref> Im Jahr darauf gewann er bei den Hallenweltmeisterschaften in Indianapolis die Bronzemedaille mit 17,02 m.<ref>Triple Jump men. In: worldathletics.org. World Athletics, 2021, abgerufen am 16. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Es war die erste WM-Medaille in der Leichtathletik für einen Bahamaer. Im gleichen Jahr gewann er ebenfalls Bronze bei den Panamerikanischen Spielen in Indianapolis mit 16,68 m.<ref>Triple Jump. In: atfs.org. Association of Track and Field Statisticians, 1987, S. 12, abgerufen am 16. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bei den Weltmeisterschaften 1987 in Rom schied er in der Qualifikation ebenso aus wie bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul.

1991 belegte er mit 16,61 m den achten Platz bei den Hallenweltmeisterschaften in Sevilla,<ref>IAAF World Indoor Championships - Palacio de los Deportes, Sevilla (ESP). In: worldathletics.org. März 1991, abgerufen am 19. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> kam aber bei den Weltmeisterschaften in Tokio trotz einer Weite von 16,74 m als Fünfzehnter nicht über die Vorrunde hinaus.<ref>Triple Jump men - 25 Aug 1991 17:00 - Summary. In: worldathletics.org. 25. August 1991, abgerufen am 19. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Seinen größten Erfolg feierte Frank Rutherford bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona. Hinter den US-Amerikanern Mike Conley Sr. und Charles Simpkins gewann er mit 17,36 m die Bronzemedaille. Es war die erste olympische Medaille für die Bahamas seit 1964.<ref>Frank Rutherford - an olympic pioneer. In: tribune242.com. The Tribune, 14. April 2016, abgerufen am 19. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Wenige Monate zuvor hatte er den Landesrekord der Bahamas auf 17,41 m gesteigert; dieser Rekord hielt 16 Jahre.<ref>Remembering Rutherford´s pacesetting roll in athletics. In: bahamaslocal.com. 1. Februar 2012, abgerufen am 19. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im September 1992 belegte er den Silberrang beim IAAF World Cup in Havanna mit 17,06 m.<ref>IAAF World Cup in Athletics - Men. In: gbrathletics.com. Athletics Weekly, 2007, abgerufen am 19. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bei den Weltmeisterschaften 1993 in Stuttgart blieb er weit unter seinen Möglichkeiten und schied wie auch 1995 in Göteborg, wo es deutlich knapper zuging, in der Qualifikation aus.

Bei seinen dritten Olympischen Spielen 1996 in Atlanta, bei denen er seine Mannschaft als Fahnenträger anführte,<ref>Golden Inspiration. In: tribune242.com. The Tribune, 9. August 2012, abgerufen am 19. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> qualifizierte er sich mit 16,73 m für den Endkampf und wurde am Ende Elfter. 1999 gewann er zum Karriereabschluss Silber bei den Leichtathletik-Zentralamerika- und Karibikmeisterschaften in Bridgetown.<ref>CENTRAL AMERICAN AND CARIBBEAN CHAMPIONSHIPS (MEN). In: gbrathletics.com. Athletics Weekly, 2007, abgerufen am 19. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Tätigkeit als Sportmäzen

Frank Rutherford hat an der University of Houston ein Bachelorstudium der Ökonomik und Computerwissenschaft absolviert. Nach dem Ende seiner sportlichen Karriere gründete er in Houston die Frank Rutherford Foundation, eine Stiftung, die Sportstipendien für US-amerikanische Universitäten an bahamaische Nachwuchsathleten vermittelt.<ref>Website der Frank Rutherford Foundation</ref> Zu Beginn des Jahres 2003 wurde er für seine Verdienste um den Sport mit dem MBE ausgezeichnet.<ref>BBC News: Commonwealth honours. 31. Dezember 2002</ref>

Persönliche Bestleistungen

Weblinks

Fußnoten

<references />