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Saar (Werra)

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 5. März 2026 um 18:41 Uhr durch imported>Vingerhuth (Zum Streit um die „echte“ Werraquelle: Klare, sachliche Sprache.).
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 Saar 
Datei:Siegmundsburg-Werraquelle.jpg
Die Saarquelle, als „Werra“ beschriftet, bei Siegmundsburg

Die Saarquelle, als „Werra“ beschriftet, bei Siegmundsburg

Daten
Gewässerkennzahl DE: 4112
Lage Landkreise Sonneberg und Hildburghausen, Thüringen
Flusssystem Weser
Abfluss über Werra → Weser → Nordsee
Quelle bei Siegmundsburg am Nordwesthang der Dürren Fichte
50° 27′ 56″ N, 11° 2′ 29″ O
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dim=500 globe= name=Quelle  Saar  region=DE-TH type=waterbody
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Quellhöhe ca. 800 m <ref name="Rennsteigverein"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Über den Streit um die „echte“ Werraquelle (Memento vom 8. August 2011 im Internet Archive)</ref>
Mündung in SchwarzenbrunnKoordinaten: 50° 27′ 0″ N, 10° 57′ 48″ O
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50° 27′ 0″ N, 10° 57′ 48″ O {{#coordinates:50,45004|10,963272|
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Mündungshöhe ca. 491 m <ref name="BfN-Karten"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kartendienste (Memento des Vorlage:IconExternal vom 19. Dezember 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bfn.de des BfN</ref>
Höhenunterschied ca. 309 m
Sohlgefälle ca. 48 ‰
Länge 6,5 km<ref name="Länge">Längenmessung über Geopfad (kmz, 2 kB) ergibt 6,5 km.</ref>
Einzugsgebiet 12,8 km²<ref name="GKZ"> Thüringer Landesanstalt für Umwelt (Hrsg.): Gebiets- und Gewässerkennzahlen (Verzeichnis und Karte). Jena 1998. 26S.</ref>
Rechte Nebenflüsse Pechgraben
Kleinstädte Eisfeld (Schirnrod und Schwarzenbrunn)

Die Saar ist der 6,5 km lange<ref name="Länge" />, orographisch linke Quellfluss der Werra im Thüringer Schiefergebirge, Südthüringen. Sie entspringt in 800 m Höhe südwestlich von Siegmundsburg, am Nordwesthang der 861 m hohen Dürren Fichte im Thüringer Schiefergebirge, und verlässt den Landkreis Sonneberg bereits nach etwa 150 Metern in den Landkreis Hildburghausen. Ihrem Verlauf nach Westen bis Südwesten durch den Saargrund, vorbei an der gleichnamigen Siedlung, folgt die Bundesstraße 281 entlang der Nordflanke des 866,9 m hohen Bleßbergs.

Erst einen Kilometer vor seiner Mündung verlässt der Bach den Wald und erreicht Schirnrod, um sich schließlich in Schwarzenbrunn auf 491 m über NN mit der Werra zu vereinigen. Bis hierhin hat sie einen Höhenunterschied von immerhin 309 Metern hinter sich gelassen, was einem mittleren Sohlgefälle von fast 5 % entspricht.

Zum Streit um die „echte“ Werraquelle

Bereits im Jahre 1648 war der Streit der Siegmundsburger mit den Fehrenbachern aktenkundig geworden, welcher Werra-Quellarm denn der „richtige“ sei. Nachdem im Jahre 1897 die Fehrenbacher Quellfassung der „Vorderen“ oder „Nassen“ Werra eröffnet war, fassten 1910 die Siegmundsburger auch die Quelle der Saar und nannten sie Werraquelle mit dem Argument, sie liege höher als der westliche Quellarm. 1975 wurde politisch entschieden, die Fehrenbacher Quelle als Ursprung der Werra gelten zu lassen. Diese Entscheidung wurde nach der Wende wiederum hinterfragt: 1992 wurde die heutige Fassung der Saarquelle mit der Inschrift „Werra“ eingeweiht.<ref name="Rennsteigverein" />

Die Hauptflussfrage ist heute nach allgemeinem Verständnis zugunsten der „Vorderen Werra“ entschieden. Unabhängig davon bleibt die Saar der „äußerste“ Zufluss der Werra bzw. der Weser überhaupt, da sie in unmittelbarer Nähe des mit dem Dreistromstein markierten Treffpunkts der Einzugsgebiete von Rhein, Weser und Elbe (und damit dreier Wasserscheiden) entspringt.

Einzelnachweise

<references />