Zum Inhalt springen

Gildapil

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 4. Juli 2025 um 21:26 Uhr durch imported>Aka (Geographie: Punkt vor und nach Ref-Tag korrigiert).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Vorlage:Hinweisbaustein

Gildapil
Datei:2019-11-15 Gildapil 2.jpg
Im Suco Gildapil
Daten
Fläche 11,83 km²<ref name="Cen2015">Direcção-Geral de Estatística: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Volkszählung von 2015 (Memento vom 23. September 2019 im Internet Archive), abgerufen am 23. November 2016.</ref>
Einwohnerzahl 1.165 (2022)<ref name="Cen2022">Institutu Nasionál Estatístika Timor-Leste: Final Main Report Census 2022, abgerufen am 18. Mai 2022.</ref>
Chefe de Suco Emiliano Noronha
(Wahl 2023)
Aldeias Einwohner (2015)<ref name="Cen2015" />
Atos 593
Gildapil 615
Gildapil (Osttimor)
Gildapil (Osttimor)
Koordinaten: 9° 7′ S, 125° 13′ O
 {{#coordinates:−9,1213888888889|125,21361111111|primary
dim= globe= name= region=TL-BO type=city
  }}

Gildapil (Gilapil) ist ein osttimoresisches Suco im Verwaltungsamt Lolotoe (Gemeinde Bobonaro).

Geographie

Gildapil
Orte Position<ref name="Statistik"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Atlanten der zwölf Gemeinden und der Sonderverwaltungsregion Osttimors, Stand 2019 (Memento vom 17. Januar 2021 im Internet Archive) (Direcção-Geral de Estatística DGE).</ref> Höhe
Atos 9° 5′ 41″ S, 125° 11′ 46″ O
 {{#coordinates:−9,094611|125,196167|
dim=300 globe= name=Atos region=TL-BO type=city
  }}
737 m
Gildapil 9° 7′ 17″ S, 125° 12′ 49″ O
 {{#coordinates:−9,1213888888889|125,21361111111|
dim=300 globe= name=Gildapil region=TL-BO type=city
  }}
955 m
Sassa 9° 5′ 29″ S, 125° 11′ 48″ O
 {{#coordinates:−9,091333|125,196556|
dim=300 globe= name=Sassa region=TL-BO type=city
  }}
727 m
Datei:2021-08-04 Sede Suco Gildapil.jpg
Der Sitz des Sucos im gleichnamigen Ort

Gildapil liegt im Nordwesten des Verwaltungsamts Lolotoe. Westlich und südlich liegt der Suco Lebos, östlich der Suco Lontas (beide im Verwaltungsamt Lolotoe), nordöstlich der Suco Leber (Verwaltungsamt Bobonaro) und nordwestlich der Suco Saburai (Verwaltungsamt Maliana).<ref name="Atlas Bobonaro">Direcção-Geral de Estatística: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Atlas der Gemeinde Bobonaro (Memento vom 14. August 2022 im Internet Archive).</ref> Die Wasserläufe, die im Westen von Gildapil entspringen fließen zum Malibaca, dem Grenzfluss zu Indonesien weiter im Westen. Der kleine Fluss zwischen Lebos und Gildapil heißt Phicigi.<ref name="GIS"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)</ref>

Im Nordosten liegen mit dem Lacus (1733 m, !490.9029195625.2216175Lage

 {{#coordinates:−9,097081|125,221617|
   |dim=
   |globe=
   |name=Lacus
   |region=TL-BO
   |type=mountain
  }}), dem  Zeman (1664 m, !490.8978975625.2245065Lage
 {{#coordinates:−9,102103|125,224506|
   |dim=
   |globe=
   |name=Zeman
   |region=TL-BO
   |type=mountain
  }}) und an der Grenze zu Lontas dem Luhito (1691 m, !490.9033895625.2308975Lage
 {{#coordinates:−9,096611|125,230897|
   |dim=
   |globe=
   |name=Luhito
   |region=TL-BO
   |type=mountain
  }}) die höchsten Berge Lolotoes. Der Taswa (1301 m, !490.8929945625.2031835Lage
 {{#coordinates:−9,107006|125,203183|
   |dim=
   |globe=
   |name=Taswa
   |region=TL-BO
   |type=mountain
  }}) liegt im Nordwesten von Gildapil.<ref>PeakVisor: Mount Taswa, abgerufen am 26. April 2025.</ref>

Der Suco hat eine Fläche von 11,83 km²<ref name="Cen2015" /> und teilt sich in die zwei Aldeias Atos (Atus) im Norden und Westen und Gildapil im Süden und Osten.<ref name="JdR"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (PDF; portugiesisch; 323 kB)</ref>

Das Dorf Gildapil liegt im Süden des Sucos auf einer Meereshöhe von 890 m. Hier gibt es ein Hospital, eine Kapelle und eine Grundschule.<ref name="Atlas Bobonaro" /> Die Gemeindehauptstadt Maliana ist über eine kleine Straße 37 km entfernt. Die Einwohner Gildapils kürzen den Weg dorthin über einen Fußpfad ab, wenn sie zum Markt von Maliana gehen, um dort ihren Kaffee zu verkaufen oder Reis einzukaufen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Encouragement House Newsletter Issue No.1 (Memento vom 27. Juni 2013 im Internet Archive)</ref>

Im Nordosten befinden sich durch einen Bach getrennt die Orte Atos und Sassa (Sasa). Südlich von Atos fließt ein Nebenfluss des Malibaca. In Sassa befinden sich eine Kapelle und ein Friedhof, in Atos eine Grundschule.<ref name="Atlas Bobonaro" /><ref name="GIS" /> Die Station Bora der Grenzpolizei UPF liegt ebenfalls in Gildapil.<ref>Serviços Relações Públicas: VMI: VASINA MAKA BELE SALVA EMA HOSI MORAS COVID-19 VARIANTE DELTA, 4. August 2021, abgerufen am 4. August 2021.</ref>

Einwohner

Datei:2021-08-04 Gildapil 1.jpg
Begrüßungstanz in Gildapil

Im Suco leben 1.165 Einwohner (2022), davon sind 560 Männer und 605 Frauen. Im Suco gibt es 273 Haushalte.<ref name="Cen2022" /> Fast 100 % der Einwohner geben Bunak als ihre Muttersprache an. Nur eine kleine Minderheit spricht Tetum Prasa.<ref>Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Gildapil (tetum; PDF; 8,5 MB)</ref>

Geschichte

Datei:2019-11-15 Gildapil 1.jpg
Steinmauern in Gildapil
Datei:2021-08-04 Bora Posto UPF, Gildapil 2.jpg
Der Posten Bora der UPF

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Ende 2009 wurde ein 15-jähriges Mädchen vom ehemaligen Chefe de Aldeia von Atos ermordet. Deren Vater hatte in der Kommunalwahl im Oktober den Anhänger der FRETILIN besiegt. Mörder und ein Helfer konnten festgenommen werden. Trotzdem wurde gemeldet, dass Mädchen sei Opfer von einer Bande geworden, die sich als Ninjas verkleidet hatte und angeblich die Menschen in der Region terrorisiert. Die Regierung ordnete daher eine großangelegte Polizeiaktion an, die Jagd auf die Ninjas machen sollte. Einige Beobachter kritisieren, dass die Regierung die Gerüchte nutze, um die Bevölkerung einzuschüchtern; die Polizei soll mit unangemessener Brutalität vorgegangen sein.<ref>HAK Association’s Report on the Human Rights Situation in Covalima and Bobonaro Districts of Timor-Leste (PDF; 243 kB) 15. Februar 2010</ref>

Politik

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Americo Pereira zum Chefe de Suco gewählt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> Bei den Wahlen 2009 gewann Afonso Pereira<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> und 2016 Emiliano Noronha,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lista Naran Xefe Suku Eleito 2016, 2. Dezember 2016. (Memento vom 14. August 2021 im Internet Archive)</ref> der 2023 in seinem Amt bestätigt wurde.<ref>Gemeinde Bobonaro: MEMBRU KONSELHU SUKU MUNICIPIO BOBONARO – POSTO ADMINISTRATIVO LOLOTOE, abgerufen am 27. April 2025.</ref>

Weblinks

Commons: Gildapil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive />

Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Deudet | Gildapil | Guda | Lebos | Lontas | Lupal | Opa

Vorlage:Klappleiste/Ende